Hallo,

die Gurte von Mattes haben das. Die sind auch von der Qualität sehr gut und ehrlich gesagt die einzigen Kurzgurte, die ich an mein Pferd lassen würde, weil die Schnallen vernünftig unterlegt sind. Bin mit meinem äußerst zufrieden.

Auf Facebook gibts einige Gruppen, in denen auch gebrauchte Gurte verkauft werden, das lohnt sich manchmal durchaus.

Generell nehme ich immer den längstmöglichen Gurt. So sizen die Schnallen so hoch wie möglich über den Ellebogen, damit diese sich nicht daran aufscheuern können. Mein Gurt geht mit dem Schnallen genau bis unters Sattelblatt. Auf der Mattes-Webseite gibts auch Messanleitungen.

Grüße

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Hallo,

natürlich muss ein Pferd sich kratzen können, wenn es juckt, auch unter dem Reiter! Jeder Mensch weiß, wie unangenehm so ein Juckreiz sein kann. Wenn das Pferd sich weiterhin konzentrieren können soll, muss man es auf jeden Fall kratzen lassen.

Allerdings sollte das Pferd vorher "fragen" bzw. der Reiter muss frühzeitig das Signal erkennen, dass es dem Pferd irgendwo juckt. Wenn das Pferd einfach selbst entscheidet, mal aus vollem Galopp anzuhalten, kann das ganz schön gefährlich werden.

Wenn das Pferd dann das typische Juck-Gesicht zeigt (meiner guckt immer dorthin, wo es juckt, und neigt den Kopf ganz leicht), kann der Reiter entweder anhalten, damit das Pferd sich kratzen kann, oder auch das Pferd bitten, die drei Schritte bitte noch weiter zu gehen (z. B., wenn man gerade an einer bestimmten Übung dran ist) - und dann darf es kratzen.

Der Reiter muss hierfür aber echt aufmerksam genug sein und das Signal erkennen, sonst ist das ein unfairer Deal. Damit verhindert man übrigens auch, dass das Pferd das Kratzen-Müssen als Arbeitsentzug einsetzt ;-)

Grüße

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Pferd schlachten oder einschläfern

Hallo Ich habe 2 Ponys und wenn man ein Pferd hat sollte man sich ja gedanken drüber machen für was man sich endscheidet und ich würde meine Ponys niemals zum schlachten bringen aber ich bin erst 14 und mein Vater und ich diskutieren oft darüber weil er immer meint wenn es soweit ist und sie wirklich gehen müssen kommen sie zum Schlachter und letztesmal war der Tierarzt da aus gründen vom Pass und ich war in der Schule und meine mutter hat mir erzählt das mein Vater zum Tierarzt gesagt hat das er eintragen kann das sie geschlachtet werden dürfen wenn mal was ist.Ich bin richtig sauer auf ihn vorallem weil er weis das ich es nich möchte aber ihn das garnicht kümmert aber meine mutter steht zumir aber leider hat sie damit nich soviel ahnung also mit Schlachter und wie es ausschaut wenn man sich endscheiden muss und so. Ich bin selber vegetarierer und finde es bei jedem Tier schlimm wenn sie zum Schlachter müssen aber mein Vater ist Landwirt und bringt selber immer wieder Kühe oder Schweine zum Schlachter und deshalb kann er mich einfach nicht verstehen er sagt immer sowas wie dann bekommen wir wenigstens Geld und er macht auch manchmal Scherze darüber und das bringt mich dann einfach immer zum ausrasten weil ich es einfach respektlos von ihm finde wenn er so darüber redet vorallem weis er gang genau das sie das wichtigste für mich sind und bei sowas spielt das Geld garkeine rolle mehr was denkt ihr kann ich dagegen machen wenn ich 18 bin und geld habe möchte ich die ponys abkaufen und dann kann ich das endscheiden und wenn es mal soweit ist lass ich sie einschläfern aber was ist wenn davor was passiert wenn meine eltern das noch enscheiden, kann ich da mit 14 irgendwas machen oder hab ich da dann garkeine möglichkeiten etwas zumachen wenn mein Vater das sagt?

Und noch was mein vater meint immer das er es mit dem schlachter garnicht böse meint nur anscheinend wäre das einschläfern für die Tiere richtig schlimm weil sie immer noch ganz da sind und alles mitbekommen und dann wegen der Spritze gakeine luft mehr bekommen und dann ersticken müssen und es nur für denn Besitzer schön ausschaut und beim Schlachter hört es sich zwar schlimm an aber das Pferd würde dann nichts mehr spüren und wäre gleich tod stimmt das?

Aber ich würde meine Ponys trodzdem nie zum Schlachter bringen kann ich irgendwas gegen meinen Vater machen weil er mich einfach nicht verstehem will.

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Hallo,

das, was dein Vater erzählt, stimmt so nicht ganz.

