Ölradiator oder Heizlüfter für kleine Gartenlaube

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Der Ölradiator macht hier keinen praktischen Sinn, weil er die eingekaufte Wärme verzögert abgibt. Nach dem Aufstehen wartest Du frierend eine halbe Stunde auf die Verteilung der Wärme in der Luft. Wenn die Luft dann endlich warm ist, verlässt Du aber die Hütte und der abgeschaltete Radiator ist so heiß, dass er die Wärme endlich eine halbe Stunde lang völlig ungenutzt an die Raumluft abgibt. Das ist pure Energieverschwendung.

Der Heizlüfter dagegen gibt als Konvektionsheizer die vom Stromversorger eingekaufte Wärme sofort ganz direkt an die Raumluft ab. Für 1 kWh Wärme rechnet der Zähler übrigens immer genau 1 kWh ab, das hat absolut nichts zu tun mit der Auswahl des elektrischen Heizgerätes. Es geht hier nur um die ökonomische Nutzung der Wärme. 

Außerdem sind die Anschaffungskosten für Heizlüfter um ein Vielfaches kleiner. Heizlüfter mit 2 kW Leistung erhält man schon ab 10,- Euro.

Es gibt eine Infrarot-Heizung mit Solarzelle als Stromquelle. Ideal für eine Laube. Immer wenn Energie über Tag erzeugt wird, wird die Heizung damit bis der Akku leer ist betrieben. So bleibt es in der Laube immer verschlagen und nichts wird klamm. Außerdem ist der Betrieb kostenfrei. Die Anschaffung ist natürlich entsprechend teurer. Wenn Du aber kein Strom zur Verfügung hast, so rechnet es sich trotzdem, denn ein Stromanschluß kostet mittlerweile ja auch schon mehr als 1500,-€

Für das schnelle Aufheizen sind die Heizgebläse, die auch Schnellheizer genannt werden gut geeignet. Die Ölradiatoren sind eher für die langfristige Beheizung geeignet. Dafür ist die Brandgefahr bei den Ölradiatoren nicht so hoch wie bei den Schnellheizern. Also wenn Du nur kurzzeitig heizen möchtest ist das Gebläse gut geeignet. Für die längere Aufheizung ist ein Ölradiator die bessere Wahl. Eine Variante ist auch ein Infrarotstrahler, der nicht die Luft erhitzt, sondern nur die Körper, die sich in seiner Strahlungsrichtung befinden. Allerdings muß man hier auch auf die erhöhte Brandgefahr achten!

Hohe Stromkosten durch Handwerker - wer zahlt?

Hallo! Lebe seit einigen Jahren in einer äußerst alten Mietbauwohnung, deren Fenster äußerst schlecht isoliert sind. Anfang des Jahres betraf mein Wohnzimmer ein Wasserschaden, weshalb hier Handwerker den Raum saniert haben. Das hat einige Wochen gedauert, und ich musste solange auswärts unterkommen. Als ich eines Abends vorbeikam, musste ich feststellen, dass die Handwerker spezielle Heizlüfter tag und nacht einsetzten, "um den Raum auf eine bestimmte hohe Temperatur zu bekommen, damit das Mauerwerk trocknen" könnte. Der Witz an der Sache war: die gewünschte Temperatur konnte trotz tagelangen Dauerheizens mit dem Gerät (waren vermutlich weit über 1000 Watt!) nie erreicht werden, weil in dieser kalten Jahreszeit die schlechte Isolierung der Fenster das verhinderte. Letztlich wurde dann trotzdem saniert. Jetzt würde mich nicht wundern, wenn ich in einigen Wochen vom Stromlieferanten eine gesalzene, dh. unüblich hohe Stromkostennachzahlungsforderung zu begleichen hätte; einzig dadurch so hoch, weil die Handwerker wei wild geheizt hatten? Wichtig dabei: den Wasserschaden hatte ich nicht verursacht (von Gebäudeversicherung des Vermieters bezahlt). Daher: muss ich die hohen Stromkosten selber bezahlen, die in dieser Zeit der Wohnungssanierung nachweislich alleine durch den Einsatz der Handwerker zustande gekommen ist?

