Hallo,

die Gurte von Mattes haben das. Die sind auch von der Qualität sehr gut und ehrlich gesagt die einzigen Kurzgurte, die ich an mein Pferd lassen würde, weil die Schnallen vernünftig unterlegt sind. Bin mit meinem äußerst zufrieden.

Auf Facebook gibts einige Gruppen, in denen auch gebrauchte Gurte verkauft werden, das lohnt sich manchmal durchaus.

Generell nehme ich immer den längstmöglichen Gurt. So sizen die Schnallen so hoch wie möglich über den Ellebogen, damit diese sich nicht daran aufscheuern können. Mein Gurt geht mit dem Schnallen genau bis unters Sattelblatt. Auf der Mattes-Webseite gibts auch Messanleitungen.

Grüße

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Hallo,

natürlich muss ein Pferd sich kratzen können, wenn es juckt, auch unter dem Reiter! Jeder Mensch weiß, wie unangenehm so ein Juckreiz sein kann. Wenn das Pferd sich weiterhin konzentrieren können soll, muss man es auf jeden Fall kratzen lassen.

Allerdings sollte das Pferd vorher "fragen" bzw. der Reiter muss frühzeitig das Signal erkennen, dass es dem Pferd irgendwo juckt. Wenn das Pferd einfach selbst entscheidet, mal aus vollem Galopp anzuhalten, kann das ganz schön gefährlich werden.

Wenn das Pferd dann das typische Juck-Gesicht zeigt (meiner guckt immer dorthin, wo es juckt, und neigt den Kopf ganz leicht), kann der Reiter entweder anhalten, damit das Pferd sich kratzen kann, oder auch das Pferd bitten, die drei Schritte bitte noch weiter zu gehen (z. B., wenn man gerade an einer bestimmten Übung dran ist) - und dann darf es kratzen.

Der Reiter muss hierfür aber echt aufmerksam genug sein und das Signal erkennen, sonst ist das ein unfairer Deal. Damit verhindert man übrigens auch, dass das Pferd das Kratzen-Müssen als Arbeitsentzug einsetzt ;-)

Grüße

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Pferd schlachten oder einschläfern

Hallo Ich habe 2 Ponys und wenn man ein Pferd hat sollte man sich ja gedanken drüber machen für was man sich endscheidet und ich würde meine Ponys niemals zum schlachten bringen aber ich bin erst 14 und mein Vater und ich diskutieren oft darüber weil er immer meint wenn es soweit ist und sie wirklich gehen müssen kommen sie zum Schlachter und letztesmal war der Tierarzt da aus gründen vom Pass und ich war in der Schule und meine mutter hat mir erzählt das mein Vater zum Tierarzt gesagt hat das er eintragen kann das sie geschlachtet werden dürfen wenn mal was ist.Ich bin richtig sauer auf ihn vorallem weil er weis das ich es nich möchte aber ihn das garnicht kümmert aber meine mutter steht zumir aber leider hat sie damit nich soviel ahnung also mit Schlachter und wie es ausschaut wenn man sich endscheiden muss und so. Ich bin selber vegetarierer und finde es bei jedem Tier schlimm wenn sie zum Schlachter müssen aber mein Vater ist Landwirt und bringt selber immer wieder Kühe oder Schweine zum Schlachter und deshalb kann er mich einfach nicht verstehen er sagt immer sowas wie dann bekommen wir wenigstens Geld und er macht auch manchmal Scherze darüber und das bringt mich dann einfach immer zum ausrasten weil ich es einfach respektlos von ihm finde wenn er so darüber redet vorallem weis er gang genau das sie das wichtigste für mich sind und bei sowas spielt das Geld garkeine rolle mehr was denkt ihr kann ich dagegen machen wenn ich 18 bin und geld habe möchte ich die ponys abkaufen und dann kann ich das endscheiden und wenn es mal soweit ist lass ich sie einschläfern aber was ist wenn davor was passiert wenn meine eltern das noch enscheiden, kann ich da mit 14 irgendwas machen oder hab ich da dann garkeine möglichkeiten etwas zumachen wenn mein Vater das sagt?

Und noch was mein vater meint immer das er es mit dem schlachter garnicht böse meint nur anscheinend wäre das einschläfern für die Tiere richtig schlimm weil sie immer noch ganz da sind und alles mitbekommen und dann wegen der Spritze gakeine luft mehr bekommen und dann ersticken müssen und es nur für denn Besitzer schön ausschaut und beim Schlachter hört es sich zwar schlimm an aber das Pferd würde dann nichts mehr spüren und wäre gleich tod stimmt das?