Wenn man sich anschaut, wieviele Kühe oder Schweine eben noch nicht tot sind, wenn sie ausbluten, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das bei der Schlachtung eines Pferdes genauso passieren kann.

Ob das Pferd beim Einschläfern leidet, oder nicht, hängt stark vom verwendeten Mittel ab. Es gibt welche, die lösen starke Krämpfe aus, andere widerum sind sehr "sicher". Google das mal und frag vorab deinen TA, mit welchem Mittel er einschläfert. Sowas ist gut zu wissen, finde ich. Dann weiß man das vorher und muss es im Ernstfall nicht noch groß erörtern.

Das viel größere Problem daran, dass dein Papa dein Pony als Schlachtpferd hat eintragen lassen, ist allerdings, dass die Eintragung als Schlachtpferd bestimmte "Auflagen" mit sich bringt: da Schlachtpferde eben für den späteren Verzehr bestimmt sind, dürfen sie spezielle Medikamente nicht bekommen. Das heißt, im Falle einer Krankheit, in dem dein Pferd so ein Medikament bräuchte, kann es sein, dass er dann unnötig leiden muss.

Dein Papa scheint ja nicht besonders einfühlsam bzw. kompromissbereit zu sein. Vielleicht kannst du ja mal in Ruhe mit deiner Mutter sprechen und sie über die Situation ins Bilde setzen, damit auch sie eine Ahnung davon hat. Dann kann sie mit deinem Vater reden, sie wird er ja hoffentlich ernst nehmen.

Grüße

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Hallo,

was genau verstehst du daran denn nicht? Das sind einfach die Inhalte des Studiums. Es gibt kleine Unterschiede, aber prinzipiell kommen sie mir auf den ersten Blick recht ähnlich vor. Kannst du auf der Website die jeweilige Veranstaltung aufrufen? Bei uns geht das, da stehen dann nähere Informationen zum Prof und zum Inhalt der LV.

Mal was ganz anderes: wenn du auf einen Platz für VetMed wartest, kannst du KEINE Wartesemester sammeln, wenn du schon studierst, weißt du das? Wartesemester sammelst du nur durch Rumsitzen und warten, FSJs oder FÖJs, Ausbildung oder Arbeiten. Wenn du jetzt 7 Semester studierst, hast du danach genauso wenige Wartesemester gesammelt, wie direkt nach dem Abi, kannst also nicht bei VetMed rein.

Wie wäre es mit einer Ausbildung zur Tierarztassistentin? Das ist sehr nah an deinem Wunschstudium, da wirst du schon vorab einiges lernen, was dir das Studium erleichtern könnte. Und zeitlich passt es ebenso genau in den Plan.

Grüße

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Hi,

da hilft nur der Furminator (oder eine günstige Alternative, ich hab meinen von Krämer) und viel Durchhatevermögen. Ich verspreche dir, irgendwann ist es vorbei :D

Grüße

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"Bricht" NHS ein Pferd, bzw. gut oder schlecht

Moin,

als Teenie habe ich einige NHS Kurse mitgemacht (Mierwald), hat auch soweit ganz gut geklappt - sprich Trainer war sehr zufrieden.

Nun ist es so gelagert dass ich mit meinem Pferd momentan nur vom Boden aus arbeiten kann, und leider Gelände auch gerade für uns gestorben ist :/ (liegt nicht am Verhalten vom Pferd^^). sprich für ca. 1,5 - 2 Monate sind wir an den Boden und ans Viereck gefesselt. Ich arbeite für den Muskelaufbau recht viel nach dem Longenkur von Teschen und einwenig nach der Dual Aktivierung von Geitner. Das wird auf Dauer jedoch tatsächlich etwas öde. Kleine "Spielereien" werden auch eingebaut, (Span. Gruß, Kompliment, etc.), dass übt man ja nun auch nicht Ewigkeiten - vor alle nicht wenn Muskeln fehlen.

Jetzt habe ich meine alten Unterlagen wieder raus gekramt und blicke doch mit einem etwas Differnzierterem Blick auf die Natural Horsemanship Geschichte. Es erscheint mir teilw. doch recht "brutal", (alleine das JoJo) und auch das Schütteln des Seils mit dem fetten Haken erscheint mir recht "hart". Auf der anderen Seite, fand ich die Erfolge die ich mit meinem Dicken damals erreicht habe auch nicht schlecht....Nun bin ich einwenig hin- und hergerissen.

Sehe ich das zueng? Ich möchte mir natürlich auch nicht die andere Arbeit kapuut machen....

Wie steht ihr dazu, bzw. was sagt ihr zum "4 Stufen Prinzip" und zu dem teilw. recht starken Druck?

Meinen "Zwerg" habe ich anfangs nach Pfister gearbeitet, der ja eine ähnliche Schiene fährt, das hat ganz gut geklappt - die hat aber auch ein anderes Gemüt.

