Per Nachnahme betrogen! Der Verkäufer hat statt Notebook eine Holzplatte geschickt!

11 Antworten

Eigentlich dürften die Chancen doch gar nicht so schlecht stehen. Das per NN bei Dir eingezogene Geld ist doch noch irgendwo bei der Post, wenn der Vorfall nicht lange zurück liegt. Der Absender erhält es erst, wenn der Empfänger bezahlt hat. Das müßte mit Hilfe der Polizei doch noch zu stoppen sein. Evtl mußte das Geld im Wege einer einstweiligen Verfügung bei der Post eingefroren werden, was allerdings bei so einem trägen Apparat wie der Post mit unüberschaubar vielen Dienststellen nicht ganz einfach ist. Vermutlich musst Du zuerst bei der Post herumtelefonieren, welche Stelle dort für die Auszahlung für die spezielle Sendung (Einlieferungs-ID) zuständig ist. Dort die einstweilige Verfügung anbringen. Auch für einen Rechtsanwalt eine Herausforderung. Ob sich alles rentiert, kommt auf den gezahlten Preis an.

Zitat:"Das müßte mit Hilfe der Polizei doch noch zu stoppen sein".

Offensichtlich kennst Du die Arbeitsweise der Behörden nicht. Warum sollte hier irgendetwas gestoppt werden?

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Da Du Anzeige erstattet hast muss die Post auf Antrag der Polizei den Empfänger des Geldes bekanntgeben, ist meine Meinung. Hast Du in der Post bezeugen lassen, was sich in dem Paket befand. Wäre sehr hilfreich. Über die Post müsste es für die Polizei aber möglich sein das nachzuverfolgen. Das ist Betrug und da muss die Polizei meiner Meinung nach was unternehmen. Auf dem Paket steht ja mit Sicherheit der Absender drauf. Würde ich mal ins Telelfonbuch schauen, ob derjenige drinnsteht. Eine falsche Adresse wird derjenige wohl nicht angegeben haben, würde ja sonst auch das Geld nicht bekommen. Wünsche Dir viel Erfolg. LG TawaGirl

Krass, wende Dich an die örtliche Verbraucherschutzzentrale. Ich denke, die haben da mehr Erfahrung, was die Rechtsfrage betrifft.

Die interessiert so etwas nicht...

Erstens nicht bei "Privatbetrügern", und zweitens nicht mal bei Firmen die Betrügen.
Die interessieren nur "die großen Fische"...

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Du hast Dich völlig richtig verhalten. Und Du hast auch unabhängige Zeugen, die den Betrug bestätigen können. Der Täter wird wohl dazu verurteilt werden, Dir den Schaden zu ersetzen. Aber wenn er kein Geld mehr hat, zB. durch Schulden, wirst Du lange darauf warten müssen.

Die Angestelltin hat richtig gehandelt. Da das Paket nicht beschädigt wurde, durfte sie das Paket nicht zurücknehmen. Auch bei geöffneten Paketen, die der Kunde öffnet, darf sie nicht das Paket zurücknehmen und das Geld wieder zurückgeben. Dir bleibt nur der Weg zur Polizei und den Absender wegen Betruges anzeigen. Ich selbst bin auch Postler. Viel Glück. mfg

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