Muss morgen eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben?

5 Antworten

Wie gut ist denn das Verhältnis zu deiner Sachbearbeiterin? Wenn es der guten Frau nur um die Verbesserung ihrer Statistik geht, hast du natürlich schlechte Karten

Ansonsten sollte deine Sachbearbeiterin dir durchaus zwei bis drei Wochen Zeit geben und persönlich bei den entsprechende Träger der Maßnahme vorbeizuschauen, das persönliche Gespräch suchen und dir anschauen ob dir die Maßnahme gefällt.

Nein, sie darf dich nicht zwingen so eine Vereinbarung unterschreiben. Auch darf sie deswegen dir keine Sanktion androhen oder durchführen, denn dies wäre Nötigung.

Was ich aber darf, die Inhalte der Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt erlassen. Was in dem Fall gar nicht so schlecht ist, weil dann den Inhalt gerichtlich überprüfen lassen kannst.

Ansonsten hat man durchaus das Recht die Vereinbarung mit nach Hause zu nehmen, in Ruhe durchzulesen und dann erst unterschreiben. Mehr als zwei Tage sollte aber das in Ruhe durchlesen nicht dauern.

Was genau ist ein Verwaltungsakt? Was wird da gemacht?

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@Kim2g

Im Grunde ist das der gleiche Text der auch in der Vereinbarung steht. Es gibt aber den kleinen aber wichtigenUnterschied, dass unten am Ende des Textes der Hinweis kommt gegen diesen Verwaltungsakt oder Bescheid können Sie innerhalb von X Tagen Widerspruch einlegen oder eine gerichtliche Überprüfung veranlassen.

So oder so sinngemäß steht das dann dort. Dann kannst du gegebenfalls mit Hilfe eines Anwalt für Sozialrecht überprüfen lassen, inwiefern die darin genannten Punkte gerechtfertigt sind.

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Erstens musst du nicht gleich unterschreiben, es besteht Vertragsfreiheit und kann daher auch nicht sanktioniert werden. Nimm die Zettel zur Prüfung mit nach Hause. Gerne kannst du uns im ELO-Forum diese anonymisiert zur Prüfung hochladen. Bekanntlich sind immer Fehler drinnen, wenn auch nur Kleinigkeiten.

Weiterhin darf sie dir nicht einfach was vorsetzen, du kannst und sollst mit ihr verhandeln. Du hast Mitspracherecht, auch wenn es von denen nicht gerne gesehen wird. Denn ein unwissender Elo ist formbarer.

Zweitens muss deine SB dir diese Maßnahmen und deren Inhalt genau erklären. Frage wie dir die Maßnahme helfen soll in Arbeit zu kommen. Bekanntlich sind die meisten Maßnahmen Sinnlosmaßnahmen und sollen dich nicht weiter bringen im Gegensatz zum Jobcenter. Wie gesagt du musst dich nicht entscheiden, lass dich auf keinen Fall unter Druck setzen. Lass dir den Fleyer aushändigen. Falls du magst, kannst du auch diesen Fleyer anomynisiert im Elo-Forum hochladen.

Drittens gehe niemals ohne Beistand zum Jobcenter. Die Menschen die alleine dorthin gehen sind einfacher manipulierbar.!

P.S. Mit dem ELO-Forum war nur ein Vorschlag!

1 Du musst keine EGV unterschreiben und du kannst dich auch jederzeit bewerben auf zb einen normalen Beruf wen du den ausüben kannst!

2 Du kannst zb auch sagen bevor du dich entscheidest willst du erstmal mit dem massnahme träge reden

3 Du entscheidest was du machen wilst beruflich und die Berufswahl ist allein deine Sache und nicht die des Amtes! Solange du dafür die Voraussetzungen hast!

4 Dir scheint Nichtmal mitgeteilt worden zu sein was du dort erproben sollst das geht Dan aber so auch nicht!

Nur Weil du eine Teilnahme für eine Maßnahme nicht unterschreibst kanst du nicht einfach so sanktioniert werden !

Aber es ist Sinnvoller sich die 3 Sachen anzusehen und wen die wirklich nichts sind Dan unterschreibt man nicht! Das dürfte Dan auch nicht möglich sein das mit dem Verwaltungsakt zu umgehen! Aber ein Guter Grund das nicht zu machen ist immer gut!

Gegen Eine EGV oder dem Verwaltungsakt kann man immer vorgehen erst mit dem Widerspruch und Dan mit dem Gericht!

Nein man ist nicht verpflichtet eine EGV zu unterschreiben und man darf dafür auch nicht Sanktioniert werden. Du kannst aber anstatt die Unterschrift komplett zu verweigern auch über den Inhalt der EGV verhandeln.

Alle Bescheide vom JC, sogar die Vorladungen (Einladungen) sind Verwaltungsakte, weil sie von vorne bis hinten mit Sanktionsandrohungen gespickt sind sowie RFB und Widerspruchsfristen.

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