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Hallo,

wie Natural Horsemanship kurz- und langfristig auf das Pferd wirkt, hängt oft von vielen kleinen, feinen Unterschieden ab - nicht umsonst wirken so viele Parelli-Pferde "totgespielt".

Sagt dir Honza Bláha was? Im Bereich des Natural Horsemanship ist er für mich der beste Trainer. Er hat ursprünglich bei Parelli gelernt, macht aber heute vieles, vor allem Grundlegendes, anders. Beispielsweise nutzt er keine 4 Phasen und ist auch strikt dagegen, das Pferd durchs Ruckeln (oder auch sonst jegliches "wigglen") am Seil rückwärts zu schicken und ihm so für alle Zeiten beizubringen, mit hochgerissenem Kopf rückwärts zu treten - allein im Hinblick auf gymnastizierendes Arbeiten ist das natürlich Mist. Falls du da mehr zu lesen willst, hier habe ich mal einen Kursbericht zu einem Kurs bei Honza geschrieben:

http://nhs-littlecookie.jimdo.com/denkzettel/honza-bl%C3%A1ha/

Natural Horsemanship ist nicht gleich Natural Horsemanship. Selbst, wenn zwei Trainer die gleiche "Methode" nutzen, können sie damit ganz unterschiedliche Effekte erzielen, eben je nach dem, wie sie sie nutzen.

Grüße

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Hallo,

nein, der Sattel passt ganz bestimmt nicht, wenn er rutscht! Ds schließt sich logischer Weise aus. Dass der Haarbruch nicht flächendeckend, sondern nur an einigen Stellen auftritt, spricht ebenso dafür.

Du solltest ihn an den unbemuskelten (!) Rücken anpassen lassen, denn sonst wird das mit dem Muskelaufbau nichts. Muskeln, auf die punktueller Druck ausgeübt wird, wachsen nämlich nicht.

Wenn die Muskeln dann langsam wieder kommen, muss regelmäßig nachgebessert werden, damit sie sich weiter aufbauen können.

Gute Lammfellsatteldecken oder -pads gibt es von Mattes oder Grandeur. Ja, die sind schweineteuer. Aber wenn du nicht so viel Wert auf die Farbelegst und keinen ganz seltenen Sattel mit ausgefallenem Schnitt hast, kannst du auch mal in den jeweiligen Facebook-Gruppen schauen, da werden regelmäßig welche gebraucht verkauft, das ist dann schon wesentlich günstiger.

Wenn du eine Lammfellsatteldecke benutzt, musst du das deinem Sattler mitteilen, damit er die Polsterung entsprechend anpasst.

Grüße

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Neuer Stall, neue besitzerin, neruer Sattel und Pferd buckelt. Was tun?

Hallo, ich habe seit gestern einen Sattel. Es ist kein besonders teurer Sattel, also ist er auch nicht komplett angepasst, aber die Sattlerin hat das Kopfeisen ausgewechselt und fand dass der Sattel gut passt. Und dass war ja erst gestern (!!!). Ich habe den Sattel selbstverständlich probe geritten, und meine Stute war vollkommen brav. Sie ist noch sehr junng, 4 Jahre, sie wird im April 5, und außerdem ist sie erst seid 2 Wochen bei mir, also ist es natürlich logisch dass sie noch aufgedreht und unsicher ist. Allerdings hat sie sich auch genau heute das Erste mal gewälzt was doch eigentlich ein gutes Zeichen ist, oder? Heute als ich sie wieder geritten bin, war sie überhaupt nicht sie selbst. Sie hat noch nie in ihrem Leben unter dem Sattel gebuckelt. Heute ist sie aber einfach auf einmal aus der Ecke abgebogen und ist durch die ganze halle gerannt und hat aufs größte gebuckelt. ich weiß dass ich eigentlich keinen von euch über die Ursache fragen kann, weil von euch ja keiner dabei war. Wenn euch dass, oder etwas ähnliches vielleicht auch mal passiert ist, könntet ihr mir vielleicht sagen was ich machen kann, dass sich das nicht mehr wiederholt? In der Halle war außer mir noch zwei Pferde. Die eine war schon da als wir gekommen sind, sie ist geritten, die zweite ist erst später gekommen, hat aber bloß geführt. Sie hatte alerdings einen Hengst dabei. Sie war bestimmt 10 minuten bereits in der halle, und erst dann ist mein Pferd mit mir durchgegangen. Nach meinem Sturz, ist meine Stute sofort zu dem Hengst gelaufen. Kann dass damit was zu tun haben? Aber sie ist doch noch nicht mal in ihren Pflegejahren. Außerdem hatte ich eine Gerte in der Hand. die hatte ich aber auch schon länger und derweil hat sie eigentlich keine Anzeichen gemacht dass ihr das besonders unangenehm war. Natürlich ist sie einwenig schneller gelaufen aber sonst,... Ist euch sowas auch schonmal passiert? Oder etwas ähnliches? Was soll ich tun wenn ich mich morgen wieder drauf setzte? Warten bis kein Pferd mehr in der Halle ist? keine gerte benutzen? Die Sattlerin noch mal kommen lassen? Ich weiß dass ihr jetzt bloß eingeschränkt antworten könnt weil ihr ja nicht dabei wart, aber egal was ihr schreibt und es auch bloß ein kleines bischen was zu meiner "Problembehebung" beitragen kann, wäre ich euch sehr dankbar, denn ich will schließlich kein Buckelndes Pferd. Wenn ihr irgendwelche Tricks kennnt, wie man sich besser im Sattel halten kann, oder dem pferd das Buckeln wieder abtrainieren kann, dann schreibt es mir bitte. Ich würde mich darüber wirklich sehr freuen. Lg