Aber ich würde meine Ponys trodzdem nie zum Schlachter bringen kann ich irgendwas gegen meinen Vater machen weil er mich einfach nicht verstehem will.

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Hallo,

das, was dein Vater erzählt, stimmt so nicht ganz.

Wenn man sich anschaut, wieviele Kühe oder Schweine eben noch nicht tot sind, wenn sie ausbluten, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das bei der Schlachtung eines Pferdes genauso passieren kann.

Ob das Pferd beim Einschläfern leidet, oder nicht, hängt stark vom verwendeten Mittel ab. Es gibt welche, die lösen starke Krämpfe aus, andere widerum sind sehr "sicher". Google das mal und frag vorab deinen TA, mit welchem Mittel er einschläfert. Sowas ist gut zu wissen, finde ich. Dann weiß man das vorher und muss es im Ernstfall nicht noch groß erörtern.

Das viel größere Problem daran, dass dein Papa dein Pony als Schlachtpferd hat eintragen lassen, ist allerdings, dass die Eintragung als Schlachtpferd bestimmte "Auflagen" mit sich bringt: da Schlachtpferde eben für den späteren Verzehr bestimmt sind, dürfen sie spezielle Medikamente nicht bekommen. Das heißt, im Falle einer Krankheit, in dem dein Pferd so ein Medikament bräuchte, kann es sein, dass er dann unnötig leiden muss.

Dein Papa scheint ja nicht besonders einfühlsam bzw. kompromissbereit zu sein. Vielleicht kannst du ja mal in Ruhe mit deiner Mutter sprechen und sie über die Situation ins Bilde setzen, damit auch sie eine Ahnung davon hat. Dann kann sie mit deinem Vater reden, sie wird er ja hoffentlich ernst nehmen.

Grüße

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Hallo,

was genau verstehst du daran denn nicht? Das sind einfach die Inhalte des Studiums. Es gibt kleine Unterschiede, aber prinzipiell kommen sie mir auf den ersten Blick recht ähnlich vor. Kannst du auf der Website die jeweilige Veranstaltung aufrufen? Bei uns geht das, da stehen dann nähere Informationen zum Prof und zum Inhalt der LV.

Mal was ganz anderes: wenn du auf einen Platz für VetMed wartest, kannst du KEINE Wartesemester sammeln, wenn du schon studierst, weißt du das? Wartesemester sammelst du nur durch Rumsitzen und warten, FSJs oder FÖJs, Ausbildung oder Arbeiten. Wenn du jetzt 7 Semester studierst, hast du danach genauso wenige Wartesemester gesammelt, wie direkt nach dem Abi, kannst also nicht bei VetMed rein.

Wie wäre es mit einer Ausbildung zur Tierarztassistentin? Das ist sehr nah an deinem Wunschstudium, da wirst du schon vorab einiges lernen, was dir das Studium erleichtern könnte. Und zeitlich passt es ebenso genau in den Plan.

Grüße

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Hi,

da hilft nur der Furminator (oder eine günstige Alternative, ich hab meinen von Krämer) und viel Durchhatevermögen. Ich verspreche dir, irgendwann ist es vorbei :D

Grüße

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Kann ich meinen Namen für den Pass angeben?

Hallo.

Ich hab heute die Papiere der FN bekommen, da ich einen Pass für mein pferd beantragen möchte (er kommt aus schlechter Haltung und die haben keinen Pass gemacht). Nun liegt der Zettel vor mir und die möchten die Adresse der Besitzerin. Nun läuft mein Pferd aber auf meine Oma, da ich noch minderjährig bin (also den Kaufvertrag hat meine Oma unterschrieben). Darf ich meine Adresse angeben oder muss ich die meiner Oma angeben? (Ich werde das pferd natürlich übernehmen sobald ich volljährig bin!) ich wohne übrigens in Baden-Württemberg, sofern das irgendwie wichtig ist.

