Nimmt man bei der Bundeswehr ab durch das viele marschieren & trainieren. Oder nimmt bei der Bundeswehr eben durch das trainieren und dem guten Essen zu?

11 Antworten

Hier kann man überhaupt nicht pauschalisieren:

Es kommt völlig darauf an, mit welcher Grundfitness und welchen Essgewohnheiten du zur Truppe kommst und wo du nach der Grundausbildung eingesetzt wirst.

Grundsätzlich ist zu Beginn die Grundausbildung relativ gut zu schaffen, auch wenn man sportlich nicht auf der Höhe ist. Hat man zu Beginn ein paar Kilos zuviel, können diese tatsächlich relativ schnell purzeln. Ist man bereits schlank und/oder muskulös, wird sich da nicht viel tun.

Danach ist es wie gesagt völlig davon abhängig, in welcher Truppe du eingesetzt wirst: Als Fallschirmjäger oder Panzergrenadier ist die körperliche Belastung sicher recht hoch; landest du an einem Schreibtisch, den du höchstens ein-, zweimal die Woche zum Dienstsport verlässt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du kein Gewicht verlierst bzw. evtl. sogar zunimmst (Stichwort: NATO-Pause ;-)), durchaus gegeben.

Das Essen war zu meiner Zeit (2003/04) übrigens tatsächlich in allen Kasernen, in denen ich einmal gegessen habe (es müssten so 8 - 10 verschiedene gewesen sein), immer ausgezeichnet. Hier kann man durchaus den Kampf gegen die Kalorien verlieren, wenn man es drauf anlegt... ;-)

Ich persönlich habe nach meinem Grundwehrdienst (9 Monate) etwa 2 oder 3 Kilo weniger gewogen als vorher. Ich muss aber ergänzen, dass ich vor meiner Zeit bei der Bw privat so gut wie keinen Sport betrieben habe und entsprechend v.a. die Rennerei in der Grundausbildung als anstrengend empfunden habe. Entsprechend höher war meine Belastung dann bei der Truppe und entsprechend habe ich auch an Gewicht verloren. Ein Kamerad in der Grundausbildung hingegen war ein absoluter Sportfanatiker, der sich eher ein wenig unterfordert vorkam und ganz entsetzt war, dass er nach den 3 Monaten Grundausbildung ein bisschen schwerer geworden war...

Eher gemeint war damit ob ich mehr an Muskeln zunehme? Ob ich mehr Masse dann habe + mehr Muskeln :)

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@turpul99

Da hättest du dann genauer formulieren müssen...😉

Auch hier gilt: Wer schon als halber Bodybuilder zur Truppe kommt, wird kaum etwas dazugewinnen, eher verlieren, weil er sein Trainingspensum evtl. aus Zeitgründen nicht einhalten kann. Wer aber als dürres Männlein aufschlägt, wird von den Muskeltrainings in der Grundausbildung sicher profitieren.

Das Muskeltraining bei der Bw ist in erster Linie für Schultern und Rücken gedacht, um mit dem Marschgepäck bzw. der Schutzausrüstung zurechtzukommen. Ansonsten gilt der Schwerpunkt der Marsch- und Laufkondition.

Nahezu jede Kaserne verfügt aber heute über einen Kraftraum, der entweder während des Dienstsports oder nach dem Dienst genutzt werden kann. Echter Muskelaufbau im Sinne einer Körperformung ist aber eher Privatsache.

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Das scheint perfekt zu sein, Bundeswehr in oder her.

Erkenne, dass die Bundeswehr nichts mit deinem Gewicht zu tun hat, das regelt der Koerper sowieso automatisch.

Mehr Kalorien als verbraucht, er wird schwerer, weniger Kalorien als verbraucht, er wird leichter. So einfach ist das und das alles passiert vollautomatisch, wenn du deinem Koerper vertraust.

Ich habe damals nicht abgenommen, aber auch nichts zugenommen, es geschieht wie es geschieht, warum es hinterfragen.

Der Frager ist das Problem, nicht der Koerper, der kuemmert sich ohne unser Zutun!

Kommt auf dich an:

Man kann sich bei der Bundeswehr genauso vollstopfen wie im zivilen Leben, ob man eher Obst und Gemüse oder Junk Food ist, bleibt jedem selbst überlassen. Das Gleiche gilt für Süßigkeiten, Chips und Cola.

Man kann bei der Bundeswehr sehr viel Sport treiben, sich aber auch problemlos vor jeder Art von Sport drücken. Dann blamiert man sich zwar regelmäßig bei den Sporttests aber wirklich passieren tut da nichts.

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