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Hallo,

hol erstmal gaaaanz tief Luft!

Beim Lesen von deinem Text kann ich mir vorstellen, wie du ganz aufgeregt und verzweifelt ohne einmal Luft zu holen erzählst. Mach dir erst einmal nicht ganz so viele Gedanken. Das kann ein Freudenbuckler gewesen sein, es kann aber auch sein, dass deine Stute dich nicht ernst nimmt, dir also auch nicht vertraut und dich deshalb lieber runter haben wollte. Sowas kann immer und jedem mal passieren - es geht jetzt darum, herauszufinden, was die Ursache war und dann ggf das, was das Pferd stört, abzustellen.

Friesennarr hat schon recht, eure Kombi ist nicht gerade optimal. Du wirkst tatsächlich noch relativ jung und so viele neue Einflüsse auf einmal können einem jungen Pferd schnell mal zu viel werden. Ich bin mit meinem Pferd auch vor kurzem umgezogen, in eine ganz andere Stadt. Allerdings kenne ich ihn, seit er ein halbes Jahr als ist (jetzt ist er 5,5) und wir hatten schon vorher etwas Zeit, uns in vertrauter Umgenug kennen zu lernen. Und trotzdem habe ich ganz langsam gemacht bei der Eingewöhnung. Für das Pferd ist in so einer Situation alles befremdlich: neues Futter, neue Luft, neue Pferde, neue Umgebung und komplett andere Reize, stressiger Umzug, etc. Und in deinem Fall auch noch ein neuer Mensch, dem sich das Pferd aufgrund seiner Unsicherheit nicht so gerne anvertrauen mag.

Mach mal langsam mit deinem Stütchen. Lern sie kennen, verbring ein paar Stunden auf dem Paddock mit ihr (ich hoffe, sie wird artgerecht gehalten?), kraule sie, verbringe einfach mal Zeit mit ihr. Lerne jeden Winkel vom Hof kennen, geht zusammen im Gelände spazieren und mach Bodenarbeit. Ihr habt ja keinen Stress, sondern alle Zeit der Welt :-)

Und mla ganz abgesehen davon, ob das der Auslöser für die Rodeo-EInlage war, oder nicht: ein "nicht ganz angepasster" Sattel geht gar nicht! Du kaufts ja auch keinen Schuh mit dem Gedanken "ach, nicht so schlimm, der drückt ja nur an ein, zwei Stellen". Denn genau da drückt er dann am schlimmsten. Es gibt reichlich Faktoren, die bei einem gut passenden Sattel zu beachten sind. Und eine "Sattlerin", die solche Sättel überhaupt verkauft, bei denen man nur das Kopfeisen anpassen kann, ist keine Sattlerin. Die Ausrede vom Geld zählt nicht, denn früher oder später zahlt man immer. Später dann in Form von Tierarztkosten meist sogar mehr. Übrigens auch, wenn er jetzt sogar halbwegs passen sollte, hast du in spätestens 3 Monaten trotzdem ein Problem: dein Stütchen wird sich nämlich noch stark verändern und billige Sättel sind oft aufgrund ihrer billigen Herstellung gar nicht anpassbar.

Um es also schon zu vermeiden, dass dein Stütchen wegen des Sattels buckeln könnte: kauf euch bitte einen vernünftigen, mit dem ihr auch noch in 5 Jahren Spaß habt.

Und ansonsten lass es langsam angehen, gib dem Jungspund und dir ebenso Zeit, besorg dir einen Trainer, der euch begleitet und dir helfen kann, falls es wirklich ein Buckler aus Unsicherheit und fehlendem Vertrauen und Respekt war.

Grüße und viel Erfolg, auch beim durchatmen ;-)

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Hallo, wir haben die Unterlagen damals auch nur ausgedruckt bekommen... Und sooo teuer sind 150 Blätter auch nicht, ca 5 Euro.

Die Unterlagen vom Basispass der FN, wie dir hier geraten wurde, würde ich nicht nehmen, da im Basispass des IPZV doch noch speziell aufs Islandpferd eingegangen wird, was auch abgefragt wird. Das kann man zwar auch so wissen, aber wenn du sichergehen willst, dass du alles weißt, was man wissen muss, würde ich beim IPZV Exemplar bleiben.