Außerdem bin ich mir nicht sicher, was ich ankreuzen muss:

  • Eintragung in die Liste der III für pferde/Ponys ohne Zucht-/Geburtsbescheinigung einer deutschen Züchtervereinigung, die der FN abgeschlossen ist. (Freizeitsportpferde/-Ponys - Breitensport, WBO)

  • für die Registrierung sonstiger Zucht- und Nutzequide (nur Antragssteller in NRW)

  • für die Erteilung einer sofortigen Starterlaubnis für Leistungsprüfungen gemäß LPO

  • für die FEI-Registrierung (int. Turnierstart)

  • für die FEI-Pass Erstellung - nationaler Pferdepass liegt der FN vor: Ja ( ) Nein ( )

Was davon muss ich ankreuzen? Ich möchte einfach nur einen normalen Pass und werde ihn Freizeit reiten.

Und was ist eine Halternummer? Die Stallnummer vom Betrieb?

Und was ist ein Transponder? Ein Chip? Muss da dann der Tierarzt kommen?

Bitte spart euch die "doofen" Kommentare von wegen wer keine Ahnung von Pferden hat brauch kein Pferd. Danke.

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Hallo,

das ist ja zum Glück eher Papierkram und hat weniger direkt mit Pferden zu tun, daher brauchst du dir keine Sorgen zu machen ;-) Besonders, wenn man nicht volljährig ist. Aber ganz ehrlich, selbst ich als volljährige bin mir da bei einigen Punkten auch nicht sicher, zumal ich das noch nie gemacht habe. Ruf doch einfach mal bei der FN an und frag nach. Ich habe gehört, die sind da sehr nett und hilfsbereit :-)

Grüße

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"Bricht" NHS ein Pferd, bzw. gut oder schlecht

Moin,

als Teenie habe ich einige NHS Kurse mitgemacht (Mierwald), hat auch soweit ganz gut geklappt - sprich Trainer war sehr zufrieden.

Nun ist es so gelagert dass ich mit meinem Pferd momentan nur vom Boden aus arbeiten kann, und leider Gelände auch gerade für uns gestorben ist :/ (liegt nicht am Verhalten vom Pferd^^). sprich für ca. 1,5 - 2 Monate sind wir an den Boden und ans Viereck gefesselt. Ich arbeite für den Muskelaufbau recht viel nach dem Longenkur von Teschen und einwenig nach der Dual Aktivierung von Geitner. Das wird auf Dauer jedoch tatsächlich etwas öde. Kleine "Spielereien" werden auch eingebaut, (Span. Gruß, Kompliment, etc.), dass übt man ja nun auch nicht Ewigkeiten - vor alle nicht wenn Muskeln fehlen.

Jetzt habe ich meine alten Unterlagen wieder raus gekramt und blicke doch mit einem etwas Differnzierterem Blick auf die Natural Horsemanship Geschichte. Es erscheint mir teilw. doch recht "brutal", (alleine das JoJo) und auch das Schütteln des Seils mit dem fetten Haken erscheint mir recht "hart". Auf der anderen Seite, fand ich die Erfolge die ich mit meinem Dicken damals erreicht habe auch nicht schlecht....Nun bin ich einwenig hin- und hergerissen.

Sehe ich das zueng? Ich möchte mir natürlich auch nicht die andere Arbeit kapuut machen....

Wie steht ihr dazu, bzw. was sagt ihr zum "4 Stufen Prinzip" und zu dem teilw. recht starken Druck?

Meinen "Zwerg" habe ich anfangs nach Pfister gearbeitet, der ja eine ähnliche Schiene fährt, das hat ganz gut geklappt - die hat aber auch ein anderes Gemüt.

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Hallo,

wie Natural Horsemanship kurz- und langfristig auf das Pferd wirkt, hängt oft von vielen kleinen, feinen Unterschieden ab - nicht umsonst wirken so viele Parelli-Pferde "totgespielt".

Sagt dir Honza Bláha was? Im Bereich des Natural Horsemanship ist er für mich der beste Trainer. Er hat ursprünglich bei Parelli gelernt, macht aber heute vieles, vor allem Grundlegendes, anders. Beispielsweise nutzt er keine 4 Phasen und ist auch strikt dagegen, das Pferd durchs Ruckeln (oder auch sonst jegliches "wigglen") am Seil rückwärts zu schicken und ihm so für alle Zeiten beizubringen, mit hochgerissenem Kopf rückwärts zu treten - allein im Hinblick auf gymnastizierendes Arbeiten ist das natürlich Mist. Falls du da mehr zu lesen willst, hier habe ich mal einen Kursbericht zu einem Kurs bei Honza geschrieben:

http://nhs-littlecookie.jimdo.com/denkzettel/honza-bl%C3%A1ha/

Natural Horsemanship ist nicht gleich Natural Horsemanship. Selbst, wenn zwei Trainer die gleiche "Methode" nutzen, können sie damit ganz unterschiedliche Effekte erzielen, eben je nach dem, wie sie sie nutzen.

