Nach Wunsch des Patienten auch op?

Rafiusfraktur - (OP, Wunsch)

7 Antworten

Ich hatte mir mal die Hand gebrochen und mir wurde gesagt, dass ich keine Operation bräuchte, man den Bruch trotzdem operieren könnte falls ich das wünsche.
Ich habe mich dann für die OP entschieden, mit örtlicher Betäubung und ohne Schmerzmittel. 

Der Vorteil war dass ich den Gips zwei Wochen früher wieder abnehmen durfte, was ich aber dann auf Rat des Arztes nicht getan habe. 
Eventuell lässt sich der Knochen mit Drähten auch besser positionieren. 

Daher war es in meinem Fall keine Zeitersparnis.
Darüber hinaus war das Metall sehr unangenehm und die Hand daher länger in ihrer Funktion eingeschränkt als bei einer konventionellen Therapie.
Allerdings musste das Metall dann wieder aus der Hand raus. 
Die Metallentfernung hat sich schwieriger gestaltet: Nach der zweiten OP blieb die Hälfte der linken Hand taub und das für rund 4 Jahre als das Gefühl dann wieder kam war es sehr komisch und unangenehm.

Aber wenigstens bin ich den Ruf los geworden ich hätte Angst vor Schmerzen und Operationen xD sogesehen war es für mich ein voller Erfolg und die taube Hand ein vergleichsweise geringes Opfer. 

Allgemein: Denk daran, das Metall lässt sich leicht einpflanzen, aber es geht schwer wieder raus. Auch wenn das Risiko gering ist. Besser ein paar Tage mehr Gips als das Risiko, dass die Hand für immer Taub bleibt. 

Ja klar kannst Du das sagen. Aber medizinisch nicht notwendige Operationen gelten häufig als Schönheits-OPs und müssen deshalb selber bezahlt werden.

Die Möglichkeit besteht, allerdings könnte die Übernahme der Kosten ein Problem darstellen, wenn es eine nicht notwendige OP ist. Zudem ist jede OP ein Risiko, weshalb man sich durchaus auch auf den Arzt verlassen kann, sollte dies jedoch unumgänglich sein ist der Wunsch einer OP natürlich möglich.

NoSense123

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