Nachbar hält Nachtruhe nicht ein und trampelt, was tun?

1 Antwort

Wenn Sie sich durch "Trampeln" gestört fühlen, kann das am Haus liegen. Kommt der Lärm erst nach Einzug eines Nachbarn vor, dieser vorher nicht aufgefallen ist, dann war der vorige Mieter vielleicht besonders rücksichtsvoll. Ein Gebäude, das in den 50er Jahren gebaut wurde, ist deutlich hellhöriger, als ein Haus, das in den 90ern gebaut wurde. Geräusche, auch Musik aus der Nachbarwohnung, könnten im direkten Zusammenhang mit dem Alter und der Bauweise eines Hauses stehen.
Wenn der Nachbar mehr Störungen verursacht, als er dürfte, dann kommt es darauf an, ob das Verhalten als noch zumutbar oder als unzumutbar einzuordnen ist. Ein Lärmprotokoll ist natürlich nützlich, um wiederholte Störungen zu dokumentieren. Zeugen sollte man besser auch haben.

Aber es gibt immer das gleiche Problem: Im Streitfall muss bewiesen werden, dass der Lärm, die Störungen nicht hinzunehmen sind, die Nutzung Ihrer Wohnung eingeschränkt ist, eine Mietminderung durchsetzen könnten.

Um dem Vermieter Druck zu machen, sollten Sie dem Vermieter eine Frist zur Beseitigung der Störung setzen, mitteilen, dass Sie die Miete mindern, wenn die Störung nicht aufhört, eine direkte Mietminderung aber nicht durchführen, sondern die Miete künftig unter Vorbehalt zahlen.

Stellt sich später heraus, dass eine Mietminderung berechtigt ist, so können Sie zu diesem späteren Zeitpunkt die Mietminderung rückwirkend geltend machen.

Lautstärken, die in einer Nachbarwohnung über einem Wert von ca. 40 Phon  tagsüber und 30 Phon nachts liegen, gelten wohl stets als Überschreitung der Zimmerlautstärke, eine Ruhestörung liegt dann vor. Aber wie beweisen? Das kostet Geld, denn das geht nicht ohne Gutachten.

Möglich wäre ein Privatgutachten, die Störung damit nachweisen,dann damit den Vermieter konfrontieren. Passiert dann nichts, dann muss man wohl vor Gericht.

Auch die Durchführung eines gerichtlichen Beweisverfahrens, in dem dann ein vom Gericht bestellter Gutachter die Feststellungen trifft, wäre möglich.

Das alles kann eine teure Angelegenheit werden, wenn sich eventuell herausstellen sollte, dass es sich nur um eine subjektiv empfundene Störung handelt. Oder wenn der Lärm hinzunehmen ist, weil das Haus gemäß des Baualters besonders hellhörig ist. Der Vermieter schuldet nur den technischen Standard, Schallschutz, der zum Zeitpunkt der Errichtung üblich war.

Lärmbelästigung ist immer eine Frage des Einzelfalles, der Beweisbarkeit. Lassen Sie sich rechtlich zu Ihrem Fall beraten.

Seit 2 Monaten durch lauten Sex geweckt - was können wir dagegen tun?

Hallo,

seit ca. 2 Monaten werden mehrmals in der Woche durch unsere Nachbarn -zu unmöglichen Zeiten geweckt. Meist zwischen 00:45 und 3 uhr. Sie schreit beim Sex außergewöhnlich laut -wie gesagt wir werden dadurch geweckt.

Wir klopfen dann an der Wand, da passiert natürlich nichts. Wir haben denen bereits einen Brief geschrieben in der wir sie freundlich darum gebitten haben die Geräusche zu minimieren. Darauf hin kam nur eine Trotzrekation, noch lauter, noch länger...

Bei einem persönlichen Gespräch meinte unsere Nachbarin wir sollten zusehen, dass wir uns daran gewöhnen, die Musik (die auch jeden Tag bis 23 Uhr sehr laut zu hören ist) würde sie noch leiser machen aber wir sollen gar nicht auf die Idee kommen, dass sie beim Sex weniger schreien würde. Es sei ihr gutes Recht und wir sollten uns damit abfinden. (ich muss hier sagen sie ist die allerletzte Assi-Tusse, vom Aussehen und vom Benehmen her gleichfalls).

3 Anzeigen bei der Polizei brachten kein Erfolg und das Affentherater geht weiter.

Angeblich werden sie in 1 Monat ausziehen - nur wir sehen es nicht ein, dass wir noch so lange mehrmals in der Woche durch ihre sexuelle Tätigkeiten geweckt werden.

Ich habe jetzt die Hausverwaltung angeschrieben aber ich befürchte die werden auch nur sagen, wir sollen uns gedulden.

Was können wir noch dagegen tun? Lärmprotokoll habe ich angefangen -allerdings erst vor 4 Tagen...

Danke!

...zur Frage

Ich raste hier gleich aus! Die Nachbarn!

Ok was kann ich tun?

Polizei rufen bringt nicht viel, werdet ihr sehen, wenn ihr fertig gelesen habt.

Vermieter...weiß ich auch njicht, bisher hat er nie reagiert auf irgend etwas.

Ausziehen - längerfristig geplant, geht aber logischerweise nicht JETZT.

Die nachbarn von oben trampeln hier immer das Treppenhaus runter es ist sagenhaft - es ist jetzt 22.45 Uhr! Ich habe eben die Tür aufgemacht und wirklich freundlich gefragt ob es leiser geht. Was kriege ich von der Mutter (in Begleitung ihrer Kinder) zu hören?

MACH DIR DOCH INS HEMD!

Und das nachdem ich heute ihre Katze gerettet habe (siehe Frage + ich hätte das Vieh laufen lassen oder im Tierheim abgeben sollen) unde sie sich nicht mal bei mir bedanken konnte!

Diese Aussage sagt für mich eigentlich dass sie das aus reiner Provokation macht.

So und es geht halt um die Trampelei ium Treppenhaus, die ist sehr laut aber nach 20 Sekunden vorbei - so schnell ist keine Polizei.

Lärmprotokoll bringt ohne Zeugen auch nichts.

Ich versuche ja hier rauszukommen, aber ich werde wohl noch mindestens 1 Jahr hierbleiben müssen.

Ich habe mir jetzt überlegt einen Zettel anzubringen an die Tür und ihr die Meinung zu geigen von wegen: Hauptsache rauchen aber sich weder um Kinder noch um den Kater kümmern wollen! Einziger Lebensinhalt: Nachbarn provozieren?!

Die Frau arbeitet nämlich nicht. Das ist ja nichts Schlimmes, wenn sie sich nicht so asihaft verhalten würde! Ich habe den Eindruck sie ist streitsüchtig!

Ignorieren? Halte ich nichts von!

Hat jmd hier vll ne Idee????? Ich bin verzweifelt.

Oh Ohropax nehme ich bereits, aber die helfen ja nix wenn ich noch wach bin!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?