Oft krank! Angst als Simulant hingestellt zu werden!

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Hallo JenniferBr,

Menschen mit Migräne sind (leider) „oft krank“. Du kannst nichts dafür, dass du unter Migräne leidest. Eine Veranlagung zu Migräne ist geerbt. Das hast du dir nicht aussuchen können…

Dein Arzt, von dem du dich krankschreiben lässt, wenn du eine Migräneattacke hast, ist wahrscheinlich dein Hausarzt (Allgemeinarzt).

Der zuständige Facharzt für Migräne ist aber ein Neurologe.

Mein Rat: Lasse dich von deinem Hausarzt zu einem Neurologen überweisen. Wenn der Facharzt für Migräne, also der Neurologe, deine Migräne bestätigt, dann bekommt dein Hausarzt einen Arztbrief, in dem deine Migräne (vom Facharzt) offiziell diagnostiziert ist.

Mit dieser Diagnose für Migräne wird dir dein Hausarzt immer eine Krankmeldung ausstellen, wenn du wieder einen Migräneanfall hast, weil deine Migräne vom Facharzt bestätigt ist.

Dein Hausarzt kann dir dann auch die (vom Neurologen empfohlenen) Migräneschmerzmittel verschreiben. Das sind Triptane (z. B. Sumatriptan) die gegen die Migränekopfschmerzen und die Begleitsymptome, wie Übelkeit zuverlässig helfen. Bei Migräne wirken „normale“ Schmerzmittel meistens nicht ausreichend.

Migräne kann man zwar nicht direkt nachweisen, aber ein erfahrener Neurologe kann anhand der beschriebenen Symptome erkennen, ob es sich um Migräne handelt. Er muss natürlich vorher ausschließen, dass es sich um einen Gehirntumor handelt. Deshalb lässt er ein MRT machen. Darauf kann er einen Hirntumor erkennen. Wenn auf dem MRT-Bild nichts dergleichen gefunden wird, dann ist das ein Hinweis auf Migräne, wenn die Symptome passend sind.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält).

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina

Danke für den Stern :-)

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Was die organische Seite Deines Leidens anbelangt, so hast Du hier bereits sehr gute Antworten bekommen, z.B. von Emelina.

Ich möchte aber noch auf einen anderen Punkt eingehen, denn ich habe mich ein bisschen in Deine Fragen eingelesen.

Du hast in einer Frage angegeben, dass Du große Probleme damit hast an einem Arbeitsplatz zu bleiben. Du hast Ängste und gibst zu schnell einen Job wieder auf, weil Du Angst davor hast nicht zu bestehen.

Und Deine Schilderung hier erweckt in mir genau den Eindruck, dass Du Dich in eine Krankheit flüchtest, eine Krankheit, die Dir sicher zu schaffen macht, was ich nicht bezweifle.

Du setzt Dich diesbezüglich aber überhaupt nicht mit Deinem Chef oder Deinen Kollegen auseinander, sondern legst statt dessen demonstrativ Deine Tabletten auf den Schreibtisch, so dass auch der Kollege sie sehen kann.

Ein solches Verhalten kann durchaus dazu führen, dass Kollegen "stinkig" werden und anfangen zu mobben.

Wirst Du momentan in der Firma, in der Du arbeitest gemobbt?

Möglicherweise kamen ja schon mal solche Andeutungen herüber, wonach man Deine Beschwerden nicht so ganz ernst nimmt.

Wie sonst kämst Du dann auf die Idee, dass man Dich womöglich als Simulantin ansieht, wenn Du wieder krank geschrieben wirst.

Wenn Du krank bist, kannst auch nicht volle Leistung bringen, die aber der Chef von seinen Angestellten erwartet. Gehst Du nun weiter in die Arbeit, obwohl Du krank bist,  ist es unmöglich, dass Du diese Leistung bringen kannst.

Und Du weißt natürlich instinktiv, dass man Deine Schwächen durchaus auch mal erkennt. Solange Du krank bist, hat das keine Konsequenzen. Sobald Du jedoch wieder gesund bist und Dir weiterhin Schwächen erlaubst, könnte das durchaus zu einer Kündigung führen.

Und davor hast Du Angst. Deine Angst ist über die Jahre hinweg immer weiter gestiegen und ließ Dich letztendlich in die Krankheit flüchten.

Du erwähnst, dass die Kopfschmerzen immer dann stark sind, wenn Du im Stress bist.

Das heißt, Du bist nicht belastbar und neigst dazu, unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen anstatt Dich diesen zu stellen.

Ich empfehle Dir daher dringend, dass Du mit einem Psychiater über dieses generelle Problem sprichst.