Grüße

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Hallo,

um das herauszufinden, misst du am besten deinen Sattel aus.

Einmal vom hintersten Punkt der Auflagefläche bis zum vordersten Punkt am Kopfeisen. Dann noch die Sattelblattlänge, vom Wirbelkanal bis runtr zum Ende des Sattelblatts.

Da eine Satteldecke vsowohl vorne und hinten, als auch in der Sattelblattlänge etwas Spiel haben sollte, damit der Sattel nicht auf die Naht drückt und weil du ja auch auskammern musst, kannst du auf diese Zahlen jeweils locker 8 cm drauf rechnen. Das wären dann die Idealmaße für eine Satteldecke.

Grüße

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Hohe Aufsteighilfe (portabel) gesucht

Reiter wissen es heute: Eine Aufsteighilfe schont den Pferderücken, den Reiterrücken und bewahrt den Sattelbaum davor, verzogen zu werden. Die Ausübungsweise des Reitsports unterscheidet auch, ob ihn Personen mit einigen Vorerkrankungen oder -verletzungen quasi als "Gesundheitssport" betreiben können oder nicht. So kann für einen Menschen mit Knieproblemen Reiten durchaus auch die Probleme bessern, es ist nicht gesagt, dass jemand, der "nicht (mehr) ganz intakt" ist, nichts am Pferd zu suchen hat.

Für das Aufsitzen mit Sattel reicht den meisten Pferd-Reiter-Paaren ein Block / eine Bank / ein Mäuerchen in einer Höhe von ca. 40 cm und schon geht es schonend nach oben.

Bei mir persönlich ist das Verhältnis Pferdegröße zu meiner Größe schon derart "unpraktisch", dass ich auch wirklich die 40 cm benötige. Dazu kommt, dass meine Knie auch nicht mehr die besten sind. Bei 40 cm Höhe hängt der Steigbügel im Vergleich noch so hoch, dass ich den vernünftig erreiche.

Auch, wenn ich einen guten, angepassten Sattel für unabdingbar halte, so möchte ich doch wenigstens auch ohne Steigbügel hoch kommen. Zum einen, um mal auf einem Pad auf meinem Pferd zu sitzen (selten, wenig, aber einfach mal spüren) und zum anderen, weil ich doch selbst mit Aufsteighilfe einseitig auf die Bügelaufhängung Druck ausübe und für Pferdergesundheit und Material natürlich "rüber gleiten" noch besser wäre.

Nun habe ich das Internet durchsucht. Vieles gefunden, was ziemlich teuer ist und klobig im Weg steht und eigentlich schon in die Kategorie "therapeutisches Reiten" gehört. Damit möchte ich die Stallgemeinschaft eigentlich nicht "belasten". Dann habe ich noch sehr witzige Ideen gefunden an selbstgebauten Treppen, zum Teil in guter handwerklicher Qualität ausgeführt, was ich mit meinen drei "Haushaltsschraubenziehern" nicht leisten kann.

Hat denn jemand von Euch was tolles, einfach zu erstellendes / besorgendes, was optisch nicht stört, wenn es am Hof steht und was vielleicht auch noch portabel ist (letzteres wäre nicht zwingend, da man ja auch da hin gehen kann, wo's steht, wenn man den Bedarf hat, aber wer weiß)? Mögt Ihr mir das mal verlinken? Bilder zeigen?

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Hallo,

der "Chef" unserer kleinen Einstellergemeinschaft hat letztens was ganz tolles selbst gebaut: Der Nachbar musste einen großen Baum fällen und der Stamm wurde, in aufsteigend großen Stücken nebeneinander genagelt, zur Aufstiegshilfe verarbeitet. Da kann man ganz entspannt wie eine Treppe hochsteigen (ohne zu große Schritte, knieschonend!), das Ding sieht schön aus, weil ganz natürlich, es ist sehr stabil (wenn mans höher braucht, als wir für unsere Isis, kann man ja einen dickeren Stamm und höhere Stücke nehmen, dann ist es immer noch stabil), das Pferd kann nicht reintreten und mit dem Huf stecken bleiben, und gekostet hats: einmal nett fragen und ein paar Nägel!

Er hat das irgendwie so in mittlerer Höhe der Stücke zusammengenagelt, ich kann nicht ganz genau erkennen, wie. Alternativ kann man auch am Boden der Stücke so starre Verbindungsplatten dran schrauben (stabile Eisenplättchen in jeglicher Größe mit 2 oder mehr Löchern, die man dann gleichmäßig auf das aufteilt, was man verbinden möchte), dann bleibt das auch zusammen. Gibts in jedem Baumarkt und einen starken Akkubohrer/-schrauber hat immer irgendein Freund oder Schwager ;-)

Viele Grüße

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Hallo,

dieses Ammenmärchen "Islandpferde sind Gewichtsträger" ist vollkommener Bockmist, besonders dann, wenn es um Zahlen von über 100 kg geht!

