Nachbar beschwerd sich ständig beim Vermieter

6 Antworten

Da ein klärendes Gespräch direkt mit Partei C nicht möglich ist, würde ich der Hausverwaltung (noch) einen Brief schreiben, in dem Du zu allen bisherigen Vorwürfen Stellung nimmst und erklärst, dass Du alles unternimmst, um Störungen der anderen Bewohner weitest gehend zu vermeiden. Gerade auch im Hinblick darauf, dass es im Haus jemand gibt, der offenbar über empfindlich ist. Verweise auch darauf, dass z. B. Geräuschbeeinträchtigungen auch andere Verursacher haben können. Weise dann auch darauf hin, dass Du als Mieter das Recht hast, die Wohnung zu nutzen, wie es allgemein üblich ist und Dich nicht ständig mit irgend jemandem aus dem Haus oder mit der Hausverwaltung darüber auseinander setzen willst, was Du in Deiner Wohnung zu tun oder zu lassen hast, erst Recht, wenn eventuelle Vorwürfe nicht ausreichend konkretisiert werden können.

Danach nimmst Du jeden weiteren Brief der Hausverwaltung einfach zur Kenntnis, prüfst für Dich, ob berechtigt oder nicht und heftest ihn ab. Um dem Bewohner von Partei C mitzuteilen, dass die Reklamation angekommen ist, machst Du jedes Mal einen kleinen Zettel, und schreibst drauf: "Danke, nun weiß ich wieder besser, was ich zu tun habe oder nicht tun darf. Kleine Süßigkeit, Blümchen oder Flasche Bier dazu und ihm vor die Tür stellen." Damit rechnet er nicht und weiß vielleicht gar nicht, wie er darauf reagieren soll.

Ernst wird es für Dich erst wieder, wenn Dir die Hausverwaltung eine Abmahnung schicken sollte. Diese muss ganz konkret den Vorwurf beschreiben und zwar so, dass eindeutig nachvollziehbar ist, dass man Dir und nicht jemand anders etwas ganz "Verwerfliches" unterstellt. Gegen diese Abmahnung kannst Du dann, wenn sie unberechtigt ist, richtig vorgehen, also mit anwaltlicher Hilfe. Dabei können dann auch alle bisherigen Briefe heran gezogen werden, um zu belegen, dass hier ein Mieter im Haus ist, der Dich ganz offensichtlich mobben, wenn nicht sogar durch seine Aktionen aus dem Haus werfen lassen will. Der Schuss könnte dann sowohl für die Hausverwaltung, als auch für Partei C ganz gewaltig nach hinten los gehen. Wo immer möglich, die befreundete Mietpartei mit ins Boot holen.

Ach ja: Hast Du schon eine Rechtsschutzversicherung? Jetzt ist noch Gelegenheit, eine abzuschließen. Die wirst Du brauchen.

Als Erstes würde mir einfallen, dass du mal mit Partei C sprichst und fragst, ob da nacht eine Verwechslung mit dem Nachbarn zur linken Seite vorliegt, der immer Radau macht. Das Gespräch dann führen, wenn du nicht gerade wegen eines Schreibens auf 180 bist.

Dann kannst du natürlich auch versuchen mit der Firma zu sprechen. Dass du versuchst ihnen zu erklären, dass die Partei C derzeit nur Stress machst und dass du durchaus bereit bist C entgegen zu kommen, aber nicht mehr weiter weißt.

Google dir doch auch vorsichtshalber ein paar Urteile zu grillen. Soweit ich weiß ist es juristisch unmöglich gänzlich zu verbieten, es sollte nicht zu oft stattfinden, aber gegen ein paar Mal im Jahr kann C eigentlich nichts machen.

Grillen ein paar Mal im Jahr kein Problem. Grundsätzlich darf aber keiner der Mitbewohner durch Rauch belästigt werden.

0
@bwhoch2

Dafür wurde doch extra der Elektrogrill angeschafft, damit die Mitbewohner nicht belästigt werden.