Die Neurologen sind teilweise auch Psychiater, so dass Du bei Deinem nächsten Besuch beim Neurologen dieses grundsätzliche Problem, nämlich die Angststörung ansprechen kannst.

Solange das eigentliche Grundproblem nicht behandelt wird, musst Du immer wieder mit Kopfschmerzen rechnen. Willst Du die Kopfschmerzen aber nach Möglichkeit dauerhaft einschränken können, musst Du auch das eigentliche Grundproblem bearbeiten.

Durch die psychologische Betreuung seitens des Psychiaters wirst auch gestärkt dahingehend, dass Du mit Deinem Chef ein Gespräch führen kannst, auf welche Art und Weise Du in der Firma am effektivsten eingesetzt werden kannst, ohne, dass Dich Ängste plagen.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute.

LG

Adlerblick

Hallo, vielen Dank für Deine Antwort und Deine Mühe: also vorweg: nein, ich werde auf der Arbeit nicht gemobbt. und dass ich meine Tabletten demonstrativ auf den Schreibtisch gelegt habe, stimmt auch nicht. ich bin alleine in meinem Büro und kann nicht voraussehen, dass da in der Minute, in der ich mir Wasser holen gehe, jemand in mein Büro kommt und sowas passiert. Mein Chef weiß von meiner Migräne, jedoch interessiert ihn sowas nicht. Für ihn ist so wie so jeder, der mal erkrankt ist einfach nur ein blaumacher. Er lästert regelmäßig über andere Mitarbeiter. Übrigens auch über mich, als ich wegen einer Grippe 5 Tage krank war, hatte er seine Emails falsch weitergeleitet und so kam diese Email dummerweise bei mir an, in der Stand, dass das ja absurd wäre, dass ich krank bin. Aber das kann ich ab. Eher macht es mir sorgen, dass mein Arzt mir wohl irgendwann nicht mehr glauben könnte. Meit Stress meinte ich eher, wenn ich mich aufrege, beispielsweise einen Streit mit meinem Freund oder weil ich mich auf der Arbeit aufrege etc. Mir ist bewusst, dass ich unter einer Angststörung leide, aber ich weiß nicht, wie ich das mit einer Psychotherapie vereinbaren kann. Welcher Arbeitnehmer gibt mir schon einen Job, wenn er weiß, dass ich Psychische Probleme habe und mindestens 1x die Woche zu spät zur arbeit gehe oder sie früher verlasse. ich habe einen längeren Weg zu meiner Arbeitsstelle und bin von 7-19 uhr nicht zu hause. Manchmal weiß ich nicht, wie ich das organisieren kann. Diese Krankheit habe ich übrigens schon seit beginn der Pubertät und ist erblich bedingt. Da hatte ich all diese Probleme noch nicht. in dieser Hinsicht kann ich dir da leider nicht zustimmen.

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@elevenmoons

1. Der Arbeitgeber hat überhaupt kein Recht darauf, zu erfahren, weshalb Du zum Arzt gehst! Also erfährt er auch nicht, zu welchem Arzt und wegen welcher Krankheit Du gehst. Dieses Argument zählt in dem Fall gar nicht!

Arzttermine müssen immer so gelegt werden, dass der allgemeine Betrieb nicht gestört wird.

Wann beginnt Dein Dienst und wann hört er auf?

Bei Psychiatern gibt es auch Termine für Berufstätige! Außerdem geht man nicht jede Woche zum Psychiater, die Abstände sind da größer.

Das Argument zählt also auch nicht, dass es nicht möglich wäre, Termine beim Psychiater zu bekommen ohne auffälig zu werden beim Arbeitgeber.

Ich merke nur, dass Du für alles eine Ausrede hast, weil Du gar nicht bereit bist, Dich auf eine Behandlung und eine konsequente Vorgehensweise einzulassen.

Du kannst nicht Deine Pubertät vergleichen mit den Entwicklungen wie sie jetzt gegeben sind. Die Angststörungen in der Pubertät äußern sich völlig anders als die Angststörungen bei Erwachsenen.

Du machst definitiv alles besonders kompliziert und schwierig, um nicht handeln zu müssen. Du scheust vor allem, was Deine Situation verbessern würde, fliehst statt dessen lieber in eine Krankheit.

Die Art und Weise Deines Chefs ist sicher nicht die richtige, wenn er über Mitarbeiter herzieht - egal, ob per Mail oder im Gespräch!

Auch das ist übrigens Mobbing, und zwar Mobbing durch den Chef!

Du musst auf alle Fälle jetzt endlich tätig werden und Dich in eine Therapie begeben.

Chefs werden sauer, wenn sie miterleben, dass ihre Mitarbeiter ständig krank sind, aber nichts dagegen unternehmen, dass sich die Gesamtsituation verbessert.