Wieviel ein Isi tragen kann, hängt, wie bei jedem Pferd, vom Gesundheits-, Fütterungs- und Trainingszustand ab.

Ein großrahmiger Isi, der seit Jahren konsequent gymnastiziert wird, vollkommen gesund ist, kräftige Knochen hat, etc. kann bestimmt auch einen guten (!) Reiter von bis zu 80 kg tragen - so 'nen Isi gibts aber ohnehin kaum. Auf ein junges, unbemuskeltes oder altes, abbauendes Pferd sollte sich auch so ein Reiter nicht draufsetzen.

Das viel größere Problem ist aber, dass die meisten Islandpferde so eine kleine Sattellage haben, dass die meisten Leute nicht mit ihrem Pferd zusammenpassen - das, was dem Pferd noch passt, ist für den Reiter viel zu klein. Statt abzunehmen oder einfach ein Pferd mit einer großzügigeren Sattellage zu reiten, wird einfach ein größerer Sattel genommen,

EIn Stockmaß von 133 cm ist selbst für ein Islandpferd mittlerweile klein. Einige sind dazu dann relativ kräftig (was aber eher durch falsches Futter als durch angeborene Exterieurmerkmale kommt), die meisten aber entsprechend ihrer Größe nicht sehr stabil. So pi mal Daumen, natürlich wie gesagt auch abhängig von Fütterungs- Gesundheits- und Trainingszustand, sollte da eine Person von ca bis zu 60 kg drauf. Wenn einer der Faktoren nicht so optimal ist oder der Reiter ein Anfänger ist und dem Oferd dauernd im Rücken hängt und das Pferd nicht gesunderhaltend reiten kann, fällt diese Zahl natürlich.

Grüße

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Hallo,

zunächst mal hängt sowas natürlich immer vom Gras ab. Es gibt da ganz verschiedene Sorten mit entsprechend unterschiedlicher Nährstoffzusammensetzung. Allerdings befürchte ich, dass auch du mit dem in Deutschland fast nur noch anzutreffendem "Rindergras", das für die Fütterung von Hochleistungsrindern gezüchtet wurde, gesegnet bist, stimmt's? ;-)

Ausgehend davon würde ich dir von einer 24h Weidehaltung für ein Rehepferd abraten. Meiner Erfahrung nach klappt das nur bei Stuten mit Fohlen bei Fuß und auch nur auf einer Fläche, auf der das Gras das ganze Jahr über wachsen durfte, somit nicht durch Stress übermäßig Fruktan produziert hat, und daher auch weniger "saftig", also fast heuähnlich, ist (so verhält sich das zumindest bei uns).

Da gäbe es natürlich noch die Möglichkeit, dem Opa eine Fressbremse anzuziehen. Allerdings finde ich persönlich, dass das nichts für 24 Stunden ist. Wenn die Pferde hauptsächlich auf einem geplasterten Paddock stehen und nur stundenweise rauskommen, ok, aber für 24/7 sind die nicht geeignet. Saufen soll den Pferden damit auch etwas schwerer fallen, logisch.

Hast du die Möglichkeit, einen Teil des Paddocks zu pflastern (Baugenehmigung?!)? Da kannst du dann gutes, rehefreundliches Heu (wenn ich mich richtig erinnere, ist für Rehepferde der 1. Schnitt besser. Grund ist, dass das Gras nach dem 1. Schnitt mit aller Kraft versucht, noch gut bis zum Herbst zu wachsen, und dadurch viel mehr Fruktan produziert - das findet sich dann im Heu vom 2. Schnitt ebenfalls wieder) ad libidum oder in Netzen anbieten (da musst du deine Pferde kennen und wissen, was sie vertragen) und dann stundenweisen Weidegang erlauben. Für 24h Weidehaltung bräuchtest du im Übrigen auch sehr sehr viel Weideland, weil das natürlich noch viel schneller verschleisst. Ich kann mir schwer vorstellen, dass du da tatsächlich so viel zur Verfügung hast..?

Viele Grüße

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Hallo,

mal ganz abgesehen davon, dass du mit einem Importpferd ein enorm hohes Risiko eingehst, einen Ekzemer zu bekommen (was ich dem Pferd gegenüber nicht fair finde), besteht beim Importieren natürlich auch der Nachteil, das Pferd überhaupt nicht kennen lernen zu können, wenn man keine wieteren tausende von Euros für die Flüge investieren will.

Zwar sind Pferde in Island etwas billiger, dafür kommt man am Ende mit Import etc. auf einen genauso hohen, wenn nicht höheren Preis.

