Philosophie Studium schwer?

5 Antworten

Ich kann es nur empfehlen! Ich selbst bin im 5. Semester und studiere es im Bachelor, es hilft ungemein beim klaren und schlüssigen Ausformulieren deiner Gedanken und ist daher also für das Leben hilfreich. Es studieren Leute Philosophie aus unterschiedlichsten Gründen. Hier dieses Video könnte dich oder andere vlt inspirieren :) 

https://youtube.com/watch?v=RwwCbwVbAtg

Es gibt unterschiedliche Aspekte in der Philosophie.
Einerseits ist da der Grundgedanke, die Suche nach der Wahrheit. Dafür brauchst du einen offenen Geist, du musst lernen, auch mal über das Gewohnte hinauszudenken und abstrakte Ideen nicht als Spinnerei abzutun. Du musst neugierig sein und Interesse daran haben, die Hintergründe der Dinge zu erforschen, nachzufragen. Und du musst selber denken. Das klingt so lapidar, man denkt ja schließlich immer irgendwie, aber das ist systematisches Denken, und extrem konsequent. Insofern: ja, es ist schwer. Aber du bist nicht gezwungen, alles zu begreifen, mit dem du dich befasst, im Gegenteil, es wäre höchst erstaunlich, wenn es dir gelänge. Es gibt nicht so viele "richtige" Antworten, denn: Philosophische Theorien wollen hinterfragt werden - zumindest theoretisch, dazu komm ich gleich. Es geht nicht darum, Dogmen auswendig zu lernen, sondern sich selbst Gedanken zu machen - in der Auseinandersetzung mit jenen, die das bereits getan haben.
Und damit komm ich zum zweiten Punkt, denn es gibt auch noch einen anderen Aspekt, der im Philosophiestudium berücksichtigt wird (je nach Dozent mehr oder weniger): Philsophiewissenschaft, also die Frage, was die großen Denker vergangener oder auch heutiger Zeiten zu einem Problem gedacht haben. Dabei geht es weniger darum, auf das Problem selbst einzugehen, als vielmehr auf die Herangehensweise an es. Es geht dabei darum, die Gedankengänge nachzuvollziehen, da gibt es auch mehr "richtig oder falsch", und man kann mehr auswendig lernen (was ich aber für die falsche Herangehensweise halte). Und du musst viel viel viel viel lesen, und zwar genau. Wenn du ein Problem damit hast, dich mehrere Stunden, Tage oder sogar Wochen mit einem einzigen Text zu befassen, bist du da falsch.
Idealerweise besteht dein Philosophiestudium darin, über die Beschäftigung mit den Werken der Philosophen dein eigenes Denken zu schulen, womit es dir wiederum leichter fällt, das vor dir Gedachte nachzuvollziehen.

Du musst aber auch nicht so tief einsteigen. Ich würde jedem das Studium der Philosophie empfehlen, nicht speziell den Studiengang, auch im Nebenfach oder einfach so, weil man das eigene Denken erweitert, kreativer wird und Probleme wesentlich effektiver angehen kann, da man Scheinargumente zu durchschauen und komplexe Zusammenhänge zu erfassen und aufzulösen lernt. Das ist in jedem Beruf nützlich, auch wenn man kaum Aussicht auf eine konkrete, auf den Studiengang maßgeschneiderte Stelle wie in anderen Fächern hat.

So etwas wie ein leichtes Studium gibt es nicht. Anforderungen werden immer gestellt, der eine kommt eben mit diesen, der andere mit jenen besser klar.

Über das Philosophie-Studium kannst du dich auf den Homepages der Unis informieren, die es anbieten, da gibt es je nach Dozenten unterschiedliche Schwerpunkte nach den Einführungskursen.

Was du mitbringen solltest? Vmtl. die Fähigkeit zur Frustrationstoleranz, wenn du dich hinterher auf Jobsuche begeben willst. Philosophen sind (wie viele andere Geisteswissenschaftler) nicht unbedingt gesucht, die Chance auf eine dauerhafte Anstellung ist nicht sonderlich.

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