Kurzum, in Deinem Fall ist es deutlich erkennbar, dass Deine Gesamtproblematik mit Deinen Angststörungen zusammenhängt, wobei es primär unerheblich ist, ob diese vererbt wurden oder erworben sind.

Wenn eine familiäre Disposition vorliegt (vererbt) ist es umso schlimmer, dass Du bis heute nichts dagegen unternommen hast.

Man kann sehr wohl auch bei einer familiären Anlage Verbesserungen herbeiführen.

Angststörungen können zur Depression führen und Depressionen

belasten auch das Privatleben. Denke mal darüber nach, dass Du dabei bist, Deine gesamte Zukunft auf tönerne Füße zu stellen, die berufliche genauso wie die private!

Ich hoffe für Dich, dass Du rechtzeitig die Kurve bekommst, damit Dein weiteres Leben positiv verläuft.

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@Adlerblick

Das ich nichts dagegen tue, stimmt auch nicht. Ich war auch als Jungendliche bereits beim Arzt (allerdings beim falschen), der das eben auf die Hormone und die Pubertät geschoben hat. In dem Alter habe ich das so hingenommen und ich denke, kaum jemand in dem Alter ist da schon so hartnäckig hinter seiner Gesundheit her. Ich bin jetzt älter und mir ist, bewusst, dass ich die Sache selbst in die Hand nehmen muss. Deshalb war ich beim MRT, sowie einer Blutuntersuchung und beim Endokrinologen. Ich muss dazu sagen, dass bei mir auch der Hormonhaushalt nicht ganz in Ordnung ist, das wird aber zur Zeit durch Tabletten eingestellt (mitunter ein Auslöser für Migräne). Ebenso, führe ich ein Kopfschmerztagebuch, um wenigstens den Haupt-Auslösern auf die Spur zu kommen.

Zu meiner Arbeit: Ich habe eine Arbeitszeit von Mo. bis Fr. 08:30-17:00 Uhr. Da ich einen weiteren Weg zur Arbeit habe und dabei auf Bus und Bahn mit besch*ssenen Fahrplänen angewiesen bin, bin ich pro Fahrt 1,5 Stunden unterwegs (ohne Wartezeit) und Abends sogar 2 Stunden, eben durch Wartezeit. Ich arbeite in einer kleinen Firma. Meine Chefs beuten uns Azubis (bei uns gibt es keinerlei Festangestellte Arbeitskräfte...nur Azubis) bis aufs hinterste aus. Berufsschule gibt es für uns nicht. Ein mickriges Gehalt (selbst für einen Azubi) und keinerlei Stoff zum lernen! Dass ich nichts unternehme kann ich mir also auch nicht sagen lassen. Ich habe mich darum gekümmert, den Betrieb zu wechseln, habe mich bei der IHK informiert, habe mich über meine Rechte informiert und habe mich beworben, sowie bereits Vorstellungsgespräche absolviert. Ich flüchte mich also nicht in diese Krankheit! Wie Du siehst, bin ich aktiv dabei, mein Leben zu ändern!

Ich verstehe ja den ein oder anderen Punkt Deines Kommentares, aber vieles finde ich etwas weit hergeholt. Es ist sehr nett, dass Du Dir so viel Mühe gibst und Dir Gedanken darüber machst, wie Du mir helfen kannst!!! Versteh das bitte nicht falsch, aber Du behauptest sehr viele Dinge, von denen Du nichts weißt (z.B.: dass ich noch nichts dagegen unternommen hätte...)

Ich erfinde hier keine Ausreden! Da würde ich mich ja selbst veräppeln....es gibt ja solche Leute, aber ich weiß, dass wenn Du mir hilfst, es am ehesten Sinn macht, Dir auch ehrliche Antworten zu geben ;) Ich bin einfach nur in manchen Situationen überfordert und hole mir eben gerne eine Meinung von anderen dazu ein. Was die Leute dazu sagen, wie andere gewisse Dinge Regeln! Beispielsweise, dass ich von 7-19 Uhr ausser Haus bin und nicht weiß, wie ich Arbeit und private Termine unter einen Hut bringen soll, ohne jedesmal Urlaub zu nehmen. Wenn ich mir morgens um 8 Uhr Blut abnehmen lasse (Dauert ca.10 Minuten mit Wartezeit), dann bin ich trotzdem erst um halb 11 im Büro. Wenn ich Abends, kurz bevor die Praxis schließt nen Arzttermin habe, muss ich bereits um 15:30 das Büro verlassen, wenn der Termin um 17 Uhr wäre.