In Deutschland gibt es soooo viele tolle Islandpferde, bei denen du dir keine Sorgen um zu krasse klimatische EIngewöhnungsschwierigkeiten, Ekzem etc. machen musst und die lange keinem so großen Stress ausgesetzt wurden, wie ein Importpferd. Du kannst mir nicht erzählen, dass du wirklich so intensiv gesucht hast und nicht fündig geworden bist ;-)

Such einfach weiter und warte halt einige Zeit, wenn du in deiner Umgebung und Preisklasse tatsächlich nichts ansprechendes für dich findest.

Grüße

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Hallo,

a) zu beantworten ist leider nicht möglich, da jeder, der etwas Ahnung von Sätteln hat, b) deutlich mit nein beantworten würde.

Eine ungefähre Ahnung, ob ein Sattel passt, kann man bekommen, wenn man die Bilder aus der richtigen Position und Perspektive schießt. So braucht man zum Beispiel auch Bilder von hinten und Bilder, die vom Hals aus gemacht werden und so die Schulter zeigen. Das vor allem aber am besten ohne Satteldecke und Winterfell, denn beides vertuscht nämlich zum Beispiel Brückenbildung.

Was man aber anhand der Bilder deutlich sehen kann, ist, dass der Sattel dich ganz ungünstig hinsetzt, sodass du nur ganz angestrengt richtig sitzen kannst (Sinn und Zweck des Sattels ist auch, es dem Reiter leicht zu machen, eine angenehme Sitzposition einzunehmen und die Möglichkeit zur klaren Hilfengebung zu geben).

Besonders auf dem zweiten Bild sitzt du total im Stuhlsitz. Allein deswegen würde ich dir von dem Sattel abraten!

Grüße

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Hallo,

wenn du mal ein bisschen auf der Seite der Parelli Instruktoren (nicht die normale Parelli Seite) rumsuchst, findest du irgendwo eine PDF Datei, in der tabellarisch festgehalten ist, was genau bei welchem Savvy in den einzelnen Levelprüfungen abgefragt wird.

Um deine Audition (so heißt dieses Prüfungsvideo bei Parelli) bewerten zu lassen, musst du mittlerweile (früher war das nicht so) Mitglied im Savvy Club sein, was ordentlich Schotter kostet. Dann kannst du es per Mail verschicken und du bekommst nach einigen Wochen eine Art "Zeugnis".

Grüße

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Fühle mich nach dem Reiten schlecht?

Hallo,

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Ich liebe Reiten und ich liebe Pferde. Vor etwa 3 Jahren bin ich angefangen zu Reiten. Das erste Jahr, war ich auf einem Hof, doch ich bin dort nicht so gut klargekommen, weswegen ich gewechselt habe. Ich hatte im folgenden Jahr 3 Lehrer die ich wirklich gut fand und bei denen ich mich wohlgefühlt habe. Leider musste ich wieder wechseln, da es meiner Mama auf die Dauer zu weit zum Fahren oder zu teuer war. Ich habe dann eine Reitbeteiligung angeboten bekommen mit Unterricht. Die Reitlehrerin da hat mich so angepflaumt, das ich erstmal ganz aufgehört habe. (Zumindest kam es mir so vor, als hätte sie mich angemeckert. Ich war dort auch nur eine 1/4 Stunde auf dem Pferd, dann sagte sie: "Ne so geht das nicht. Lass deine Freundin aufs Pferd." Meine Freundin ist dann die restliche 3/4 Stunde geritten) Heute hatte ich dann eine Probestunde auf einem neuen Hof. Die Stunde war echt toll und alles hat super geklappt. Ich wurde sogar direkt in eine Gruppe eingeteilt und gelobt. Das Pferde versorgen war allerdings etwas problematisch. Mein Pferd hat beim auf die Koppel bringen ziemlich rumgezappelt, so das die Helferin zu mir kam und meinte ich solle ihr das Pferd mal geben. Dies hab ich natürlich auch gemacht und sie hat mit dem Pferd gesprochen, damit es ruhiger wurde. Dann hat sie allerdings mich angesprochen ... ich dachte aber sie spricht noch mit dem Pferd. Als ich logischerweise nicht reagiert habe, meinte sie: "Du musst schon mal Zuhören wenn ich mit dir spreche!" (ich fand ihren Ton nicht so freundlich...) Auf der Rückfahrt war ich ziemlich traurig und jetzt auch... ich weiß nicht, wie ich mich am besten verhalten soll, damit ich nichts falsch mache...

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich es vermeiden kann etwas falsch zu machen oder wie ich besser damit umgehen kann, wenn ich Kritik bekomme? (ich nenne es jetzt mal Kritik ... auch wenn es sich für mich irgendwie nicht besonders nett angehört hat)

Tut mir leid für den langen Text, aber ich hoffe ich bekomme trotzdem ein paar liebe Antworten

Liebe Grüße MissSo

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Hallo,

ich würde dir einfach raten, dir nicht alles so zu Herzen zu nehmen und etwas selbstsicherer mit dir selbst umzugehen. Jeder macht mal Fehler. Und grade, wenn es darum geht, so ein zappliges Pferd halbwegs "unter Kontrolle" zu behalten, also deine und die Sicherheit anderer zu gewährleisten, ist es wichtig, dass du das mitbekommmst. Das hat die Helferin sicher nicht persönlich gemeint.

