Pferd einreiten-Kosten

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9 Antworten

Hallo,

leider kann ich dir nur von den Preisen aus der Isi-Sezne berichten. Ich hab da letztens für eine andere Antwort mal zusammengerechnet, dass Beritt plus Pensionskosten (die meisten Bereiter sind nämlich an einem Stall angestellt und dementsprechend musst du dein Pferd für die Zeit des Beritts dort unterstellen) plus Unterricht für dich knapp 20.000 Euro in 2 Jahren kosten. Da kostet dann Beritt so 600 und Pension 200 oderso.. Ich verlink dir die Antwort gleich mal.

Je nach dem, wie gut du selbst reitest, ist begleiteter Beritt erst ab einem bestimmten Zeitpunkt möglich - für frühere Versuche bist du dann einfach noch nicht gut genug. Je nach dem Wesen des Pferdes und deinen Reitkenntnissen können schonmal 2 Jahre vergehen, bevor du dich das erste Mal raufschwingen darfst.

Aber dabeisein kann man meines Wissens nach immer, auch wenn ich als Bereiter nicht gerne unter Dauerbeobachtung stünde, weil das die Konzentration extrem stört.

Was meinst du mit "bringt es was?"? Klar, irgendwas wird der Beritt bringen, ob das nun positiv oder negativ ist, liegt beim Bereiter. Es ist auf jeden Fall immer sinnvll, grade anfangs regelmäßig was mit dem Pferd zu machen (fast täglich), dann aber auch nur ganz kurz, 15 min. wenn überhaupt.

Je älter das Pferd, je routinierter es wird und je besser die Kommunikation und das Verhältnis zwischen Pferd und Bereiter wird, desto länger werden die "Arbeitszeiten".

Ein guter Bereiter weiß aber, dass sich Pferde so richtig nur 20 min. am Stück konzentrieren können und daher lieber oft, dafür aber intensiv gearbeitet werden und nicht zweimal die Woche 2 Stunden lang.

Ich würde dir einfach empfehlen, dich im Bekanntenkreis umzuhören, wo die denn ihre (gut ausgebildeten!) Pferde hingebracht haben. Forsche ein bisschen im Internet und such in deiner Nähe, aber vor allem die Mundpropaganda ist ausschlaggebend. Wenn du dir dann ein paar rausgesucht hast, mach einen Termin zur Besichtigung der Anlage, zum Austausch "Was muss, soll, kann? Ziele? Arbeitsweise?" und zum Kostenvoranschlag. Guck dem Bereiter auf jeden Fall oft und lange beim Umgang mit den Pferden zu, komm auch ruhig mal unangemeldet und beobachte einfach ein bisschen oder komm etwas früher als verabredet, dann erfährt man doppelt so viel wie aus den meisten Gesprächen ;-)

Wenn dir dieser Mensch sympatisch ist und du dich mit seiner Arbeitsweise identifizieren kannst (was ganz wichtg ist! Dein Pferd wird so ausgebildet und du musst bereit und in der Lage dazu sein, dich erstmal dem anzupassen, um das junge Pferd nicht zu verwirren. Also such dir jemanden, der es so macht, wie du es am allerliebsten beim Pferd hättest.) und der erste Kontakt zum Pferd positiv war und die Chemie stimmt, nimm den ;-)

Wieviel das dann genau kosten wird, weißt du erst dann. Es kommt auf die Sparte an, auf die Anlage, auf den Bekanntheitsgrad und natürlich auf die Dauer des Beritts.

Unterricht für dich nicht vergessen!

Grüße

ICh würde das Pferd an eurer Stelle je nach Bedarf für 2 Monate oder länger zu einem Bereiter stellen. Der muß jeden Tag mit dem Pferd arbeiten sonst macht das keinen SInn. Wenn das Pferd dann schon die Grundlagen gelernt hat, kannst du mit dem Bereiter immernoch zusammen anfangen zu arbeiten indem du dir Stunden geben läßt und er es auch noch mitreitet.

Wir haben das auch schonmal selber versucht, das bringt einem nichts. Ein Bereiter hat den Beruf ja nicht umsonst und nimmt Geld dafür. Die können das um einiges besser als man selber.

Kann die die hier empfehlen fall es in der Nähe ist! http://www.koopmann-pferdeanreiten.de/13663.html

Auf der Seite stehen auch die Preise, die sie dafür nimmt.

Hallo, das kommt darauf an, wer der Bereiter ist: ein Profi verlangt da schon richtig Geld, eine erfahrene private Reiterin ist billiger. ich hatte das Problem auch mal: unsere neue Stute war sehr temperamentvoll und meine Tochter erst 10. Ich habe der Tochter des Reitstalls, wo unser Pferd untergebracht war, 15 DM pro Stunde dafür gezahlt, dass sie das Pferd erst mal ausgepowert hat und danach meiner Tochter Reitunterricht gegeben hat. Und wenn meine Tochter egal warum nicht konnte, hat das Mädchen(sie war eine erfolgreiche Dressurreiterin) unser Pferd zum gleichen Preis die Stunde bewegt, und zwar täglich eine Stunde! Das war richtig Geld! Aber selbst der teuerste und kompetenteste Beritt nützt nichts, wenn das Ganze nicht regelmässig weitergeübt wird. Meine Tochter ist inzwischen erwachsen und selbst Bereiterin - speziell für Hengste. Sie verdient damit richtig Geld! Viel Glück - Gg