Grüße

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Hallo,

nein, der Sattel passt ganz bestimmt nicht, wenn er rutscht! Ds schließt sich logischer Weise aus. Dass der Haarbruch nicht flächendeckend, sondern nur an einigen Stellen auftritt, spricht ebenso dafür.

Du solltest ihn an den unbemuskelten (!) Rücken anpassen lassen, denn sonst wird das mit dem Muskelaufbau nichts. Muskeln, auf die punktueller Druck ausgeübt wird, wachsen nämlich nicht.

Wenn die Muskeln dann langsam wieder kommen, muss regelmäßig nachgebessert werden, damit sie sich weiter aufbauen können.

Gute Lammfellsatteldecken oder -pads gibt es von Mattes oder Grandeur. Ja, die sind schweineteuer. Aber wenn du nicht so viel Wert auf die Farbelegst und keinen ganz seltenen Sattel mit ausgefallenem Schnitt hast, kannst du auch mal in den jeweiligen Facebook-Gruppen schauen, da werden regelmäßig welche gebraucht verkauft, das ist dann schon wesentlich günstiger.

Wenn du eine Lammfellsatteldecke benutzt, musst du das deinem Sattler mitteilen, damit er die Polsterung entsprechend anpasst.

Grüße

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Neuer Stall, neue besitzerin, neruer Sattel und Pferd buckelt. Was tun?

Hallo, ich habe seit gestern einen Sattel. Es ist kein besonders teurer Sattel, also ist er auch nicht komplett angepasst, aber die Sattlerin hat das Kopfeisen ausgewechselt und fand dass der Sattel gut passt. Und dass war ja erst gestern (!!!). Ich habe den Sattel selbstverständlich probe geritten, und meine Stute war vollkommen brav. Sie ist noch sehr junng, 4 Jahre, sie wird im April 5, und außerdem ist sie erst seid 2 Wochen bei mir, also ist es natürlich logisch dass sie noch aufgedreht und unsicher ist. Allerdings hat sie sich auch genau heute das Erste mal gewälzt was doch eigentlich ein gutes Zeichen ist, oder? Heute als ich sie wieder geritten bin, war sie überhaupt nicht sie selbst. Sie hat noch nie in ihrem Leben unter dem Sattel gebuckelt. Heute ist sie aber einfach auf einmal aus der Ecke abgebogen und ist durch die ganze halle gerannt und hat aufs größte gebuckelt. ich weiß dass ich eigentlich keinen von euch über die Ursache fragen kann, weil von euch ja keiner dabei war. Wenn euch dass, oder etwas ähnliches vielleicht auch mal passiert ist, könntet ihr mir vielleicht sagen was ich machen kann, dass sich das nicht mehr wiederholt? In der Halle war außer mir noch zwei Pferde. Die eine war schon da als wir gekommen sind, sie ist geritten, die zweite ist erst später gekommen, hat aber bloß geführt. Sie hatte alerdings einen Hengst dabei. Sie war bestimmt 10 minuten bereits in der halle, und erst dann ist mein Pferd mit mir durchgegangen. Nach meinem Sturz, ist meine Stute sofort zu dem Hengst gelaufen. Kann dass damit was zu tun haben? Aber sie ist doch noch nicht mal in ihren Pflegejahren. Außerdem hatte ich eine Gerte in der Hand. die hatte ich aber auch schon länger und derweil hat sie eigentlich keine Anzeichen gemacht dass ihr das besonders unangenehm war. Natürlich ist sie einwenig schneller gelaufen aber sonst,... Ist euch sowas auch schonmal passiert? Oder etwas ähnliches? Was soll ich tun wenn ich mich morgen wieder drauf setzte? Warten bis kein Pferd mehr in der Halle ist? keine gerte benutzen? Die Sattlerin noch mal kommen lassen? Ich weiß dass ihr jetzt bloß eingeschränkt antworten könnt weil ihr ja nicht dabei wart, aber egal was ihr schreibt und es auch bloß ein kleines bischen was zu meiner "Problembehebung" beitragen kann, wäre ich euch sehr dankbar, denn ich will schließlich kein Buckelndes Pferd. Wenn ihr irgendwelche Tricks kennnt, wie man sich besser im Sattel halten kann, oder dem pferd das Buckeln wieder abtrainieren kann, dann schreibt es mir bitte. Ich würde mich darüber wirklich sehr freuen. Lg

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Hallo,

hol erstmal gaaaanz tief Luft!

