Pferd hat mich runter gebuckelt was nun?

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12 Antworten

Du Arme - Gute Besserung!

Wir Reiter fliegen alle mal vom Pferd. Die einen häufiger die anderen seltener. Meistens hat man Glück und nur das Ego hat was abgekriegt oder der Po ein paar blaue Flecken. Dich hat es jetzt schon doller erwischt. Trotzdem ist es am Ende kein Drama, wenn Du es schaffst, daraus keines zu machen.

Analysiere, warum das gestern passiert ist. Wurde er zu heiß? Hat er aus Lebenslust gebockt? War es Nickeligkeit? Ist er gestolpert und der unfreiwillige Abgang erfolgte deshalb? Hat er sich erschreckt? 

Was glaubst Du, warum das passiert  ist? Diese Frage solltest Du klären. Wichtig ist, dass Du Dir selber nichts in die Tasche lügst und irgendwas schön redest. Wen er das aus Sackigkeit gemacht hat, ist es wichtig, dass Du so einer Situation in Zukunft besser entgegen kannst. Wenn es Übermut war, auch. Denn dann musst Du ein besseres Gespür für den Punkt bekommen, an dem Du auf der Hut sein musst, vielleicht besser durchparierst und auch mitten im Wald einfach ein paar Dressurlektionen einschiebst.

Wichtig ist, dass Dich das Ganze nicht in deinen Grundfesten erschüttert. Runterfallen tun wir alle mal. Blöd, dass Du Dich dabei verletzt hast. Gute Besserung an Kopf und Nase! Mit der Gehirnerschütterung solltest Du wirklich ein zwei Tage nicht reiten. Und danach, wenn Du wieder fit bist, mach einfach weiter. 

Dein Pferd ist immer noch der Gleiche, der er vor dem Sturz auch war. So was passiert. Es sind Lebewesen, die mal gut und mal mies drauf sind, so wie wir auch. Wenn Du ihm sonst vertraust, dann hör nicht damit auf. Denn in der Regel liebst Dein Pferd Dich auch und trachtet Dir nicht nach Deinem Leben, auch wenn es bisweilen vielleicht mal nickelig ist. Versuch gedanklich zu entspannen und einfach weiter zu machen und den gleichen Fehler, wenn es denn einen gab, so nicht zu wiederholen.

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Kommentar von Traberli
03.03.2017, 11:40

ich weis das er es gemacht hat um sich aus der situation zu retten. er ist ein schulpferd gewesen und bei der besitzerin kommt er durch. wenn er bei der besitzerin solche dinge macht dann steigt sie ab und das selbe erhofft er auch von mir.

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Kommentar von Traberli
03.03.2017, 14:06

es war keine galoppstrecke... er wollte einfach nicht mehr galoppieren aber anstatt er dann in tab geht macht er halt sowas. ich bin keine die die ganze zeit mein bein tran hat um zu treiben.

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Ich bin wirklich jemand, die nach einem Sturz unverdrossen wieder auf das Pferd klettert. Wenn du aber gestern runtergebuckelt worden bist und wirklich eine Gehirnerschütterung hast - hattest du keinen Helm auf? - dann solltest du ca 3 Wochen mindestens gar nicht reiten. Und zudem viel liegen.


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Kommentar von Traberli
05.03.2017, 10:30

ich hatte einen helm auf. werde jetzt eine woche bodenarbeit machen und dann werde ich wieder reiten

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gute besserung. Mach dir da nix draus einfach wieder rauf. Klar hat man nach so einem beschissenen erlebnis angst dass es wieder passiert. Bitte einfach jemanden dass er eine weile neben her läuft und mitaufpasst. Mach dir keinen druck. Lass dir zeit. Wenn das pferd weis was es tun muss um nicht arbeiten zu müssen zeig ihm beim nächsten mal wer der boss ist. Auch wenn das jetzt ziemlich extrem rüberkommen sollte handel nach dem motto wie du mir so ich dir. Wenn er anfängt zu buckeln versuch dich schwer zu machen, halte dich fest atme einmal tief durch und fang an zu treiben. Versuche ihn wenn er weg läuft noch schneller laufen zu lassen. Wenn er stehen bleibt treib ihn solange bis er läuft - lenk ihn ab. Dann kommt ihm der gedanke "huch, die will ja dass ich das mache, wenn das so ist lass ichs um sie zu ärgern."

