Nachtspeicherheizung, ja oder nein?

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11 Antworten

Von der Technik her sind diese Geräte von vorgestern. Wenn der günstige Nachtstrom genutzt wird und die Funktion gegeben ist, kann man damit leben, Lt. neuer Fassung der EnEV sind diese Öfen immer noch in Bestandsbauten erlaubt. Begründung: der Stromüberschuss durch Windkraftanlagen und Photovoltaik kann durch betrieb dieser Öfen abgebaut werden. Geschätzt gibt es noch etwa 1,5 Mio solcher Anlagen in Deutschland. Und um diese wird seit Jahren ein riesiger Wirbel veranstaltet. Zwischenzeitlich war das Ende uns Aus für die Nachtspeicheröfen besiegelt, dann mit neuer Fassung der EnEV wieder doch nicht..

Ja, es sind Stromfresser. Wenn sich ein günstiger Nachttarif des Stromanbieters nutzen lässt, ist es immernoch teuer - aber letztendlich noch bezahlbar. Die meisten Anlagen sind allerdings sehr alt und taugen von da her nicht mehr viel, arbeiten nicht mehr wirtschaftlich (im Rahmen ihrer Möglichkeiten!) und lassen sich nicht mehr exakt regeln.

Der Vermieter sollte sich nicht mit Stolz vor seine Anlage stellen und behaupten "Das ist was Feines!" - sondern einsehen, dass die Zeit solche Anlagen einge- / überholt hat und eine Sanierung des Objektes nicht allzu weit in die Ferne schieben.

Der Vermieter muss einen Energieausweis vorlegen und Dir die Kosten offenlegen. Rechne selbst, ob Dir eine hohe Stromrechnung die schöne Wohnung wert ist.

Grüße, ------>

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Die Verbrauchskosten der Elektroheizung liegen (bei Normaltarif) beim Vier- bis Fünffachen der Verbrennerheizungen. Die kann also immer nur ein Notbehelf sein, wenn es an einem Kamin mangelt zum Betrieb eines ordentlichen Ofens.

Für Nachtspeicherheizungen lassen sich bei nächtlicher Aufladung tarifliche Einsparungen (Nachtstromtarif, Niedrigtarif) von bis zu 50% erzielen (je nach örtlichem Angebot). Das ist dann mit entsprechenden Beschaffungskosten für den Wärmespeicher verbunden.

Kurzum, die exorbitanten Heizkosten sind beim Mietpreis abzuziehen!

Der Außentemperaturfühler mag hilfreich sein für die Kalkulation der zu speichernden Wärme. Aber in welcher Hinsicht willst Du ansonsten zwischen "modernen" und "unmodernen" Geräten sortieren?

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Hier braucht man keine "Erfahrungen zu sammeln" als ginge es um ein fremdes Terrain, da hilft nur schlichtes Kopfrechnen!:

Die Verbrauchskosten von Elektroheizungen (Normaltarif) sind rund 4 mal so hoch wie bei Verbrennerheizungen. Die Verbrauchskosten pro Zeiteinheit sind gleich Wärmebedarf in kWh mal Tarif in €/kWh. Der Wärmebedarf ist nur zu reduzieren durch Wärmedämmung, Temperaturabsenkung oder sparsameres Lüften.

Der Tarif ist ggfs. abzusenken durch Wechsel des Vertragspartners. Bei Nachtspeicherheizungen lässt sich ein Nachttarif vereinbaren, mit dem sich die Betriebskosten auf bis zu 50% senken lassen. Hierzu sind die örtlichen Tarifangebote zu prüfen.

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eine Nachtspeicherheizung verbraucht viel Strom, läd Nachts auf und gibt dann Tagsüber die Wärme ab, und man kann sich auch dran verbrennen wenn man an dea Schutzgitter fasst, mir wäre eine elektrische Heizung auf die Dauer zu teuer

Alte Geräte aus den 70gern und 80gern  enthalten auch noch Asbest

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Natürlich ist eine Nachtspeicherheizung nicht optimal, aber es gibt sie nun mal. Evtl. ist das ja auch ein Argument für eine geringere Miete. Du musst einfach das Gesamtpaket betrachten und dann die Vor- und Nachteile abwägen. So rigoros wie viele Ratgeber hier würde ich die Nachtspeicherheizung nicht verteufeln. Warm macht sie es auch ;-)

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Eine Wohnung mit Nachtspeicheröfen würde ich auf gar keinen Fall anmieten.

Die Dinger sind mindestens doppelt so teuer wie eine Gas- oder Ölheizung und fördern langfristig höchstens die Atomkraft.

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Fies teuer; da kann man denn schon mal sparen, für die Jahresendabrechnung. Ausserdem kein gutes Wärmeklima. Kann ich nur davon abraten Es gibt noch mehr schöne Wohnungen. Bleib lieber geduldig. 

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Der vermieter will hier anscheinend eine Wohnung loswerden. Am besten an einen langjährigen Mieter, damit er wieder ein paar Jahre Ruhe hat die Wohnung entsprechend zu modernisieren. Denn eine Nachtspeicherheizung ist schlichtweg Mist (Begründungen hast du ja schon einige erhalten). Wenn du vor hast dort länger zu wohnen, versuche doch eine Modernisierung durchzudrücken. Die KfW-Bank fördert doch energetische Sanierung, vielleicht ist es an der Zeit für den Vermieter jetzt mal aktiv zu werden. Der Nutznieser wärst du. Besser als der "Verlierer" mit der Wohnung (bezogen langfristig auf deine Wohnqualität und dein Portmonaie).

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Meines Wissens die teuerste Art eine Wohnung heizen.

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das ist so schlecht, dass man so etwas nie anmietet

es ist teuer und es ist schlecht, du hast nicht die wohnqualität wie mit einer normalen heizung

und es ist teuer

ich würde schon keine wohnungen mit durchlauferhitzer anmieten, nachtspeicher ist überhaupt keine option

nicht anmieten, fertig

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