Oder eben, wie in dieser Frage, die Situation mit meinem Arzt, da ich mir unsicher bin, ob ich etwas überreagiere oder nicht. Verstehst Du Die Problematik? Das sind so Dinge, die ich nicht geregelt bekomme.

Ich danke Dir jedoch für deine Hilfe, Deine Mühe und Deine Denkanstöße! Das ist viel Wert und, finde ich, zeugt von einem guten Charakter! Ich werde mir Deine Worte zu Herzen nehmen und mir nochmals Gedanken darüber machen, in welchen Punkten Du Recht hast, weil mir manchen vielleicht noch gar nicht bewusts ist! Dein Beitrag war auf jeden Fall sehr nützlich! :)

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@elevenmoons

Da dein Chef von deiner Migräne weiß, wird er froh sein, dass du dagegen etwas unternimmst und künftig vielleicht nicht mehr so viel ausfällst. Zumindest würde ich es ihm dann so "verkaufen". Du musst ihm nicht sagen, zu welchem Arzt du gehst, aber ihm einen Brocken wie Migräne "hinzuwerfen" schützt vllt. vor Spekulationen.

Einen Psychologen kann man übrigens auch erst mal ausprobieren, bevor man eine Therapie beginnt. Es ist ja auch nicht gesagt, dass ein psychologisches Problem dahintersteckt. Das kann hier im Forum niemand beurteilen, da dich ja hier keiner genau kennt und im Übrigen ist nicht jede Angst, eine Angststörung. Die Angst als Simulant hingestellt zu werden, wenn man oftmals ausfällt oder oftmals zum Arzt geht ist eine logische Schlussfolgerung (die sich natürlich nicht bewahrheiten muss) und keine Angststörung!

Aber eben das abzugrenzen, dafür gibt es Ärzte und man muss sich nicht sein Leben lang mit wahnsinnigen Kopfschmerzen plagen. Vergiss bitte eines nicht: ES IST DEINE GESUNDHEIT. Aber du schriebst ja, dass eigentlich nicht der Chef das Problem ist, sondern dass du befürchtest, dass der Arzt denkt, du simulierst. Ein guter Arzt wird das aber nicht tun. Und wie ich dir schon schrieb: Sollte er es doch tun, ist er nicht der richtige.

Trotzdem sollte ein Neurologe der Arzt deiner Wahl sein.

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Dein Chef wird schon nicht wollen, dass du mit Schmerzen zur Arbeit kommst. Kannst ihn ja auch darüber informieren. Und der Arzt sollte dich immer ernst nehmen, der weiß wohl was Migräne ist und dass man das öfters bekommt... du brauchst dich deswegen nicht schämen. Gute Besserung

Migräne mit Aura (Schlaganfall) epi?

Hallo zusammen, Ich bin domis 16 Jahre jung und 72kg schwer sowie 1,91 lang. Ich spiele Fußball im Verein (Torwart) und gehe auf das Gymnasium, in dem ich sogar Schülersprecher bin. Leider hatte ich am Donnerstag meinen ersten Migräne Aura Anfall. Es fing in der Schule an mit verschwommen sehen, über Gesichtsfeldverlust . Alles auf der rechten Seite. Gleichzeitig zu dem Gesichtsfeldverlust trat auch die Taubheit meiner Hand/Arm auf. Kurz darauf verlor ich die rechtsseitigen Reflexe . Und zu guter letzt trat auch dazu noch eine Sprachstörung auf. Unser Sanitätsdienst rief darauf hin den Krankenwagen wegen Verdacht auf Schlaganfall. Doch noch auf dem Weg zur Notaufnahme gingen die Probleme weg (ca. 1 1/2 Stunden nach Anfang) und starke einseitige kopfschmerzen setzten ein. Ich wurde im Krankenhaus auch gleich durchs MRT geschoben und mir wurde ein Gefühlter Liter Blut abgenommen. Darauf direkt ins Kinderkrankenhaus verlegt und mit ekg verkabelt. Da ich in der Neurologie war war mein Zimmernachbar ein kleiner 'süßer' Epileptiker 8 Jahre alt zum Schlaf EEG.der arme wollte lieber nach Hause war aber echt Knuffig. Nun ja ich blieb über Nacht dort und mein Puls wurde alle paar Minuten gemessen, da er um die 170 bei Anlieferung war. Nächster Tag sagte man mir das es Migräne mit Aura sei und ich Tabletten für den Notfall bekomme. Jetzt meine Frage: Wie oft kommt das bei euch vor und wie geht ihr damit um wenn ihr merkt es geht wieder los. Epilepsie und Migräne sind ja sehr ähnlich (eigentlich gleich) vom neurologischen, kann es mir passieren das ich auch einen epi Anfall bekommen kann ?

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