Neu Taufen Lassen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo maxispeedy

Deine Überlegungen sind lobenswert und bewegen sich in die richtige Richtung.

Es ist in aller Regel auch gar nicht anders möglich, als zunächst im weitesten Sinn „erwachsen“ zu werden, bevor man in der Lage ist, seinen Glauben so umfassend zu stärken, dass man einen so weitreichenden Schritt ernsthaft in Erwägung ziehen kann.


Die Taufe an sich, das Untertauchen, ist ein symbolischer Akt, durch den Du Deine Willensentscheidung, fortan den Willen Gottes zu tun, öffentlich kundtust.

Deine eigentliche Hingabe an Gott ist eine ganz persönliche und direkte Angelegenheit zwischen Dir und Deinem Schöpfer

und das solltest Du ihm zuvor in einem sehr vertrauten Gebet gesagt haben. (siehe auch 1. Petrus 3:20,21)

Mit der anschließenden Taufe bestätigst Du dann Dein Versprechen.


Das Ganze hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem öffentlichen „JA“ eines Brautpaares vor dem Standesbeamten.


Bitte beachte also, dass jeder, der im Wasser getauft wird, in ein besonderes Verhältnis zu Jehova gelangt, um ihm zu dienen und seinen Willen zu tun.

Wichtig ist auch, dass Du verstehst, dass nicht der Täufling festlegt, was der Wille Gottes für ihn ist, sondern Gott entscheidet das und deshalb ist es von grundlegender Bedeutung, diesen Willen Gottes genau zu kennen.


Zum Beispiel befand sich in der ferneren Vergangenheit die gesamte Nation Israel in einem besonderen Verhältnis zu Gott; sie war Jehovas Eigentum, denn sie hatten einst am Berg Sinai ihrem Schöpfer versprochen, „Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun“ (2. Mose 19:5-8).

Sie hatten sich also, genauso, wie Du es in Deiner Frage formulierst, „entschlossen . . . nach Gottes Willen zu leben“


Glieder dieses „getauften“ (Gott hingegebenen) Volkes (Juden und Proselyten), versammelten sich Jahrhunderte später, zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z., um Petrus zuzuhören, der ausführlich über Jesus, den Messias redete.

Das Ergebnis war, dass dreitausend (erwachsene) Personen „sein Wort von Herzen annahmen“ und ‘getauft wurden’

(Apostelgeschichte 2:41; 3:19 bis 4:4; 10:34-38).

Sie ließen sich also aufgrund dessen, was sie über den Messias neu dazugelernt und besser verstanden (!) hatten, noch einmal taufen.


Ein weiteres Beispiel aus der Apostelgeschichte 8:12: „ Als sie aber Philippus glaubten, der die gute Botschaft vom Königreich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen."


Auch der äthiopische Eunuch — ein gottergebener jüdischer Proselyt, der als ein solcher ebenfalls Jehova und die Hebräischen Schriften kannte — hörte zunächst eine Erklärung darüber, wie diese Schriften sich an Christus erfüllt hatten, nahm die Erklärung an und wollte dann getauft werden (Apostelgeschichte 8:34-36).


Petrus erklärte Kornelius, dass für Gott „der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apostelgeschichte 10:35) und dass jeder, der an Jesus Christus glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt (Apostelgeschichte 10:43; 11:18).


Diese erwähnten Ereignisse belegen, dass die christliche Taufe ein Verständnis des Wortes Gottes voraussetzt.

Sie erfordert die bewusste Entscheidung, sich selbst Gott darzustellen, um den geoffenbarten Willen Gottes zu tun. (Römer 12:1; 2. Timotheus 2:15)


All das geschieht und geschah in Übereinstimmung mit dem Gebot Jesu: „Macht Jünger (Lernende) . . ., und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“


Zu lernen „alles zu halten“ ist der schwierigste Teil an der persönlichen Vorbereitung zur Taufe.

Wenn Du darüber mehr wissen möchtest, lasse mich das wissen.

Also ich finde, bei einer Taufe sollte der Täufling dazu ein Ja haben, das Glaubensbekenntnis sprechen, sie selber bewusst erleben und sich daran erinnern können.

Alles Dinge, die irgendwie bei einer Säuglingstaufe überhaupt nicht und einer Kindertaufe nur ansatzweise gegeben sind.

Es ist daher ok, wenn Du Dich bewusst taufen lassen möchtest, weil die erste Taufe nicht Deinem biblischen Verständnis entspricht.

Du erlebst mit dem Untertauchen symbolisch das Sterben, begraben werden und Auferstehen Jesu und identifizierst Dich damit, gleichzeitig bekennst Du es und es wird sichtbar gemacht, was Jesus in Dir getan hat.

An alle unglaübige und glaübige die meinen thema beantwortet haben ihr werdet es nicht glauben aber es ist war.Gestern Abend nachdem meine suche von einer gemeinde erfolglos war,ging ich in mein zimmer und betete zu Gott.Das ich mich biblisch taufen lassen möchte um ihn zu zeigen das ich wirklich buße getan habe und meine sünde bereue.Und ich fragte ihm wenn er das gut findet und meine entscheidung animmt soll er mir die suche für eine gemeinde leicht machen.Tja da kommt es schon heute morgen ging ich in die stadt um bewerbungsfoto zu machen für mein praktikum und gleich am anfang der fußgängerzone war ein Stand von baptisten ( zufall??nein kein zufall)ich ging zu ihnen ihn und fragten ob die biblische taufe praktiziern würde sie antworteten mit ja.Ich nahm telefonnummmer adresse und einige hefte über unser Herr jesus christus.Ist das nicht toll wie gott auf uns wirkt und uns den weg leitet.Gruß

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Schön, dass du erlebst, wie Gott deinen Weg bereitet. IHM gebührt alle Ehre.

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Ich freue mich für dich. Du bist von GOTT gewollt, geliebt und wirst von Ihm geführt. Übergebe dem Herrn JESUS die Führung in deinem Leben.

Danke Herr, danke Vater, dass Du Allmächtiger ihm auch eine Chance gibst, Dich Du Ewiger GOTT in Deinem Sohn zu erkennen.

Lob und Ehre GOTT dem Herrn.

JESUS liebt dich, gib dich nicht mit weniger zufrieden.

GOTTES Segen und Liebe.

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@salzundlicht

Herzlichen Glückwunsch!

Du bist auf dem rechten Weg. Du hast alles richtig gemacht, denn auch Gott darf man nachdrücklich bitten, es einfach zu machen. Und schnell ging das... gerade bei so etwas, bei so einem aufrichtigen Gebet mit einem so überaus gutem Inhalt lässt ER sich nicht lumpen und führt Dich an seiner Hand.

Alles Gute und Gottes reichen Segen!

Heiko

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Liebe/r maxispeedy,

wenn Du Dich für hilfreiche Antworten extra bedanken möchtest, so achte bitte darauf, dass Du das in Zukunft über das Kommentarfeld zu der betreffenden Antwort machst. So kann der Bezug auch später nicht mehr verloren gehen, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind. Vielen Dank im Voraus!

Herzliche Grüße

Ben vom gutefrage.net-Support

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