Pflastersteine verlegen - ohne Rahmen bzw. Randsteine?

 - (Pflastersteine, Pflasterarbeiten, Verbundsteine)

4 Antworten

Das reicht aus - Schotter bzw. Kies verhakt sich am Rand so zwischen den Steinen dass da kaum etwas verrutschen wird. Wichig ist es halt einen stabilen Untergrund zu machen. Verwende dazu am besten Fließ damit Unkraut langfristig nicht durchkommen kann - darauf dann eine dünne Schicht Kies oder Sand um die Steine gerade anzugleichen. Wenn alles gelegt ist am schluss von oben mit Quarzsand sanden - seitlich eventuell mit Kies oder auch mit Quarzsand

Hi. So war die Idee. Ich hab noch Vlies für drunter. Splitt dann 3-4 cm.

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Ein wirklich schöner Weg ist das da. Sieht man selten. Das Wasser kann gut abfließen. Also, wenn kein Plastik darunter. Wenn man da jetzt noch rechts und links die richtigen Stauden, Kleinsträucher, Beete anlegt ist das mehr als eine Zierde.

Keine Grasarten jedelicher Form, Nadelgehölze oder sonst so nutzlose Pflanzen wie der giftige Kirschlorbeer.

So eine Art Weg habe ich letztmalig in einem Klostergarten und einer Parkanlage gesehen. Die heute anzulegen ist echt teuer geworden. Viele wollen lieber Plastik, vollkommene Bodenversiegelungen und Bauschuttflächen mit dem geschönten Namen Steingarten. Aber ein echter Steingarten ist was vollkommen anderes.

@mcBean Danke. Die Stauden und Sträucher sollen kommen. Die Anlage an sich ist noch etwas größer. Das ist nur der obere Teil.

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@Mogdullu

Diese Steine rufen grade nach einer mediterrane Würzung. Mit sowas wie Lavendel, Rosmarin. Bei der richtigen Zusammensetzung würde die Blühpracht jetzt mit z.B. wilden Krokus, Winterlinge anfangen den ganzen Sommer hindurch bunt sein und erst im Herbst mit z.B. Herbstastersorten, Bartblumen enden. Leider habe ich festgestellt, daß die meisten Gartencenter nicht richtig wissen was sie verkaufen und oft völlig überfragt sind. Dazu haben sie eine begrenzte Auswahl und bei Baumärkten muß man sich auf sein eigenes Wissen verlassen.

Die Frage die Du Dir zu der Bepflanzung stellen solltest: Wie ist es mit der Pflege und was haste an Zeit. Es gibt für alles eine Auswahl.

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nein -- dann driften die Pflaster mit der Zeit zu den Seiten weg. Pflaster braucht immer eine befestigte Einfassung, sonst ist es nicht von Dauer.

Hi. Danke. Der Weg wird nur begangen und nicht befahren.

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Soll der Weg ausschließlich begehbar sein...?

Dann würde ich zunächst mal auskoffern, die Erde und den Kies usw. entsorgen. Dann ein Bett aus Füllsand machen und DAS dann stampfen.

Auf welches Niveau willst Du die Pflastersteine bringen? Oberkante der Randsteine?

Würde ich nicht machen - ist jetzt ja auch nicht und sieht vermutlich auch nicht so toll aus ...

Daher würde ich das Sandbett so hoch einbringen, dass die Gehweg-Oberfläche in etwa = Höhe Grasnarbe hat, das heißt die Pflastersteine sind dann sowieso vom Boden "eingerahmt" und können seitlich nicht verrutschen, die Randsteine wären dann lediglich Zierde.

Pflastern würde ich im Fall von "begehbar" lediglich mit Gummihammer, den Rüttler würde ich mir schenken.

Wenn das Sandbett ordentlich verdichtet ist (auch hier reicht der Stampfer), dann ist das durchaus haltbar und völlig ausreichend.

Das schaut sicher besser aus - also du meinst auf eine Art so wie Römische Straßen, Wege mit Randsteinen als erhöhte Abgrenzung. Wäre hier sicher die beste Lösung - würde vorher halt echt auch die seitlichen Steine abtragen und die Erde und das Gras sauber abschneiden damit es ordentlicher ausschaut.

