Muss man für die Uni wirklich so viel lernen?

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8 Antworten

3000 Seiten ist übertrieben. Ich kann natürlich nicht für andere Studiengänge sprechen. Ich studiere Jura und das ist schon noch durchaus chillig, obwohl viele meiner Kollegen immer das Gegenteil meinen. Viele erzählen so einen Schwachsinn wie sie hätten keine Zeit mehr zum Schlafen. Du hast halt Examen und die 2 Wochen davor sind wirklich hart, aber so in der Regel ist es doch gemütlich. 

Habe selber gemütlich Zeit um Sport zu treiben, weg zu gehen, ausgiebig zu kochen, viel Fussball zu schauen und russisch zu lernen.

Für ein Semester, wirklich lernen muss ich wohl um die 400 bis 500 Seiten. Dann kommt aber noch dazu dass du ein paar Bücher lesen solltest über das Semester. Wenn du die ganzen Bücher mitzählst könnten es durchaus mehr als 3000 Seiten sein. Aber die muss man ja nicht wirklich lernen...

Aber wie gesagt, ich kann nur für Jura sprechen. 

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Hi,

also meine Skripte für ein Fach pro Semester hatten auch schonmal 500 Seiten. Das mal 7 kommen 3500 Seiten hin. ABER: Man muss Schwerpunkte setzen. Natürlich ist nicht alles wichtig. Ich habe mir bei 500 Seiten Skript dann eine "Zusammenfassung" von 50-100 Seiten (pro Fach) erstellt und dann sieht das schon wieder ganz anders aus. Bin damit dann ganz gut gefahren. Durch das zusammenfassen und das jede Woche haben sich die Zusammenhänge schon fast automatisch ergeben (Natürlich saß ich bei manchen Folien auch stundenlang dran bis es Klick gemacht hat)

Leute, die sich keine Zusammenfassung gemacht haben und dann vor 500 Seiten saßen wussten natürlich nicht ein noch aus. Aber dann macht man auch was falsch.

Ein Skript mit 40 Seiten im ganzen Semester finde ich aber etwas untertrieben. Kann ich mir jetzt auch nicht vorstellen. So viel geht bei uns pro Vorlesung durch.

Ich war nebenbei noch 20 Stunden/Woche arbeiten und habe von Semesterbeginn durchgestartet, hab gelernt, wiederholt und Zusammenfassungen geschrieben (oder auch mal copy und paste der wichtigen Dinge) und hatte jetzt nur die letzten Wochen vor der Klausur richtig Stress. Leute, die eben am Anfang des Semesters viel feiern und sich dann erst nach paar Wochen/Monaten mit dem Stoff auseinandersetzen hatten 1. viel mehr Stress am Ende und 2. meist nicht so gute Resultate.

Ich denke auch, es kommt drauf an was einem liegt. Ich hatte meist bei 7 Klausuren mind. 2 Klausuren, die relativ easy waren. Da liest man sich das Skript durch und versteht alles ohne sich wirklich dransetzen zu müssen. Das hat mich dann meist auch etwas aus dem Druck geholt, da das eben "leichtes Spiel" war.

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Bin zwar noch nicht im Studium, aber zB haben mir Lehrer schon von 10000 Folien auswendig erzählt, allerdings kenne ich auch Leute, die fast nix für ihr Studium machen müssen. Ich glaube es kommt ganz darauf an, was du studierst.

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Kommentar von RobertLiebling
22.11.2015, 17:20

10000 Folien auswendig

Keine Ahnung, um welches Studium da gehen soll, aber "auswendig  lernen" ist an der Uni eher weniger gefragt.

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Das Lernen an der Uni geht eher in Richtung "verstehen" und "Zusammenhänge erkennen" als stur "auswendig lernen". Ich könnte nicht angeben, wie viele Seiten ich im Laufe meines Studiums "lernen" musste. Waren sicher einige.

Gefühlt habe ich auf jede einzelne Prüfung im Laufe des Studiums mehr gelernt als für das gesamte Abitur. ;-)

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Ja.

3000 Seiten hingegen halte ich ebenfalls für eine Übertreibung. Dahingehend sollte "lernen" aber definiert werden, denn für manch einen ist schon das Lesen eines Buches lernen. 

Aber: Ja, ich persönlich muss ziemlich viel lernen, aber studiere auch ein sehr "lernintensives" Fach.

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Kommentar von Lyznoe
22.11.2015, 17:08

Was studierst du denn?

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Kommentar von pn551
22.11.2015, 17:54

Dann nenne mal ein lernunintensives Fach. JEDES Studium ist lernintensiv, nur die Zahl der erforderlichen Semester ist unterschiedlich.

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Ja man muss definitiv mehr lernen als in der schule, aber ist von Person zu Person unterschiedlich. Die einen raffens schneller, die anderen brauchen viel lernen

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Es ist nur die Prüfungszeit in der sehr viel zu lernen ist aber wenn man schon davor immer mitlernt hält es sich in grenzen dann muss man ja nicht alles auf einmal lernen:)

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Wer die Uni besucht, macht das nicht ohne Grund. 3000 Seiten klingt n bissschen viel ( ich habe keine Ahnung ) aber sieh es mal so: man besucht doch die Uni, um möglichst viel über etwas bestimmtes zu lernen.

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