MwSt von DB Bahnticket als Schweizer zurückfordern?

7 Antworten

Findet die Zugfahrt nur in Deutschland statt oder startest Du in der Schweiz? Umsatzsteuerrechtlich ist das durchaus ein Unterschied, da in Normalfall immer das Umsatszteuerrecht des Landes gilt, in dem die Zugfahrt beginnt.

Sie startet in Deutschland und endet in Kopenhagen. Wobei ich für ein paar Euro auch in der Schweiz starten könnte :P

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Da die Mehrwertsteuer des Tickets da einen grossen Teil ausmacht, würde ich gerne diese zurückfordern.

Verständlich :-)

Das sollte ja rein nach Rechtslage kein Problem sein.

Doch. Denn eine MWST-Erstattung ist immer nur möglich für Waren oder Dienstleistungen, die gerade nicht im Lande der Steuererhebung konsumiert respektive genutzt werden. Aus demselben Grund kann man z.B. die Umsatzsteuer auf Speisen oder Getränke bei Vor-Ort-Verzehr auch nicht rückerstatten lassen - der Verzehr dieser Dienstleistung respektive Waren hat ja bereits in dem Land stattgefunden, welches die Steuer erhoben hat. Ergo klappt das nicht.

Als Privatmann?? Worauf sollte dein Anspruch bestehen?

Zugticket falsch entwertet

Hallo,

ich wollte innerhalb der vergangenen Wochen zweimal meine Freundin mit dem Zug besuchen.

Ich habe Anfang April zwei ICE-Tickets bei der DB gekauft, allerdings in einem Reisebüro u. nicht direkt bei der DB. Ich habe beide Tickets in einem Umschlag aufbewahrt.

Bei der ersten Zugreise (am 28.4.13) habe ich im ICE mein Ticket wg. Personalwechels zweimal vorzeigen müssen. Leider habe ich beim zweiten Mal das Ticket für den zweiten Besuch meiner Freundin vorgezeigt (diese Fahrkarte ist erst ab dem 9.5.13 gültig). Ich habe leider nicht darauf geachtet - der Schaffner ebenso wenig und ZACK... wurde mir das falsche Ticket entwertet. Das habe ich erst bei meiner Freundin festgestellt. Auf der Rückfahrt des ersten Besuchs, habe ich gleich den ersten Schaffner direkt angesprochen und gefragt, ob ich mit dem zu früh entwerteten Ticket überhaupt noch fahren darf beim nächsten Mal. "Eigentlich nicht...", sagte er mir. Dieselbe Atwort habe ich im DB-Reisezentrum am Bahnhof bekommen mit dem Zusatz "...aber Sie können es ja einfach mal probieren und es dem Schaffner erklären.".

Kurz vor dem zweiten Besuch bei meiner Freundin ist diese leider krank geworden, sodass ich das sowieso schon "wackelige" (bereits entwertete) Ticket zurückgeben wollte. Als Problem hinzu kommt, dass ich die Zugtickets ja in einem Reisebüro plus Bearbeitungsgebühren gekauft habe.

Die Mitarbeiter im Reisebüro setzen zwar nun alle Hebel in Bewegung, dass ich für dieses Ticket noch etwas zurück bekomme von der Bahn, doch leider war der erste Kontakt mit dem Bahn-Kundenservice offenbar erfolglos....sagte mir eine Mitarbeiterin im Reisebüro.

Nun brauche ich eure Hilfe..... Gibt es in der GF-Net Community jemanden, dem so etwas vielleicht auch schon mal passiert ist und dessen Fall zur Kundenzufriedenheit gelöst werden konnte?

Ich freue mich auf Feedback.

Eckdaten: 1. Ticket gültig vom 28.4.-1.5.13 (Hin- u. Rückfahrt wurde entwertet am jew. Reisetag) Kosten: 92,50 Euro Sparpreis 2. Ticket gültig vom 9.-12.5.13 (Hinfahrt wurde bereits am 28.4.13 entwertet) Kosten: 130,50 Euro Normalpreis Die zweite Fahrt wurde nicht angetreten. Es existieren beide Originaltickets.

Liebe Grüße

Purzelmaus84

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Ist es als Selbständiger / Freiberufler besser ein Elektro-Neugerät mit ausgewiesener Steuer zu kaufen oder ein "Gebrauchtes" Schnäppchen ohne Rechnung?

Situation: Selbständiger Unternehmer, der am Ende vom Jahr eine Steuererklärung abgeben muss, um Umsätze dem Finanzamt anzuzeigen. Der Unternehmer hat Einkünfte aus Gewerbetrieb (50.000€), die er versteuern muss (betreibt zB eine 1 Mann Werbeagentur als Einzelunternehmen)

Er darf die Umsatzsteuer auf seinen Rechnungen ausweisen (kein Kleinunternehmer) und darf somit auch Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurückfordern.

Bei solchen Sachen wie beispielsweise einem Handy ist es ja so, dass man berufliche und private Trennung nicht wirklich trennen kann.

Nehmen wir zum Beispiel ein Kauf des neuen iPhones.

Option 1) Kauf im Apple Store mit Rechnung auf seinen Namen und MwSt. ausgewiesen. 739€ enthalten 117€ MwSt, die am Ende vom Jahr weniger ans FA gezahlt werden müssen. Hinzu kommt, dass der Gewinn des Unternehmers um 621€ geringer ausfällt, wodurch die Einkommensteuer (nehmen wir der Einfachheit halber mal 30%) auch geringer ausfällt (nämlich um 186€).

Das iPhone kostet dem Unternehmer jetzt effektiv "nur" noch 739-117-186 = 436€. Kann man das so rechnen, oder ist da ein grober Denkfehler drin?

Option 2) Er findet ein Schnäppchen bei Ebay Kleinanzeigen. Jemand will aus unerklärlichen Gründen sein dasselbe Handy für 400€ loswerden. Es ist ein Privatverkauf, dh. keine Rechnung auf den Namen des Unternehmers, aber der Käufer ist so kulant und gibt seine original Rechnung mit, sodass man Garantieansprüchen gegenüber dem Hersteller geltend machen könnte.

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Ich verstehe es nicht ganz...

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