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@Coffeman444

ja - genau so.

Und wer Angst hat, das die äußeren Steine nicht genug Halt haben, kann die Flanken eine Reihe "hochkant" bauen auf gleicher Oberflächenhöhe, dann hat man quasi unsichtbare Randsteine.

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@PoisonArrow

Das hatte ich auch überlegt. Es gibt aber viele (viel viel viel) Rundungen. Das ist nur der gerade Teil. Dann wird es mit der Einfassung schwierig.

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Das ist echt aufwendig und auch teuer. Und wenn man es selber nicht kann die Zeit nicht hat muß das ein Fachmann machen. Die sind schwer zu finden. Die wirklich guten sind immer ausgebucht.

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@McBean

Wo soll das teuer sein? Pflastersteine werden ohnehin gekauft - das einzige was erforderlich wäre, wäre Fließ zu kaufen (wobei ich das sowieso immer empfehlen würde wenn es darum geht Wege zu bauen oder auch sonst Unkraut zu vermeiden (Friedhof etc.)) - und allzuviel Aufwand ist es auch nicht 20 cm Erde auf die ganze Lauffläche abzutragen.

Klar es ist harte Arbeit, aber um ehrlich zu sein: Wenn ich es mir antue ein Projekt zu erfüllen, dann mach ich es gleich anständig als es nur so halbwegs okay zu machen. Hab in meinen eigenen Garten viel Blut und Schweiß investiert, aber es hat sich jedenfalls ausgezahlt.

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@McBean

Ein gewisser Aufwand steckt hinter JEDEM Projekt - und Pflastern ist nun mal kein Ponyschlecken.

Aber das scheint dem Fragesteller bewusst zu sein.

Einen Fachmann braucht man nicht zwangsläufig, die Anstrengungen sind zwar nicht ohne, aber der Anspruch der Arbeiten vom Schwierigkeitsgrad her doch überschaubar.

Ich denke darüber hinaus, dass der Fragesteller sich diese Arbeit zutraut, sonst würde er ja direkt ein Unternehmen beauftragen.

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@Coffeman444

Fließ wie auch Plastik ist echt schlecht für den Boden. Und sollte der dann mal erneuert werden müssen ist diese Mischung Bauschutt und das ist dann richtig teuer. Und wenn dann das Zeug an manchen Stellen wieder an die Oberfläche tritt hat man viel Freude. Und 20 cm reicht grade für einen Zierweg. Da sieht man dann ganz schnell Plastik und Fließ ( das das dafür verwendete ist eh nicht Umweltgerecht)

Ich verstehe echt nicht wie man einen solchen echt tollen Weg so verunstalten will. Ich würde die obere Schicht abtragen, reinigen, mit neuem Material mischen und wieder auftragen. Einfach und simpel und die Kosten, sowie der Zeitaufwand sind sehr gering. Das schafft man sogar als blutiger Laie.

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@PoisonArrow

Ich habe auch schon Wege angelegt. Sogar welche die die Last eines LKWs aushalten mußten. Nicht regelmäßig, aber zusammenbrechen durften sie auch nicht. Ich habe daheim einen Weg aus Naturstein "in Erde" verlegt und nach 30 Jahren gehts dem immer noch gut. - Das größte Problem heute ist das viele Fremdmaterial das in den Boden eingebracht wird. Sand Steine, Kies lassen sich gut recyceln. Aber haste fremde Materialien dabei lohnt es sich heute noch nicht. Das werden unser Kinder büßen müssen. Es gibt fantastische Ideen für Wege Terrassen, Parkplätze, Sitzecken ohne zu sehr in die Natur einzugreifen. Rasen als Parkplatz sicher geht das, als Erweiterung der Terrasse sicher. Man kann sogar die Terrasse mit dem Beet mischen.

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@McBean
Man kann sogar die Terrasse mit dem Beet mischen.

Stimmt - habe ich erst letztes Jahr gemacht!

Idee meiner Frau ... und wer darf wieder malochen?

Aber sie ist zufrieden.

Oder zumindest nicht unzufrieden^^

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