Beim Lesen von deinem Text kann ich mir vorstellen, wie du ganz aufgeregt und verzweifelt ohne einmal Luft zu holen erzählst. Mach dir erst einmal nicht ganz so viele Gedanken. Das kann ein Freudenbuckler gewesen sein, es kann aber auch sein, dass deine Stute dich nicht ernst nimmt, dir also auch nicht vertraut und dich deshalb lieber runter haben wollte. Sowas kann immer und jedem mal passieren - es geht jetzt darum, herauszufinden, was die Ursache war und dann ggf das, was das Pferd stört, abzustellen.

Friesennarr hat schon recht, eure Kombi ist nicht gerade optimal. Du wirkst tatsächlich noch relativ jung und so viele neue Einflüsse auf einmal können einem jungen Pferd schnell mal zu viel werden. Ich bin mit meinem Pferd auch vor kurzem umgezogen, in eine ganz andere Stadt. Allerdings kenne ich ihn, seit er ein halbes Jahr als ist (jetzt ist er 5,5) und wir hatten schon vorher etwas Zeit, uns in vertrauter Umgenug kennen zu lernen. Und trotzdem habe ich ganz langsam gemacht bei der Eingewöhnung. Für das Pferd ist in so einer Situation alles befremdlich: neues Futter, neue Luft, neue Pferde, neue Umgebung und komplett andere Reize, stressiger Umzug, etc. Und in deinem Fall auch noch ein neuer Mensch, dem sich das Pferd aufgrund seiner Unsicherheit nicht so gerne anvertrauen mag.

Mach mal langsam mit deinem Stütchen. Lern sie kennen, verbring ein paar Stunden auf dem Paddock mit ihr (ich hoffe, sie wird artgerecht gehalten?), kraule sie, verbringe einfach mal Zeit mit ihr. Lerne jeden Winkel vom Hof kennen, geht zusammen im Gelände spazieren und mach Bodenarbeit. Ihr habt ja keinen Stress, sondern alle Zeit der Welt :-)

Und mla ganz abgesehen davon, ob das der Auslöser für die Rodeo-EInlage war, oder nicht: ein "nicht ganz angepasster" Sattel geht gar nicht! Du kaufts ja auch keinen Schuh mit dem Gedanken "ach, nicht so schlimm, der drückt ja nur an ein, zwei Stellen". Denn genau da drückt er dann am schlimmsten. Es gibt reichlich Faktoren, die bei einem gut passenden Sattel zu beachten sind. Und eine "Sattlerin", die solche Sättel überhaupt verkauft, bei denen man nur das Kopfeisen anpassen kann, ist keine Sattlerin. Die Ausrede vom Geld zählt nicht, denn früher oder später zahlt man immer. Später dann in Form von Tierarztkosten meist sogar mehr. Übrigens auch, wenn er jetzt sogar halbwegs passen sollte, hast du in spätestens 3 Monaten trotzdem ein Problem: dein Stütchen wird sich nämlich noch stark verändern und billige Sättel sind oft aufgrund ihrer billigen Herstellung gar nicht anpassbar.

Um es also schon zu vermeiden, dass dein Stütchen wegen des Sattels buckeln könnte: kauf euch bitte einen vernünftigen, mit dem ihr auch noch in 5 Jahren Spaß habt.

Und ansonsten lass es langsam angehen, gib dem Jungspund und dir ebenso Zeit, besorg dir einen Trainer, der euch begleitet und dir helfen kann, falls es wirklich ein Buckler aus Unsicherheit und fehlendem Vertrauen und Respekt war.

Grüße und viel Erfolg, auch beim durchatmen ;-)

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Hallo, wir haben die Unterlagen damals auch nur ausgedruckt bekommen... Und sooo teuer sind 150 Blätter auch nicht, ca 5 Euro.

Die Unterlagen vom Basispass der FN, wie dir hier geraten wurde, würde ich nicht nehmen, da im Basispass des IPZV doch noch speziell aufs Islandpferd eingegangen wird, was auch abgefragt wird. Das kann man zwar auch so wissen, aber wenn du sichergehen willst, dass du alles weißt, was man wissen muss, würde ich beim IPZV Exemplar bleiben.

Grüße

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