Pferd oder Rind besser zum Pflügen?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

pferd.

aufgrund seines praktischeren verdauungssystems. ein ochse braucht viel zeit zum wiederkäuen.

und dazu kommt - es gibt noch pferde der alten schweren rassen, die für die landarbeit geeignet sind.

bei den rinderrassen wird es in den allermeisten gegenden schwierig, eine geeignete rasse zu finden, da ja annähernd nur noch auf milch- und fleischleistung gezüchtet wird. es sei denn, du lebst in einer gegend, in der es reinrassiges alpenbraunvieh gibt.

für das pferd spricht aber auch die höhere lebensdauer gegenüber dem ochsen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In jedem Fall ist ein Kaltblut die beste Wahl. (keinesfalls wie im Film, daß ein Warmblut den Pflug zieht - das ist halt nur Film und funktioniert in der Realität nicht)

Warum ?

Das Geheimnis liegt in der Muskulatur und in der Körperoberfläche. Die Muskulatur hat einen sogenannten "Wirkungsgrad". Das bedeutet, daß nur ein Teil der Eingesetzten Energie in Bewegung umgesetzt wird, der Rest wird als Wärme freigesetzt. Diese Wärme muss abgeführt werden, sonst überhitzt der Körper. Der maximale Wärmeübergang eines schwitzenden Pferdes ist begrenzt. Damit bleibt nur noch die Erhöhung der Fläche (also große Pferde...)

Bei großer Körperoberfläche (wie es für Kaltblüter üblich ist) kann als per se schon mal mehr Wärme an die Umwelt abgegeben werden. Damit kann ein Kaltblut eine schwere Arbeit deutlich länger verrichten als ein Warmblut.

Der Unterschied zu einem Rind ist einerseits in der möglichen Wärmeabfuhr zu suchen (Kaltblut hat 1,2...1,4 fache Oberfläche) und hat einen größeren Anteil an Kraftmuskulatur. Damit geht es bei einem Rind einfach langsamer.

LG Calimero

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein schweres Kaltblut wäre die erste Wahl. Begründet sich damit, dass diese Pferde auf das Zuchtziel Kraft und Gelassenheit hin gezüchtet wurden. 

Sie werden heute auch wieder vermehrt in der Forstwirtschaft eingesetzt, um Holz aus dem Wald zu ziehen. Hat mehrere Vorteile, denn sie können auch dahin wo Traktoren nicht fahren können und der Waldboden wird geschont. 

Ein solches Pferd hat die Fähigkeit, bei entsprechender Erziehung und Training sich nur mit der Stimme führen und lenken zu lassen, das geht beim Ochsen nicht, da muss praktisch vorne immer jemand mitlaufen und den Ochsen weisen und treiben. 

Bin übrigens stolze Besitzerin eines solchen gutmütigen und gelassenen Kraftpakets. Sie ist meine beste Mitarbeiterin, wenn es darum geht bei jedem Wetter Holz aus unwegigen Gelände zu bergen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Kaltblütergespann schafft etwa 4 Mal soviel wie ein Ochsengespann, Bullen schaffen auch mehr aber es benötigt viel Geschick und Geduld dazu, sie abzurichten und sie müssen von klein an daran gewöhnt werden, wenn jedoch eine stierige Kuh in der Nähe ist, nutzt das auch nichts.

In Mitteleuropa wurden meist Rinder, vor allem Kühe angespannt, wobei sich dies negativ auf die Milchleistung auswirkte. Lediglich auf größeren Gütern im weiträumigen Flachland wurden Pferde zur Arbeit herangezogen, so gab es beispielsweise Anfang des 20. Jahrhunderts 3,4 Millionen Zugrinder, davon 2,4 Millionen Kühe, und 2,7 Millionen Zugpferde in der Landwirtschaft Deutschlands. Von Kleinhändlern und zum Transport geringer Lasten wurden Hunde vorgespannt. (Wikipedia)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie auch schon 1990domi geschrieben hat, ist es gar nicht so einfach zu beantworten. Ein alter Landwirt hat mir mal gesagt, daß sie früher immer in Kombination gepflügt haben. Den Ochsen für die Kraft und das Pferd für die bessere Lenkbarkeit.

Des weiteren ist die Frage, welche Rassen stehen zur Auswahl. Bei den Pferden sollte es einfacher sein, eine geeignete Rasse zu finden, da Kaltblutpferde noch relativ häufig anzutreffen sind. Somit hat man dort dann auch leichtere Wahlmögichkeiten hinsichtlich Größe und Charakter des Tieres.

Denn nicht jedes Tier ist für solche Arbeiten geeignet. Auch wenn die Rasse, egal ob Pferd oder Rind, als Tier mit ruhigem Charakter beschrieben ist, so kann es doch sein, daß ein Außreißer erwischt wird.

Was natürlich negativ für die Arbeit ist, ist, wenn mehr Zeit dafür aufgebracht werden muß, das Tier ruhig in der Spur zu halten, als das, was man fertig bekommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ponyfliege
21.09.2016, 23:00

irgendwie klingt das nett aus den andern beiträgen zusammengestellt. bissel von domi, bissel von mir... die andern beiträge wurden etwa eine halbe stunde VOR deinem geschrieben. ich merke das mal an, weil man das ab null uhr nicht mehr sieht.

das hast du noch vergessen hinzuzufügen. 

und dein letzter satz - hast du den mal gelesen? dann kannst du ihn sicher auch erklären. ICH verstehe ihn nämlich weder im kontext noch von der grammatik. er macht überhaupt keinen sinn.

2

Rinder kaum, eher Ochsen - es wurde mit beiden Gepflügt oder auch Wagen gezogen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist eine Schwer zu beantwortenede Frage:
Rinder bzw Ochsen Haben einen Größeren Wendekreis als Pferde das heißt du musst läönger drehen Bzw ein Großes Vorgwende Macdhen
Von der Kraft her sind Ochsen glkaube  ich kanns bisschen mehr Geeignet

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Rind. Pferd ist schneller aber rind zieht den pflug besser

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?