Nach erster Fahrstunde verunsichert ..

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7 Antworten

Es ist am Anfang für die meisten nicht leicht sich seitlich zu orientieren. Du fährst kein Fahrrad mehr und musst nicht soweit rechts fahren. Dafür kannst Du aber rechts mal in den Außenspiegel schauen und sehen, wieviel Platz noch ist. Bei Leitlinien in der Mitte ist es eigentlich einfacher. Hast Du Richtungspfeile auf der Fahrbahn, solltest Du auf der einen Seite davon sitzen und Dein Beifahrer auf der anderen Seite. Bei Gegenverkehr im Gegenfahrstreifen keine Angst bekommen. Der bleibt meistens da. Schau an dem Gegenverkehr vorbei auf Deinen Streifen denn da wo man hinsieht, fährt man auch hin. Also nicht den LKW aus Angst anstarren.

Zu Deinem zweiten "Problem". So schnell brauchst Du die Dinge garnicht machen. Was hilft, ist ein schöner Abstand nach vorn, so das Du genug Weg hast. Sollte etwas unübersichtlich oder eng werden, den Fuß vom Gas und an die Bremse ( bremsbereit). Umso schneller Du fährst, je länger kannst Du bremsen ohne gleich die Kupplung zu treten. Bei 30 würde das Auto natürlich gleich stehen bleiben, aber bei 50 nicht. Das kann man also alles lernen.

Das es auf der Landstraße bei 100 besser ist, liegt wohl daran, dass Du ja nicht auf soviel achten mußt.

Die erste Fahrstunde ist immer unangenehm - ohne Praxis und Routine muss man für jeden Handgriff bewusst nachdenken. Mit der Übung machst Du die meisten Handgriffe automatisch, was Dich für die wesentlichen Dinge (Verkehr beachten und navigieren) freimacht.

Ich finde es immer ganz hilfreich, mal im Stand in den rechten Außenspiegel zu schauen - da siehst Du dann ja, wie nahe Deine Räder am Bordstein sind - und das dann mit dem Blick nach vorn zu vergleichen...

Finde es schon positiv, dass Du überhaupt an diese Thematik denkst. Gibt genügend Fahrer, die auch nach 30 Jahren eine Rechtskurve noch immer zwei Meter vom Bordstein weg umschiffen. Und selbst für wirklich erfahrene Lenker ist es beim Anschaffen eines neuen Autos wieder etwas Neues, den Abstand zum rechten Rand richtig einzuschätzen. Ich selbst regle das jeweils so, dass ich mit einem neuen Wagen die ersten 10-20 Rechtskurven immer noch näher an den Randstein fahre, bis der Reifen leicht streift, von diesem Moment an habe ich es intus. Ja, ich weiss, jetzt werden viele kommen mit: Spinnst Du? Reifen! Felgen! etc. Wird mich aber nicht daran hindern, dieses "System" beizubehalten, ich lege Wert drauf , möglichst schnell zu wissen, wo mein Auto "rechts aufhört". Auf der linken Seite, wie Du es beschreibst, sollte es eigentlich kein Problem sein. Halte doch mal an einer ungefährlichen Stelle den Kopf raus, dann wirst Du genau sehen, wo Du fährst.

Am Anfang ist das ganz normal. Das Gefühl für das Auto und abschätzen des Abstandes oder auch der Entfernung usw. bekommst du , wenn du mehr Fahrstunden hast. Habe keine Angst, das lernst du noch.

das ist normal! zumindest mir ging es genauso. keine sorge, das wird schnell besser. übung macht den meister. vielleicht hilft es wenn du mal möglichst nahe an einen strich ran fährst und dann aussteigt um zu sehen, wie nahe du wirklich bist.

lg

Das war die erste Stunde ! :) Mach dir da keinen Kopf drüber. Das ist etwas ganz neues und schließlich bist du da zum lernen. Einen Tipp dafür kann ich dir leider nicht geben aber es wird sich definitiv in den nächsten paar Stunden ändern! :) hatte das gleiche Problem ;)

Dein Hintern sollte immer etwa in der Mitte deiner Fahrspur sein... dann klappt es. Stelle einmal das Auto so ab und sieh dir von draußen die Position des PKW an...

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