0

Ich hab ja schon versucht mit Partei C zu sprechen aber sie öffnet ja nichtmal die Tür. Aber es wird sich ber der Firma ja immer über mich wegen nichtichkeiten beschwert iúnd ich weiß nichtmal genau warum.

Ich had der Firma eine Mail geschrieben in der ich meine sicht der dinge dargelegt hab und sie eingeladen sich mal selbst ein bild von der Situation zu machen

0
@Anentome

Aber dass du es versucht hast, ist schon mal gut. Ich finde es schade, wenn man gleich nach einem Anwalt schreit, wenn etwas schief läuft, obwohl man es vielleicht zwischenmenschlich auch regeln könnte. So eine Regelung ist hier scheinbar nicht möglich.

Die Mail ist gut, das nächste Mal kannst du ergänzend hinzufügen, dass du versucht hast mit der Partei zu sprechen, aber jede Kommunikation dir verweigert wurde.

Als letzter Schritt gibt es natürlich Anwalt oder Mieterschutzbund, aber das sollte der letzte Schritt bleiben.

Hast du schon mal versucht mit Partei D zu reden? Vielleicht bestehen dort dieselben Probleme?

0
@catchan

Ja hab ich und bei der ist es nicht so. Partei D meinte aber selbst das es ungerechtfertigt und fies ist. Bin gerade iwie echt am boden

0
@Anentome

Wenn Partei D Single ist, wird die Partei vielleicht nicht oft da sein.

Warte erst einmal ab, was die Firma auf deine Mail antwortet. Bis dahin versuch die Sache aus dem Kopf kriegen und unternimm mit deinem Freund etwas Schönes!

0

Grillen:

Die widerstreitenden Interessen von Mietern bei Benutzung ihrer Balkone im Sommer, insbesondere in bezug auf Grillen und Feste feiern auf dem Balkon, haben schon diverse Male die Gerichte beschäftigt. Grundsätzlich kann ein Mieter seinen Balkon nach Belieben nutzen. Die Grenze ist allerdings dort, wo andere Bewohner des Hauses belästigt werden. Andererseits wird das Grillen als eine inzwischen gebräuchliche Art der Speisenzubereitung in der Sommerzeit angesehen und kann deshalb nicht ganz unterbunden werden. Nach einem Urteil des AG Bonn soll es Mietern in Mehrfamilienhäusern erlaubt sein, einmal im Monat zu grillen, wenn sie dies 48 Stunden vorher ihren Nachbarn anzeigen. Das Landgericht Stuttgart hat dagegen das Grillen nur dreimal während der Sommerzeit für 2 Stunden für zulässig erachtet.

Wenn der beim Grillen entstehende Qualm in konzentrierter Weise in Wohn- und Schlafzimmer unbeteiligter Nachbarn eindringt, ist dies eine erhebliche Belästigung und verstößt gegen die Vorschrift des Landesimmissionsschutzgesetzes. Das kann als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden (OLG Düsseldorf 5 Ss (OWi) 149/95 - (OWi) 79/95 I) Das Grillen auf Holzkohlefeuer im Garten einer Wohnungseigentumsanlage kann nicht generell verboten werden. Notwendig ist aber eine Regelung, die das Grillen zeitlich und örtlich begrenzt: Grillen am äußersten Ende des Gartens und höchstens fünfmal im Jahr (BayObLG 2 Z BR 6/99) Dreimal im Jahr oder sechs Stunden im Jahr darf zum Beispiel auf der Terrasse gegrillt werden (LG Stuttgart 10 T 359/96) Mieter dürfen von April bis September einmal monatlich auf Balkon oder Terrasse grillen. Die Nachbarn sind 48 Stunden vorher zu informieren (AG Bonn 6 C 545/96)

Lärm:

Radio und Fernsehen dürfen nur so laut eingestellt werden das sie die Mitbewohner nicht erheblich stören.(§ 10 LlmSchGNW).Grundsätzlich gilt Zimmerlautstärke. Außerhalb der Wohnung darf man praktisch so gut wie nichts mehr vom Radio oder Fernsehen gehört werden. Mangelhaft sind Wohnungstrennwände, die so wenig schallgeschützt sind, das Radio, Fernsehen und normale Gespräche aus der Nachbarwohnung gehört und sogar verstanden werden können. Keine Frage des Schallschutzes ist es, wenn der Mieter durch übermäßigen Lärm aus der Nachbarwohnung belästigt wird.

