Philosophie in der Oberstufe?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Es ist nicht so wichtig, wie zB das Einmaleins zu beherrschen, aber es kann sehr interessant sein. ich hatte zwar keinen Philosophieuntericht, aber in Latein haben wir uns mit einigen Philosophen beschäftigt, beispielsweise Seneca. Das fasziniert mich immer noch, denn er hatte viele tolle Gedanken.

Es gibt dir Anreize, wie man leben sollte, warum man es überhaupt tut usw. Du fängst an, dich selbst damit zu beschäftigen, das kann zu einem richtigen Hobby ausarten.

Meiner Meinung nach ist es auch ein Teil der Allgemeinbildung, sich auf diesem Gebiet zumindest ein Bisschen auszukennen.

Natürlich kannst du später Philosoph werden, aber als wirklichen Beruf kann man das nicht bezeichnen. Du könntest Geld verdienen, indem du Bücher schreibst o.Ä., aber es wird wohl eher ein Hobby bleiben.

Wenn du wissbegierig bist und auch selbst gut Theorien aufstellen und erklären kannst, wird es dir bestimmt gefallen.

ok danke:) muss man auch gut texte analysieren können? kann ich nähmlich gut:D

0
@jmmm2012

Sicher, die Arbeiten werden vermutlich so aufgebaut sein, dass ihr Texte von Philosophen bekommt und sie analysieren müsst. In Latein war das neben der Übersetzung der Originaltexte immer der zweite Teil der Arbeit.

0

nja wichtig denke ich ist es eher für ein selber, wenn es einen interessiert gibt ja kein beruf, wo die anforderungen philosophie sind (nja doch gibt es aber sehr wenig)

nja das klischee das man nur kuchen mampft und matrix guckt (ist ja echt ein philosophischer film :D), nja das kann ich dir nicht bestätigen.

schwer ist es überhaupt nicht wenn man etwas über ethik denken kann

ok danke:) ich habe gehört dass man über bestimmte fragen wie"glaubt ihr an ein leben nach den tod" diskutiert ,stimmt es?

0
@jmmm2012

jap das stimmt

bei uns war es so, dass man ein thema hatte, dann hat man darüber sich informiert (philosophen unterschiedlichster richtungen, wie griechen, moderne etc) und nja dann am ende gabs ne diskussion

ein thema hat so circa 3-4 doppelstunden in anspruch genommen

0
@jmmm2012

Leben nach dem Tod, Sinn des Lebens, Patientenverfügung (also organspenden), sterbehilfe, abtreibung, die rolle des staates

ich bin mi nicht sicher ob themen vorgeschrieben sind

0
@jmmm2012

gerne

also und selbst als religiöser mensch kann man das wählen, also das ist ein bunter haufen aus atheisten, katholiken und nja allem möglichem halt

wollt nur gesagt haben .. viele meinen da muss man knallhart unreligiös sein um dazuzugehören :D

0

ich hab selber keins aber mein kumpel und was die machen is kuchen essen (und zwar in jeder stunde!) und matrix auf dvd reinziehn.

Grundlegung: 1. Philosophieunterricht hat mit ernsthafter, i.e. akademischer, Philosophie nichts, aber auch gar nichts zu tun. 2. Philosophielehrer und Philosophielehrerinnen (die Mehrzahl ist weiblich und unterrichtet daneben ein weiteres Nullfach wie Deutsch) hat keinerlei Ahnung von ernsthafter philosophischer Arbeit, d.h. weder von zeitgenössischen Fragestellungen noch Arbeitstechniken. Der Philosophieunterricht ist auf dem Niveau schlechter Feuilletons, mit dem Unterschied, dass der Philolehrer auch noch den Anspruch erhebt, Schüler für ihre philosophische "Kompetenz" beurteilen zu können. Zu diesem Zweck wird eine vorgeblich philosophische Frage mit einem Text eines Philosophen vorgestellt, den die Schüler "bearbeiten". Der Unterschied zu schlechtem Deutschunterricht erschließt sich selten, und am Ende der Sequenz findet eine "Diskussion" statt, in der jeder Schüler "seine Meinung vertreten soll" (die Formulierung stammt aus Unterrichtsentwürfen!). Das Ergebnis (ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, die Planung einer Lehrprobe in Philo mitzubekommen) steht dann ein Mischmasch aus verschiedenen Meinungen a la "Utilitarismus ist bisschen gut, Konsensethik ist bisschen gut -- überhaupt, Alles ist bisschen gut, aber das jeweilige Gegenteil ist auch bisschen gut, und Jeder muss halt irgendwie so einen Mittelweg finde -- 'gut dass wir darüber geredet haben'." Das, was als 'Utilitarismus' verkauft wurde, hatte mit philosophischem Utilitarismus nichts zu tun und hat den Schülern lediglich das vage Gefühl gegeben "sich irgendwie auszukennen". Schon in der Schule habe ich Herrn B. vom R.-Gymnasium in W. regelmäßig zerpflückt, wenn er etwa Transzendentalphilosophie kantscher Prägung mit Esoterik ("Transzendenz") verwechselt hat. Zitat aus der Antrittsvorlesung von Wolfgang Spohn (Konstanz) "Philosophie ist eine Wissenschaft und kein Religionsersatz, der uns Antworten auf lebensweltliche Probleme gibt." Schlauerweise heißt das Fach ja auch kaum mehr Philosophie, sondern Ethik oder "Praktische Philosophie", und "Praktische Philosophie" ist Feuilleton oder Leitartikel in der ZEIT.

Was möchtest Du wissen?