Muss Zeitarbeitsfirma Auslöse bei Monteuren zahlen?

3 Antworten

Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Spesen, Auslöse, Verpflegungsmehraufwendungen etc., wenn es nicht ausdrücklich vertraglich vereinbart worden ist oder aus dem Tarifvertrag hervor geht. Du hast jedoch die Möglichkeit, diese Kosten im RAhmen der Steuererklärung geltend zu machen.

Ja nee, is klar. - Steuererklärung.

Bei den meisten Leiharbeitern ist der Lohn so gering, dass die kaum Lohn-, bzw. Einkommenssteuer zahlen.

Das, was man im Rahmen der Einkommenststeuererklärung geltend machen kann ist begrenzt auf di tatsächlich gezahlten Steuern.

Zahlt der Leiharbeiter also kaum Steuern, kriegt er auch fast nix wieder.

Sehr häufig werden insbesondere Leiharbeiter mit dem Scheinargument der Steuererstattung aufs Glatteis geführt.

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@Meinereiner67
Das, was man im Rahmen der Einkommenststeuererklärung geltend machen kann ist begrenzt auf di tatsächlich gezahlten Steuern.

Geltend machen kann man alles mögliche. Erstattet wird natürlich nur eine Steuer, die auch bezahlt worden ist. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass eine Erstattung durch den Arbeitgeber gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.

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@ralosaviv

So ist das leider. Pflicht ist das nicht, das muss vereinbart werden.

Da kann ich dann wieder das Beispiel meiner Bekannten anführen, die für 7,60€/Std Brutto 2 Schichten machen musste. Entfernung 37 Km weg.

D.h. die musste für ca 850€ Nettoverdienst 1500 km/Mon Fahrtkosten aufbringen und dazu noch nach belieben immer die Schichten wechseln.

Die musste also n Auto unterhalten, was sie ohne die Fahrten zur der Arbeitsstelle eigentlich garnicht benötigt hätte.

Für regelmäßige Entfernungen, so bis ca 15 Km Entfernung, evtl auch mal 18 km kommt man z.B. mit nem 50er Roller gut zurecht. - auch im Winter. Vorausgesetzt es ist kein extremes Spiegeleis o. Alpines Skiwetter.

Ich fahre auch wenns nötig ist noch bei - 15°C Frost mit n Roller. Da kann man sich passend anziehen.

Das, was ich auch mit meinem langen Kommentar zum Ausdruck bringen will ist, das man keinesfalls Geld mit zur Arbeit bringen sollte.

Unter solchen Umständen, die der Fragesteller beschreibt, fahre ich einfach nicht los.

Wenn die Argumentation nicht ankommt, bin ich krank. - fertig.

Unter den beschriebenen Bedingungen steht sich jeder Hartzer besser.

Hass 4 ist zwar bitterwenig, aber zumindest kalkullierbar und evtl durch Zeitung austragen aufbesserbar.

Selbst ein solcher Nebenjob wie Zeitung verteilen, würde für den Fragesteller unmöglich.

Nicht, dass ich falsch verstanden werde:

Ich unterstütze keinesfalls dass Leute faul auf m Sofa sitzen bleiben, nur weil se keinen Bock haben.

Aber selbst die geringst qualifiziete Tätigkeit sollte wenigstens kostendeckend sein und bei normaler Vollzeitarbeit einem Alleinstehenden in Steuerklasse 1 ein Leben ohne Stütze wie Hass 4 usw ermöglichen. - Nich große Hütte, o. dickes Auto, is klar.

Soll doch der die Leistung bezahlen, der sie bestellt und in Anspruch nimmt.

Das ist in dem Fall die Leihbude.

Das gleiche Problem haben aber auch z.B. Friseurinnen.

Durch deren Aufstockung mit Hass 4, weil die so wenig verdienen. wird Ommas Dauerwelle vom Staat subventioniert.

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@Meinereiner67

Das wird sich auch alles nicht ändern, so lange wir fleißig weiter Leute wählen, die sich nur für die Befüllung ihrer eigenen Beutel interessieren. Doch das geht jetzt entschieden zu weit, weil am Thema vorbei;-)

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Du hast schlechte Karten wenn im Arbeitsvertrag nichts geregelt ist.Seriöse Firmen zahlen Auslöse. Da gibt es z.B.kundenbezogene Einsatzregelungen wo genau festgelegt ist was Du Auslöse bekommst.Lass mich raten Du pendelst von ost nah west?lg

Ist leider eine" kann" Bestimmung,wenn vertraglich nichts vereinbart wurde.Diese unwürdigen Praktiken haben viele Leihbuden auf ihre Fahnen geschrieben.Obwohl sie eine Auslöse zahlen könnten.Du kannst froh sein,das du noch die 6 Euronen bekommst,denn die haben sie schon fast alle abgeschafft.Sieh zu das du von dieser Lumpenbranche weg kommst.

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