wenn das nicht hilft versuch das gegenteil. So dumm es sich anhört:     lass ihn machen, rede mit ihm in einem ruhigen ton, kraule ihn am hals und lache. Hört sich bescheuert an, wenn man in der lage ist sich auf einem buckelnden pferd zu beruhigen hilfts wirklich. Da merkt das Pferd das es dir scheiss egal ist.

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PS: das Thema wird grade in der aktuellen Ausgabe einer Fachzeitschrift aufgegriffen, sah ich beim Einkaufen ( Kaufland). Insbesondere, wenn sich jemand ein ehemaliges Rennpferd nimmt, der kein Profi ist.

Jetzt weiß ich nicht mehr, ist es " Dressurstudien- fair zum Pferd" oder " feine Hilfen". Schau halt mal in einem gut sortierten Zeitschriftenhandel vorbei 

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Ist es jetzt dein Pferd oder ein Schulpferd?

Mit Gehirnerschütterung und gebrochener Nase gehörst du ins Bett und nicht aufs Pferd! 

Ich frage mich aber auch, wie sein Kopf gegen deinen kommt.. bist du so weit vorn über gefallen oder hat er sich die Halswirbel ausgerenkt..? 

Wenn dein Pferd der Meinung ist, er muss dich runterbuckeln, um sich vor der Arbeit zu drücken, dann musst du an der Motivation arbeiten, sodass er keinen Grund mehr hat, sich drücken zu wollen, weil es so viel Spaß macht. 

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Kommentar von Traberli
03.03.2017, 11:44

er war ein schulpferd bis die besitzerin ihn gekauft hat und ich bin die reitbeteiligung

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Kommentar von Traberli
03.03.2017, 12:14

warum?

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Das klingt fast wie ne ausgedachte Geschichte- nicht , dass ich dir nicht glauben wurde, aber das ist zu verrückt

 alles.

Zuerst mal gehört man mit deinen Unfallfolgen einWeile nicht aufs Pferd. Und schon gar nicht - auch später nicht- auf dieses Pferd. 

Das Pferd gehört in proffessionellen Beritt. Was die Besitzerin da mit dir macht, ist unverantwortlich und unverschämt.

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Kommentar von Traberli
03.03.2017, 12:16

leider sieht sie das anderst. sie versteht nicht das ihr verhalten gefährlich sein kann. und geld für beritt hat sie auch nicht.

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Kommentar von Dahika
03.03.2017, 13:43

Dass jemand mit Gehirnerschütterung nicht auf´s Pferd gehört, ist klar. Von daher bezweifel ich auch die Diagnose, denn mit einer Gehirnerschütterung hat man gar keine Lust, so bald auf´s Pferd zu steigen. Dazu fühlt man sich zu mies.

Aber bei deinem SAtz:
Und schon gar nicht - auch später nicht- auf dieses Pferd.

Man kann es auch übertreiben. Wenn ich danach gegangen wäre, hätte ich den Vorgänger meiner Stute gar nicht reiten dürfen. Ich bin bestimmt 100 mal von ihm runtergekommen, einmal mit Jochbeinbruch, einmal mit Schlüsselbeinbruch.  Und habe ihn doch wieder geritten.

Und von meiner jetzigen (seit 12 Jahren) Stute bin ich auch schon mindestens 18 mal geflogen. Nicht durch Buckeln, aber durch unvermitteltes Scheuen.

Wenn man nicht runterfallen darf, auf keinen Fall, kann man nur Schaukelpferde reiten. Und auch die nur vorsichtig.

