Notebook als Werbungskosten der Frau absetzen, obwohl Rechnung auf Namen des Mannes ausgestellt ist

2 Antworten

Wenn ihr zusammen veranlagt werdet, spielt es keine Rolle auf wessen Namen die Rechnung lautet.

So ist es. DH

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@jockl

DH? DR! Lieber Hans schau mal in deinen letzten Bescheid, sofern du verheiratet bist. Da wird bis zur Summe der Einkünfte GETRENNT behandelt. Kannst du auch die Fahrtkosten deiner Frau bei DIR geltend machen? Aiaiai.. Fragen wir mal das EStG: § 26b Zusammenveranlagung von Ehegatten Bei der Zusammenveranlagung von Ehegatten werden die Einkünfte, die die Ehegatten erzielt haben, zusammengerechnet, den Ehegatten gemeinsam zugerechnet und, soweit nichts anderes vorgeschrieben ist, die Ehegatten sodann gemeinsam als Steuerpflichtiger behandelt.

EINKÜNFTE, die die EHEGATTEN erzielt haben. Einkunft = Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten (§§ 2 (2) Nr 2. EStG, 8 EStG, 9 EStG, 19 EStG). Umkehrschluss: Ehegatten-Einkünfte werden jedem Ehegatten getrennt zugeschrieben.

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Wenn du mit deinem Anteil über der Pauschale bist ist es egal, wenn du drunter bist, kannst du es versuchen, es über deine Frau laufen zu lassen.

Internet klappt meist, Notebook hängt auch vom Preis ab, eventuell Afa über mehrere Jahre!

Schau mal dazu diesen Link:

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/stsp0061.htm

Zunächst ist festzulegen, für welche Einkunftsart die Arbeitsmittel verwendet werden. Bei Gewinneinkünften handelt es sich um Betriebsausgaben und bei Überschusseinkünften (z.B. aus nichtselbständiger Tätigkeit) um Werbungskosten.

Wir beide haben ausschließlich Einkünfte aus nichtselbstständiger Erwerbstätigkeit.

Ich liege mit meinen Werbungskosten unterhalb des Pauschbetrages, meine Frau liegt darüber - daher würde ich den Erwerb des Notebooks (480,- € Brutto --> also m.E. geringwertiges Wirtschaftsgut) gerne ihr zuschreiben, zumal sie es auch tatsächlich im Gegensatz zu mir beruflich nutzt.

Danke für eure Antworten, sollte ja dann so klappen, wie von mir erhofft.

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@MartinM8

Sollte das FA sich wirklich stur stellen, Einspruch einlegen und Rechnung zutreffend umändern.

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Pendlerpauschale / Werbungskosten bei 90 km Arbeitsweg? Rückerstattung Einkommensteuererklärung 2014

Hallöchen und guten Morgen,

ich wohne aktuell 18 km von meinem Arbeitsort entfernt und gebe dies natürlich auch bei der Steuererklärung mit an und bekomme knapp 480,00 € vom Finanzamt erstattet. (Freue ich mich natürlich sehr drüber.. :))

Mein Bruttokeinkommen: 2420 € kinderlos Steuerklasse 1 Kirchensteuer EV in Schleswig-Holstein

Nun werde ich Anfang des Jahres weg ziehen (Freund/Hund/gesundheitliche Gründe) und wohne künftig 90 km weit weg vom Arbeitsort.

Dies werde ich natürlich auch steuerlich angeben. Jetzt frage ich mich nur, was ich wohl so UNGEFÄHR vom Finanzamt zurück bekommen würde.

Rechnung bereits von mir: 0,30 € x 90 km x 230 Arbeitstage pro Jahr = 6.210,00 €

Der Höchstbetrag, den ich bei der Steuererklärung angeben darf, liegt aktuell wohl bei 4.500,00 €. Somit kann ich dann ja diese 4.500,00 € angeben, die dann auch Ausschlaggebend für die Berechnung meiner Rückzahlung sind...

Aktuell kommen ich auf 1242,00 €, die ich angeben kann (0,30 € x 18 km x 230 Tage) und bekommen, wie schon erwähnt, kanpp 480,00 € zurück.

Sonstige großartige Angaben hab ich übrigens nicht anzugeben. Nur der "übliche" Kleinkram (Kontoführung ..)

Ich finde im Netz nun kein "Rechner" der mir in etwa berechnen kann, wieviel ich nun vom Finanzamt zurück bekomme, wenn mein Arbeitsweg 90 km beträgt bzw meine Werbungskosten/Pendlerpauschale bei 4.500,00 € liegt...

Ich habe in einem Forum mal gelesen, dass man nicht mehr Geld vomFinanzamt zurück bekommt, als man selbst über das Jahr eingezahlt hat. Bei mir wären das 307,00 € mtl. die ich an Lohnsteuer zahle....so steht es zumindet auf meinem Gehaltszettel...

Dass meine Spritkosten den Rückerstattungsbetrag bei weitem übersteigen, ist mir durchaus bewusst aber für meine aktuelle Lebenssituation nehme ich das dennoch gern auf mich.

Kann mir jemand helfen?

Danke im Voraus :)

Julia

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Bestellen als Geschäfts- oder Privatkunde?

Hallo, ich bestelle gerade für meinen Vater einen neuen PC, den er geschäftlich als auch privat nutzen möchte. Die Rechnung soll auf ihn ausgestellt werden und zu seiner Firma geliefert werden. Gezahlt wird per Vorkasse.

Nun wollte ich mich auf seinen Namen registrieren und ich werde gerfragt, ob ich bzw. mein Vater Privat- oder Geschäftskunde ist. Als Geschäftskunde kann ich den Firmen Namen eintragen aber benötige eine Ustr. Nummer und es wird natürlich nur der Nettopreis angezeigt.

Mir stellt sich jetzt die Frage, ob es von Nachteil ist, wenn ich das Gerät für meinen Vater privat oder geschäftlich bestelle? Kann er das Gerät von der Steuer absetzen, wenn ich auf seinen Namen und die Firmenadresse das Ding schicke, sprich wenn ich ihn als Privatkunden anmelde?

Ich steige da nicht so ganz durch wegen der Ustr. Nummer, ob es nun eher nachteilig ist diese nicht anzugeben.

Beste Grüße

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