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Effektive Heizung für sehr kleinen Raum (2,5 m²) - nur zur Schimmelvermeidung

Wir haben einen sehr kleinen Raum (ca. 2,5 m²), der in den 70er/80ern als Vorratsraum genutzt wurde. Jetzt wird er der Frau zuliebe zum begehbaren Kleiderschrank umfunktioniert ;-)

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Zwei Luftschächte (unten und oben) wollen wir verschließen. Innendämmung ist schon raus. Kleine Heizung (am besten Elektro) soll rein. Was ist da am effektivsten, um ab und an mal zu heizen, damit die Kleidung und die Wände nicht feucht werden?

Reicht es vielleicht, ein Heizkabel unten am Sockel vorbei zulegen? Oder muss ein Heizlüfter rein?

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Durch Heizungssanierung Ausfall der Heizung und Nutzung durch Heizlüfter seit zwei Wochen - wer bezahlt die höheren Stromkosten?

Hallo,

eigentlich sollte es nur eine Woche dauern bis die Heizung erneuert wurde. Allerdings haben wir jetzt schon seit zwei Wochen keine Heizung mehr und ein Termin zum Einbau der neuen Heizung steht immer noch nicht fest. Wir haben zwei Heizlüfter für eine Wohnung von 65qm bekommen. Die Stromkosten werden natürlich zunehmen. Wer bezahlt diese zusätzlichen Stromkosten zum Heizen? Zu den zusätzlichen Kosten kommt hinzu, dass das Geräusch sehr stört, die Räume nie gleichmäßig warm werden/bleiben, da sie viel zu heiß werden, wenn man sie anlässt, d.h. über Nacht bleiben sie beispielsweise ganz aus, also ist es morgens sehr kalt.

Vielen Dank!

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Günstige Elektro-Heizung für kleinen Raum: welchen soll ich kaufen: Heizlüfter oder Frostwächter?

Hi, ich muss Dusche- und Küchenraum beheizen, zumindest immer eines von beiden (2-7 qm), am besten wär´s wenn das Gerät ca. 30-45 min den Raum erwärmt und nach ca. 10 min einen 10 Grad kalten Raum auf 16-18 Grad bringen würde. Das Gerät soll dabei auch nicht viel Strom verbrauchen. Ich hatte einen Ölradiator schon in Gebrauch, mit dem ich gar nicht zufrieden war: der hatte ne Heizleistung von 800W-1250W-2000W, wobei ich es vermied die höchste Stufe anzuschalten. Das Gerät hatte auch eine 500W-Heizluftstufe, die zu gering heizte, aber die Raumluft eher noch aufheizte, wenn ich diese zusammen mit der 800W-Stufe einschaltete. Ich merkte nur im Abstand von knapp 50 cm eine Wirkung und es dauerte fast 1h, bis er wirklich was im Raum erwärmte, so lange will ich das Teil gar nicht einschalten. Also weg mit dem Teil, ich habe noch einen Heizstrahler, der 600-1200-1800Watt-Heizstäbe hat, die niedrigste Stufe ist fast nicht zu gebrauchen, auf der zweiten Stufe ist es o.k., um vor dem Duschen in 10 min auf 18 Grad aufzuheizen, muss ich die dritte Stufe nehmen. Auf Dauer ist mir das zu teuer und zudem erwärmt er nur in einem geringen Abstand von 1m. Ich hätte gern neben der Dusche auch die Küche mit erwärmt und dachte an einen Heizlüfter. Es gibt da so 1000-2000W-Geräte. Ich habe im netzt einen Mini-Heizlüfter von 500 W gefunden, der die Heizleistung eines 2000W-Gerätes haben soll: Mini Keramikheizlüfter 500 Watt / Heizlüfter Mini 500 Watt Taschenformat (10 cm). Ich würde den nehmen, nur frage ich mich, ob ich damit wirklich meine beiden Räume so gut aufheizen kann oder ob dann besser so ein Standgerät wie einen 500 Watt-Frostwächter geeignet ist, der selben Stromverbrauch hat, aber viel größer ist, allerdingst keine Luft rausbläst, was für die Erwärmung des Raumes ja besser ist, wenn er so schlecht ist wie der Ölradiator nützt er mir nix. Vielleicht habt ihr ja Erfahrung mit solchen Geräten und bewahrt mich vor einem Fehlkauf.

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