Nur 2 Tage eingewöhnung in der Krippe?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Die Erzieherin hat Recht. Was dich und DEIN Kind betrifft. Sie hat es schnell geschafft. Da ist das in Ordnung so. Bei einem anderen Kind kann das ganz anderes sein. Und da wäre diese vergehenweise fatal.

Ich will dir keine Angst machen, aber es kann auch zu einem Rückschritt kommen, wenn das neue und Interessante weg ist.

Auf jeden Fall solltest du mit den Erzieherinnen vereinbaren, das sie dir Bescheid sagen wenn es Probleme gibt ( und du solltest dann auch schnell da sein können)

Probleme ist für mich wenn sich das Kind in dem Altern auch nach einer Viertelsstunde nicht beruhigen lässt.

Aus Erfahrung mir meinen Kindern sehe ich es auch so, dass eine kurze Eingewoehnungszeit besser und schmerzloser ist, als eine lange.

Deine Tochter scheint wirklich der Traum aller Erzieher zu sein und du wirst die Trennung bestimmt auch bald verkraften :-)

Das allerwichtigste ist morgens ein kurzes Abschiedsrutual und raus - lange Abschiede enden oft in Traenen, weil das Kind gar nicht versteht, was los ist.

Meine Enkelin ist vor ein paar Wochen in den Kindergarten gekommen und was niemand geglaubt hätte, sie wollte von Anfang an den ganzen Vormittag (auch ohne Mama) dort bleiben und seit sie mitbekommen hat, dass es dort auch Mittagessen gibt, will sie den ganzen Tag bleiben. Weil sie bisher ein ziemliches "Mamakind" war, hätte das niemand vermutet. Sie geht nun schon eine ganze Weile ganztags in die Einrichtung und fühlt sich pudelwohl.

Lass sie, so lange sie sich wohlfühlt, ist das in Ordnung. Die Einrichtung kannst du dir ja noch anschauen, wenn du sie bringst oder holst. Eine spezielle Führung brauchts dafür doch nun wirklich nicht und ob es deinem Kind gut geht, kannst du sicher auch beurteilen, ohne ständig bei ihr zu sein.

dazu gibt es längst akzeptierte Eingewöhnungsmodelle, wobei sich eines besonders durchgesetzt und fas t flächendeckend angewendet wird.

Bitte such und lies es:

Berliner Eingewöhnungsmodell

Autoren: Infans-Institut Berlin,

Autoren: H.J. Laewen u.a.

Es kommt mir irgendwie so vor, als würde man versuchen den Aufenthatl der Eltern dort auf ein Minimum zu beschränken....

ist wohl auch so.. als mutti muss man auch mal loslassen... sonst bräuchtest du sie ja nicht in eine krippe zu geben,hm?

gerdafried 02.12.2013, 12:37

Ich bringe sie ja regelmäßig zur Oma oder mal zu ihrer Tante - damit hab ich überhaupt kein Problem. Aber das man in 3 Stunden eine Beziehung zu jemandem aufbauen soll, der einen in dem Alter dann auch trösten kann, wenn etwas sein sollte, erscheint mir total absurd.

Oder würden Sie ihr Kind bei jemandem lassen, den sie erst seit 2 Tagen kennen?

0
Karambole 02.12.2013, 12:47
@gerdafried

Oder würden Sie ihr Kind bei jemandem lassen, den sie erst seit 2 Tagen kennen?

es geht hier nicht um mich.. due entscheidung, das kind wegzugeben in eine krippe, war ja deine/ ihre............

0
Kandahar 02.12.2013, 13:15
@gerdafried

Du musst deinem Kind einfach auch mal etwas zutrauen! Die sind sehr viel anpassungsfähiger und selbsständiger als viele Mütter glauben. Ob es dem Kind gut tut, oder es noch etwas Zeit braucht, das merkst du als Mutter sofort.

0
Steffile 02.12.2013, 15:08
@gerdafried

Du musst der Krippe Vertrauen schenken, das stimmt, aber nicht nur am Anfang. Wenn du okay mit der Krippe bist, wird es dein Kind auch sein!

0

Was möchtest Du wissen?