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Hm man könnte jetzt sagen "geh da bloß nicht mehr hin und setzt dich da nie wieder drauf" aber das spare ich mir jetzt mal, weil ich glaube genauso wäre wie du 😊 gerade wenn man das Pferd einfach mag.

Wie lange hast du ihn denn jetzt als Rb?
Ist sie dir damals mal Vorgeritten?

Versuche die Beziehung zwischen euch am Boden zu klären und arbeite ihn an der Longe, wenn er da nur bockt, dann bist du wenigstens auf eine etwas sichere Seite und du liegst nicht wieder gleich auf dem Boden mit sonst welchen Brüchen.

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Da bist Du schlimm gestürzt.

Davon abgesehen dass es unverantwortlich von der Besi war Dich mit diesem Pferd in das Gelände gehen zu lassen und ihre Aussage dass sie nicht verstehen will, was an einer solchen Situation gefährlich sein kann, schon mehr als grenzwertig ist, stellt sich die Frage, ob dass Pferd nicht vielleicht im Galopp buckelt um seine Verspannungen zu lösen und hier eine tierärztliche Untersuchung von Nöten wäre um erst mal überhaupt abzuklären, ob etwas mit dem Rücken des Pferd nicht stimmt und es schlicht ergreifend Schmerzen hat.

Aber da die Besi kein Geld für den Beritt hat, wird dass wohl kaum der Fall sein, ein weiteres trauriges Pferdeschicksal.

Mein Rat, bleib von dem Pferd weg, lass Dich nicht weiter als Bereiterin von der Besi missbrauchen, nicht dass Du womöglich Querschnitt gelähmt im Rollstuhl landest.

Lass auch Du Deinen Rücken röntgen, Du bist ordentlich gestürzt. Kuriere Dich aus und trage zukünftig neben einem vernünftigen Sicherheitshelm auch eine Sicherheitsweste wenn Du ins Gelände gehst. Dass bravste Pferd kann sich erschrecken.

Ansonsten wünsche ich Dir gute Besserung!

 

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Mit der Gehirnerschütterung pausier mal, Dein Kopf braucht erstmal Ruhe.

Auch inicht Schritt, nicht, dass er Dich wieder abwirft. Aber Führen usw.. das geht. Schriott, nicht Trab oder so. Wirklich piano.

Ansonsten machst Du das schon richtig.. keinen Abstand nehmen, sondern  eiter machen. Nur die Gehirnerschütterung, der gib mal wirklich einige Tage (je nach Schwere) Zeit.

Alles Gute für Dich!

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Kommentar von Urlewas
03.03.2017, 12:21

Von einer Gehirnerschütterung, die nicht genugend Ruhe  hat, kann man fur den Rest seines Lebens Kopfweh behalten.

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Mit Gehirnerschütterung solltest auf keinen Fall reiten, ab ins Bettchen und aukurieren,

erzähl nix vom Pferd

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Kommentar von Traberli
03.03.2017, 11:20

gehirnerschütterung ist halb so schlimm... war im krankenhaus gestern und die haben gemeint das die gehirnerschütterung nicht schlimm ist

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vielen dank für die vielen antworten. leider bin ich jetzt auch nicht viel schlauer auser das ich mit einer gehirnerschütterung nicht reiten sollte. ich bin jetzt auch am überlegen ob ich das pferd nöch länger machen werde. aber meine eig. frage war wie ihr mit buckelnden pferden umgeht damit soetwas nicht wieder passiert.

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Wer noch nie als Reiter vom Pferd gefallen ist,kann auch nicht reiten.Sowas gehört halt mit dazu.


Aufgrund der Gehinerschütterung solltest du dich jedoch erstmal eine Weile schonen.


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Kommentar von Traberli
03.03.2017, 11:24

seh ich genauso allerdings möchte ich nicht das er weis wenn er mich runter buckelt hat er mich los und kommt so um die arbeit

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