Für etwa 250 Euro im Monat findet man schon einen guten Bereiter. Ggf. kommen dann noch mal die Pensionskosten hinzu. Letztere unterliegen starken regionalen Schwankungen. In Niedersachsen rechnet man für beides zusammen mit 400-600 Euro. Oft gibt es auch gute Reiter, die zwar nicht Bereiter gelernt haben, sich aber aufgrund ihrer Erfahrung trotzdem für einen Beritt eignen. Diese nehmen oft deutlich weniger. Ich kenne zwei sehr gute Reiter, die nebenberuflich Pferde einreiten und ihre Sache wirklich gut machen. Generell sollte man sich die Reiter, denen man sein Pferd anvertraut, sehr genau anschauen. Es gibt genug Bereiter, die mit dem Pferd eher kämpfen, als es zu motivieren.

Hallöle,

Wenn du dein Pferd anreiten lassen willst - was sinnvoll ist - würde ich die ersten Wochen nur den Bereiter arbeiten lassen. 2 x die Woche ist viel zu wenig. Es sollten in den ersten Wochen wenigstens 4 Mal pro Woche sein. Im weiteren Verlauf - je nachdem, wie gut das Pferd sich anstellt, tauscht du dann Berittstunden gegen Unterrichtsstunden aus.

Die Preise für den Beritt variieren gewaltig. Da kann man nichts sagen, musst du bei der Person erfragen. Ich denke, 25 Euro pro Stunde sind realistisch. Wenn du von vornherein einen Zeitraum von zwei Monaten oder mehr ausmachst, bekommst du sicher Rabatt.

Viel schwieriger finde ich es, eine Person meines Vertrauens zu finden, die das Pferd in meinem Sinne ausbildet, sich Zeit lässt und das Pferd ohne Stress arbeitet. Ich kann dir nur raten, die Person in jedem Fall bei der Arbeit zu beobachten, und zwar immer.

Ich habe in den großen Reitställen, in denen ich war soooo viele Bereiter gesehen, die ihre Berittpferde 20 Minuten "zusammengeknallt" haben und dann wieder wegstellten (erwachsene Pferde, die sie fördern sollten). So manches mal wurden sogar nur die Steigbügel am Sattel verändert und geritten wurde gar nicht!

Manchmal wurden die Pferde auch recht lustlos behandelt und nicht selten auch tüchtig vertrimmt. Ich habe das damals alles mitbekommen, weil ich vor der Arbeit morgens um 7 im Stall war, wo halt auch die Bereiter mit ihrer Arbeit beginnen.

Natürlich gibt es auch viele vertrauenswürdige Bereiter. Ich an deiner Stelle würde meinem künftigen Lehrer über die Schulter gucken, wenn er andere Pferde arbeitet. Dann siehst du ja, ob dir das gefällt. Eher würde ich ihn nicht anheuern.

Wichtig ist, dass du dem Lehrer vermittelst: Zeit spielt keine Rolle. Er darf sich die Zeit lassen, die das Pferd braucht. Denn: Bereiter sind immer in Zeitnot, ihre Kunden wollen, dass ihr Pferd in vier Wochen Fliegende Galoppwechsel kann oder irgendeinen Seitengang. Und so handeln sie dann auch.

Das ist wirklich nicht pauschal zu beantworten. Im Raum Brandenburg bekommst Du einen Beritt incl. Box für ca. 400,-€, mobile Bereiter kosten zwischen 15,-- und 25,-- € für 45 Min. Aber finde mal einen guten Bereiter, der sich auf Deine und die Bedürfnisse Deines Pferdes einstellt.... Ich habe lange gesucht, bis ich etwas passendes gefunden habe. Ein Beritt sollte wirklich vom Bereiter gemacht werden. Du solltest es als solide Ausbildung für Dein Pferd sehen. Damit die Grundkenntnisse später auch sitzen, würde ich ausschließlich den Profi auf´s Pferd lassen, bis alles richtig sitzt. Erst dann empfiehlt sich der Unterricht auf dem eingerittenen Pferd.

Entweder reitest du es selber ein oder du lässt es machen aber nicht einen Tag du und einen Tag den anderen!

Nie im Leben dürfte ein Fremder mein Pferd reiten. Bei Beritt geht es um Geld. Beritt muss zügig gehen und darunter leidet immer das Pferd. Ein Pferd ist nur so gut wie sein Reiter. Es wird nie besser gehen, als es unter Dir geht bzw gehen wird.

Plattschnacker 18.03.2012, 17:22

Das ist blanker Unsinn, daß das Pferd nie besser gehen wird als unter dem Besitzer - wenn der nix kann, kann das Pferd auch nix und Rücken und Muskulatur leiden!

Nur wer ausbilden KANN, der kann ein Pferd fördern - sonst wird das nur Murks.

Und wenn man es ganz richtig machen will, dann ist man dabei beim Beritt - so kann man dem Bereiter ein wenig auf die Finger schauen, was ich für sinnvoll erachte.

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Oh ja kosten sind unterschiedlich 500 € bis 6000........... Und höher!

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