Pilot mit Realschulabschluss?

7 Antworten

Hört diese Fragerei denn nie auf? Mittlerweile gibt es hier bei GF doch Tausende von Fragen zum gleichen Thema. 

Warum schaust Du denn da nicht einfach mal nach? 

Die Antwort bleibt also immer gleich: 

1. Alle bisherigen hier gegebenen fünf Antworten kannst Du in die Tonne treten, da sie schlicht und einfach falsch sind. 

2. Von Lufthansa-Pilot war bei Dir keine Rede, also trifft der Link zu LH erst einmal nicht zu. Und LH ist ja nicht die einzige Airline, die Piloten ausbildet - und nicht die einzige Airline in Europa. 

3. Eine Ausbildung findet auch nicht zwangsweise in den USA statt. Man glaubt es kaum, aber es gibt Airlines, die "nur" hier in Europa ausbilden. Und die Umschreibung einer US-Lizenz ist auch nicht so einfach, wie es immer geschrieben wird. Infos dazu gibt es beim LBA. 

4. Abitur ist keine Pflicht, zumindest nicht vom Gesetzgeber her. In der EASA-FCL ist dazu keine Info zu finden. Ein Unternehmen kann natürlich eigene Kriterien festlegen, aber das sollte man dann in seiner Antwort auch erwähnen. 

5. In einem Segelverein segeln lernen, ist nicht gleichzusetzen mit segelfliegen lernen. Und Segelfliegen ist kein Muss für eine Berufspilotenlizenz, gerade, wenn es um eine MPL geht. 

So, kommen wir zur wirklich wichtigen Dingen: 

Eine bestimmte Schulnote schützt nicht davor, den Test zu bestehen - oder auch nicht. Man sollte natürlich ein gutes Grundlagenwissen in Physik (Strömungslehre, Elektrik, Mechanik), Mathe (Dreisatz- und Prozentrechnen), Geographie und Englisch mitbringen. 

Aber das ist reines Faktenwissen und das kann man lernen und verbessern. Wichtiger ist aber die Persönlichkeit und da ist es sehr viel schwieriger, sich darzustellen. Entweder man ist ein netter Typ oder ein Armleuchter. 

Nur kann man sich für einen Test nicht verstellen, denn die Profis finden das schnell raus. Übrigens gibt es nicht nur den DLR-Test, falls das Stichwort mal fallen sollte. 

Lösungsorientiert, kommunikativ, teamfähig, reaktionsschnell - das alles gehört auch zu einem Bewerber. 

Es gibt im Prinzip nur zwei Möglichkeiten, Berufspilot zu werden: 

a) Besuch einer freien Flugschule. Ausbildung machen, Lizenz bekommen und sich dann als sog. "Ready Entry" bewerben. 

Nachteil: Du zahlst viel Geld ohne Garantie, einen Job zu bekommen und musst zudem noch ein paar Hundert Flugstunden nachweisen, und die auf Großgerät. Da ein Typerating aber immer nur für 12 Monate gültig ist, wird es schwierig, dies kontinuierlich zu erhalten. 

b) Sich erst bei einer Airline bewerben, die auch eine Ausbildung über eine angeschlossene Flugschule anbietet und Dir vielleicht bei Eignung einen Arbeitsvertrag anbietet. 

Vorteil: Du weißt vorher, ob Du genommen wirst. 

Nachteil: Musst Du die Ausbildung abbrechen oder die Airline geht pleite, ist die Kohle weg! 

Das sollte Dich aber nicht davon abhalten, sich bei verschiedenen Unternehmen, evtl. auch in der Geschäftsfliegerei, umzuschauen, sich die Anforderungen zu notieren und Deine Schwächen abzustellen. 

Es gibt Firmen, die entweder gar keine Angaben zur Schulbildung machen, wie z. B. Ryanair oder easyJet oder eine Mittlere Reife (oder Vergleichbares) mit oder ohne Berufsausbildung fordern oder eben FHR, Abitur oder eine Hochschulberechtigung auf andere Art (Meisterprüfung mit Berechtigung zum Hochschulstudium). 

Da hilft nur die Eigenrecherche. 

Im Grunde geht das dann nur über den harten Weg. Ausbildung auf Propeller und dann klein anfangen. Die Ausbildung zahlst du selbst, in USA, da ist es billiger. Dann bei kleinen Regionalfluglienien wie der OFD bewerben. Aber in Englisch und vor allem Mathe solltest du schon 2 stehen.

Durchgefallen! 

Wenn Du es nicht schaffst, Dir hier ein paar Antworten herauszusuchen, kannst Du Dir den Kindergartentraum aus dem Kopf schlagen.

Warum möchtest Du Pilot werden? Was hast Du denn für Vorstellungen? Und was für ein Pilot? Was haben Deine Eigenrecherchen bisher ergeben? 

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