Der Anspruch aus den §§ 862 und 906 BGB gegen den Nachbarn entfällt, wenn der Lärm auf Grund normaler Wohnungsnutzung, --Begehen der Wohnung mit Straßenschuhen, Babygeschrei und gelegentlichem Kindergetrampel -- entsteht und kein besonders rücksichtloses Verhalten der Nachbarn vorliegt.

Wie kann ich meinen (unbekannten) Nachbarn höflich von seinem Wildschreck abbringen?

Sehr geehrte Community,

ich bin vor 3 Monaten nach Köln gezogen und habe ein "Problem" mit dem Garten meines Nachbarn. Wie viele Wohnblöcke teilen wir uns mit 30 Häusern (alle um die 6-7 Parteien) im Hinterhof eine gemeinsame Grünfläche. Eine Partei aus dem Nachbarshaus hat wohl eine Wohnung gekauft und ihre Fläche hinter dem Haus dekorativ mit Zierpflanzen und Gartenstatuen eingerichtet. Dieser Ziergarten grenzt direkt an die Grünfläche hinter meiner Wohnung (EG) und geht quasi fließend über. Soweit so schön. Jedoch hat dieser Nachbar einen Wildschreck im Garten, der bei Bewegung ein ohrenbetäubendes Piepen aussendet. Auch Nachts mehrere Male hintereinander.

Wie gehe ich nun am besten dagegen vor? Ich weiß nicht welchem Nachbarn der Garten ist (tippe jedoch auf Rentner) und möchte mich als neuer Nachbar nicht gleich unbeliebt machen indem ich mich (wenn auch höflich) beschwere. Kann ich das Ordnungsamt informieren und um eine ruhige, sachliche Klärung bitten bei der ich selber nicht in Kontakt mit dem Nachbarn gerate? Sollte ich Kontakt mit meinem Vermieter aufnehmen? Wie sollte ich am besten vorgehen?

Jede hilfreiche Antwort bekommt natürlich meinen Dank!

...zur Frage

Was kann man gegen nicht soziale Nachbarn machen?

Ich wohne nun seit mehreren Monaten in meiner neuen Wohnung, welche sehr hellhörig ist. Im Mietvertrag wird deutlich geschrieben, dass die Ruhezeiten zu wahren sind (12-15 und 22-06 Uhr). Leider haben wir im Haus eine Mietpartei, welche meine Nachbarn sind, welche das ganze Haus terrorisiert. Bei der Mietpartei handelt es sich um ein Pärchen, welches bei meinem Einzug ohne zu Fragen meine Waschmaschine (im Waschkeller) benutze, bis ich diese erwischt hatte. Nachdem ich diese angezeigt hatte wurde ich beleidigt und mir wurde auch gedroht. Das haben andere Mieter mitbekommen und haben (wie ich auch) eine Beschwerde bei der Hausverwaltung eingereicht. Die Partei hatte auch schon eine fristlose Kündigung, doch diese wurde nach Eigentümerwechsel und Verwaltungswechsel wieder zurück gezogen. Nun hat diese Partei die 2. Abmahnung schon und es war eine kurze Zeit echt leise bei denen. Doch nun geht es wieder alles los... Mehrmaliges Türenknallen der Wohnungstür und auch innerhalb der Wohnung (insbesondere innerhalb der Ruhezeiten), lautes Streiten, lautstarkes Staubsaugen (Sie eckt an alles an und saugt doch wirklich im Bad die Fliesen an der angrenzenden Wand zu mir...). Was auch jedem hier im Haus auffällt ist, dass diese Leute einfach den Müll nicht trennen. Unser Müll ist immer überfüllt, weil von denen die Plastikflaschen und Papierverpackungen im Müll landen. Nun möchte ich wissen, was ich dagegen machen kann? Ich führe auch wieder eine Lärmliste und hatte auch schon mehrmals diese bei der Verwaltung eingereicht, doch diese teilt mir immer mit, dass das kein Kündigungsgrund ist und das diese Partei sich nurnoch eine Sache leisten muss( Sprich: lauter Streit nach 22 Uhr) damit ihnen FRISTGERECHT gekündigt wird. Wir hatten mit den anderen Parteien auch schon ein Schreiben verfasst, in dem alle Mängel aufgezählt werden und jeder hat unterschrieben, dass es mit dieser Partei nicht möglich ist in Harmonie zu leben. Was kann ich noch machen :(?

