Parodontose und lockerer Zahn beim Hund, wer hat Erfahrungen gemacht?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn die Zähne bereits gelockert sind, wird da nichts mehr helfen.Man kann es nur ein wenig Aufhalten und das tut sie ja indem sie etwas gegen die Zahnfleischentzündung macht.Aber mehr geht da wohl leider nicht mehr, denn was einmal abgebaut ist lässt sich einfach nicht wieder aufbauen.Denn es baut sich bei Paradonthose nicht nur Zahnfleisch ab, sondern auch Kieferknochen bildet sich zurück und der kann nicht neu aufgebaut werden.Und der Knochen sorgt ebenfalls für halt der Zähne!Tut mir leid keine andere Aussagen machen zu können!

Noch etwas, man sollte vorbeugen und direkt was gegen Paradonthose etwas tun.Im Vorfeld schon gegen Zahnstein was machen, damit er sich gar nicht erst bildet.Ist trotzdem Zahnstein da sollte man mit dem entfernen nicht zu lange warten, sondern bei den ersten Anzeichen hingehen und gegenarbeiten.Wenn erstmal die Zähne richtig befallen sind kommt es schnell zur Entzündung und dann zur Parodonthose und die kriegt man leider nicht mehr weg!

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@Amazonafinschi

Eieiei, hört sich nicht so gut an. Sie hat vor ca. 2 Jahren auf Barf umgestellt auf meinen Rat hin, sie gibt 2-3 X kleine Knochen in der Woche, aber trotzdem kommt der Zahnstein schnell wieder und Entzündungen bekommt sie auch nicht in den Griff. Also an Kalziummangel kann der Hund nicht leiden und das hilft ja eigentlich beim Knochenbau.

Also heißt das, die Zähne werden am Ende doch gezogen?

Da mein Kleiner auch an den Schneidezähnen vorne zu Zahnstein neigt trotz Knochen, Barf usw, habe ich jetzt echt Angst, daß ihm das auch passieren könnte. Das wäre echt übel.

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@Monasophie17

Lockere Zähne sollten gezogen werden, sonst kann das zu bösen eitrigen Wunden im Zahnfleisch führen.Der Hund hätte erbärmliche Schmerzen.Vorbeugen kann man indem man täglich die Zähne vom Zahnbelag / Futterresten reinigt.Es gibt wie beim Menschen eben Hunde die dazu neigen, da hilft auch kein Futter o.ä., sondern einfach nur vorbeugen und das indem man reinigt.

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@Amazonafinschi

Danke für Deine Antwort. Der TA hatte ihr wohl auch gesagt, daß die Chancen der Heilung nicht gut sind, nur wenn das Zahnfleisch betroffen ist, kann man versuchen, die Entzündung zu heilen. Ihr war das wohl der Versuch wert.

Wenn ich sie wiedersehe, werde ich ihr von Deiner Antwort berichten.

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@Monasophie17

Die Entzündungsherde müssen auf jeden Fall behandelt werden, damit sie zurückgehen.Denn das ist schmerzhaft für den Hund.Wackelnde Zähne müssen gezogen werden, die werden nicht wieder fest.

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Zähne ziehen lassen! Unbedingt. Da ist nix mehr zu retten. Das ist für den Hund das beste, damit das Zahnfleisch/die Wunsche oder Entzündung sich schließen kann. Der Hund wird sonst immer Schmerzen haben und davon beplagt sein. Ich würde mir zu der Zahnbürste auch noch eine Hundezahnpasta dazu leisten. Kostet nicht die Welt und das ist die einzige Möglichkeit dem Tier ein gesundes Gebiss zu bescheeren. Sowas kommt halt, wenn man Hunde mit menschlicher Nahrung füttert - die Zähne gehen zwangsläufig kaputt.

Wie bitte, menschliche Nahrung? Die Rohfütterung (Barf) ist die artgerechteste Ernährung überhaupt. Und ich esse z.B. kein rohes Fleisch...;o)

Die ersten 4 Jahre bekam der Hund minderwertiges, getreidehaltiges Hundefutter. Jetzt geht es ihm gesamt 1000 X besser, außer daß er Probleme mit den Zähnen behalten hat.

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@siller: Wie kommst du darauf, dass der Hund mit menschlicher Nahrung gefüttert wird?

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Erfahrungen habe ich da selber leider (ok, zum Glück...) nicht mit gemacht. Jeden Tag ein Stück fleischiger Knochen könnte helfen. So wird das Zahnfleisch massiert und besser durchblutet. Näpfe häufiger desinfizieren, da es sich ja um eine bakterielle Infektion handelt und ansonsten weiß ich leider auch keinen Rat...

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