Nebenkostenabrechnung..1000Euro Nachzahlung.Hilfeee!

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Alle von Dir genannten NK sind, sofern im Mietvertrag vereinbart, umlegbar. Auch die Grundbesitzerhaftpflicht.

Nebenkosten müssen übrigens nicht zwangläufig einzeln im Vertrag aufgelistet werden. Der Verweis auf die Betriebskostenverodnung reicht völlig aus.

Allerdings stellt sich mir, wie auch frage0007, angesichts doch sehr hohen Nachzahlung die Frage ob die monatlichen nicht evtl. zu niedrig angesetzt wurden.

Bei 90 m² sollten es mindestens 180 € sein.

nebenkosten 400Euro (anmerk)

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@Bettina71277

400 € sind heftig,sollten aber dicke reichen. Siehe auch Antwort + Kommentar von wunhtx. Am besten Ihr laßt Euch die Originalrechnungen vorlegen bzw. Kopien davon geben. Die kosten evtl. etwas, aber ich denke das ist es wert.

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@anitari

Die Belege haben wir...bloß muß man da erst mal alles verstehen..Ich denke das Haus ist nicht richtig isoliert,im Sommer heiß..im Winter a..kalt. Zahlen ja schon 400Euro Nebenkosten jeden Monat im Voraus..nun soll ich noch 1000Euro nachzahlen..

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@Bettina71277

Hallo Bettina, danke für das Sternchen. Holt Euch Rat/Hilfe bei Leuten die sich damit auskennen, notfalls bei einem Anwalt.

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wir zahlen fast 400Euro Nebenkosten..und die Nachzahlung,wird jedes Jahr noch höher..das ist doch nicht normal.

Herrenloser Stromzähler

Hallo liebe Leser und Leserinnen,

ich bin etwas ratlos und bräuchte Ihre Unterstützung. Wir wohnen erst seit 1,5 Jahren hier und haben nun unsere erste Nebenkostenabrechnung erhalten. Dabei ist mir aufgefallen das uns fast 1000 Euro für den Allgemeinstrom berechnet wurden.

Ich blieb natürlich nicht tatenlos, da ich wusste, dass das zu hoch ist und hab gleich bei der Verwaltung angerufen um herauszufinden was genau unter "Allgemeinstrom" verrechnet wird. Die sagten mir dann, dass sie wohl selbst Rechnungen von zwei Zählern vom örtlichen Stromanbieter erhalten haben und diese dann auf den Allgemeinstrom umlegten. Für den offizielen Zähler des Allgemeinstroms wurden 66 Euro berechnet und für den anderen satte 899,61 Euro (was ungefähr 3000 Einheiten entspricht). Das wurde mir auch seitens des Stromlieferanten bestätigt.

Nachdem ich meine Nachbarn um Auskunft gebeten habe mir bei der Zuordnung der Stromzähler zu helfen, haben wir heraus gefunden das rein gar nichts aus geht, wenn wir den "herrenlosen Zähler" (der die 899.61 Euro verbraucht haben soll) ausschalten.

Ich habe den Zählerstand heute fotografiert und vergleiche diesen dann mit dem Zählerstand nächste Woche. Ich finde es irgendwie seltsam einen Zähler zu haben der nicht zuzuordnen ist, deswegen habe ich nochmal bei dem Stromlieferanten angerufen. Aber die haben mir nur sagen können, dass die Rechnung an den Vermieter gegangen ist (der nicht mit im Haus oder daneben wohnt), da dieser für den Allgemeinstrom verpflichtet sei. Stimmt ja auch soweit, aber was oder wer wird mit soviel Strom versorgt? Es stehen auch keine Geräte im Keller. Laut Stromanbieter geht das jetzt wohl schon mehrere Jahre so. Ich hatte mir überlegt die Sicherung komplett aus zu machen, aber ich glaube damit stürtze mich selbst ins Verderben rein rechtlich gesehen oder?

Wer muss schlussendlich die Rechnung tragen, wenn nicht ganz klar ist woher der Stromverbrauch stammt?

Wenn der Zählerstand von nächste Woche der gleiche ist wie der von heute, kann es dann sein das der Stromanbieter, den ich eigentlich für seriös halte, betrügt?

Ich hoffe das ich meinen Fall verständlich dargelegt habe und freue mich über rege Anteilnahme.

Mfg

Miss Blun

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