...zur Frage

Nachbarschaftsstreit wegen Gartentür

Hallo wir wohnen seit über 20 Jahren in einem 3 Familienhaus im Erdgeschoss und im Keller wohnt nun der Sohn der Hausbesitzerin, er grillt sehr gerne und der Qualm zog von seiner Terrasse in unsere Wohnung , wenn er den Grill auf seiner Terrasse 3 meter verschiebt zieht kein Qualm in unsere Wohnung , immer wieder gab es Ärger wegen dem Grill , der Grill hat Rollen und liesse sich sehr leicht verschieben ,aber es scheint Ihn egal zu sein. Wir benutzen und Pflegen seit über 20 Jahren alleine den Garten ,der von unserem Balkon über eine Treppe zu erreichen ist , ausserdem haben wir eine ebenerdige Gartentür die über seine Terrasse erreicht werden kann , diese Tür haben wir 20 Jahre ohne Ärger genutzt und jetzt hat er ein neues Schloss eingebaut ,und der Weg ist versperrt , er wohnt erst seit 3 Jahren hier, habe ich eigentlich ein Wege oder Gewohnheitsrecht ?

...zur Frage

Ruhestörung - Wie laut darf ich sein?

Ich habe ziemlich anstrengende Nachbarn. Sie hören einfach alles und beschweren sich ständig darüber, dass ich und meine Mutter zu laut sein. Sie beschweren sich und behaupten sie könnten uns GEHEN HÖREN! Meine Mutter und ich wiegen beide um die 50kg und trampeln nicht, das ist einfach unmöglich. Neulich habe ich um 17 Uhr nach dem Sport mal für einen Song die Musik aufgedreht und etwa bei der Mitte des Liedes klingelte es schon, ich musste die Musik SOFORT ausmachen, konnte nicht mal das Lied zu Ende hören. Wie laut darf man sein? Darf ich nicht einmal im Monat oder so ein Lied laut hören? Das ist doch wirklich übertrieben, oder?

...zur Frage

Ist ein Kinderzimmer im Keller Rechtlich erlaubt?

Ich habe mein Zimmer im Keller in einem Wohnblock wo noch viele andere Leute wohnen! Mein Vater hat für mich den Keller so gestalltet das ich da drin schlafen, spielen uvm. machen kann! Aber ich weiß nicht ob es Gesetzlich erlaubt ist? Oder was ist wenn sich jmd darüber beschwert das ich im keller halbwegswohne! Ich aber niemanden störe oder belästige? Und kann jmd der nicht mal im selben Wohnblock wohnt aber in der selben Straße mich aus dem Keller vertreiben oder brauche ich mich darum nicht zu sorgen für den fall das sowas passiert?

...zur Frage

HausDurchsuchung 2.0

Wenn eine Hausdurchsuchung gemacht wird wird dann auch der Keller oder Dachboden durchsucht wenn man in einer Mietwohnung wohnt? Oder wird blos die Wohnung durchsucht?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?