Reagiere beim nächsten freundlich mit "Oh tut mir leid, ich dachte, du sprichst noch mit dem Pferd." Dann denkt dein Gegenüber nicht, dass du ihn/sie nicht ernst nimmst und ignorierst.

Du sollst Fehler gar nicht vermeiden, denn durch die lernst du zehnmal so viel. Nimm sie dir einfach nicht so zu Herzen und geh lockerer damit um. Wenn du Kritik bekommst, reagier ganz neutral mit "Ok danke, das hab ich verstanden!". Mit Kritik will dich niemand verletzen, zumindest niemand, der es ernst meint ;-)

Grüße

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Hallo,

wie alle anderen Pferderassen übrigens auch (man behauptet, Islandpferde seien Spätentwickler - mit 3 anreiten sollte man auch aber Pferde anderer Rassen nicht, da sind die ebenfalls lange noch nicht ausgewachsen) wachsen Islandpferde bis ca 8 Jahren, das hängt natürlich noch vom Individuum ab.

Aber dieses Auswachsen wirkt sich in der Regel weniger aufs Stockmaß, sondern mehr auf den Knochenbau aus. Sprich, in der Größe selbst wird sich nicht mehr viel tun, aber das Knochengerüst wird sich vollends ausbilden, ebenso die Gelenke, und Muskeln entwickeln sich. Daher wird sie sich von der Figur noch verändern, aber einen Schuss von 10 cm dürft ihr nicht erwarten. 3-5 cm könnten sein.

Fragt am besten mal bei ihrem Züchter nach, wie das bei ihren Eltern, Halb- und Vollgeschwistern war, der hat gute Erfahrungswerte und kann abschätzen, wie sich das bei ihr verhält.

Das finde ich sehr gut, dass ihr euch das Pferd nach so rationalen Gesichtspunkten auswählt - das ist sehr viel besser für die Stute. Wenn ihr schreibt, ihr sucht was, was gut was tragen kann, seid ihr mit einer 5jährigen, die 134 cm aufbringt, erfahrungsgemäß nicht gut aufgestellt.

Grüße und noch viel Glück bei der Pferdesuche!

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Hallo,

üblicher Weise werden sowohl Eisenträger als auch Barhufer alle 8 Wochen dem Schmied vorgestellt und der kürzt dann einfach nur das überschüssige Horn nd versucht irgendwie, die meist völlig schiefen Hufe grade zu raspeln.

Allerding sollte ein Barhufer optimaler Weise alle 4 Wochen vorgestellt werden - dann aber bitte einem Hurorthopäden und keinem Schmied! Schmiede lernen, wie die Berufsbezeichnung schon sagt, in erster Linie, mit dem Werkstoff Eisen umzugehen: totes Material. Von dem komplexen Organismus Huf verstehen sie in den allermeisten Fällen wenig, auch wenn sie "barhufbegeistert" sind - in ihrer Ausbildung lernen sie nicht, minimalste Fehlstellungen zu erkennen und wie man dagegen angehen kann. Und Weiterbildung können die wenigsten Schmiede in ihren Arbeitsalltag einbauen.

Der Huforthopäde lernt genau das, was wichtig ist beim Bearbeiten von Hufen und was dem Schmied fehlt.

Am besten sollte der Huf immer dann korrigiert werden, wenn sich minimalste Fehlstellungen zeigen. Die meisten Pferdebesitzer sind aber nicht in diesem Fachgebiet ausgebildet und können daher nicht selber raspeln. Daher muss man dann so oft wie möglich den Huforthopäden kommen lassen. Auch auf die Gefahr hin, dass man dann die Anfahrt zahlt und er nur guckt und ggf. einmal kurz einen Raspelstrich tut.

Das ist für das Pferd alle mal besser, als in großen Bearbeitungabständen bearbeitet zu werden, da das immer eine enorme Umstellung und somit Beanspruchung für Sehnen und Gelenke bedeutet, wenn der HO dann so viel auf einmal wegnehmen muss. Dann verändert sich die Stellung teilweise schon erheblich und die Gelenke und Sehnen werden anders beansprucht - und das von der einen auf die andere Minute. Das sollte durch möglichst kurze Bearbeitungabstände vermieden werden - denn wenn man oft und regelmäßig wenig korrigiert, entstehen grobe Fehlstellungen gar nicht erst.

Daher stimmt auch das Märchen, Barhuf sei billiger, ganz und gar nicht. Aber natürlich auch nur dann, wenn mans richtig macht.

Grüße

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