Muss man der Argentur für Arbeit einsicht in den Rehabericht gewähren?

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6 Antworten

Grundsätzlich hast Du sicherlich Recht. Allerdings kann der Sachbearbeiter natürlich Nachweise hinsichtlich Deiner Arbeitsfähigkeit wie Atteste etc. verlangen. Das ergibt sich aus Deiner Mitwirkungspflicht.

http://dejure.org/gesetze/SGB_I/60.html

Nein, das Arbeitsamt hat kein Anrecht auf diese Unterlagen. Warum auch, dazu fehlt den Mitarbeitern auch das medizinische Fachwissen. Um Deine Gesundheit korrekt beurteilen zu können, muß ein Arzt mit einer Fragestellung beauftragt werden, der diese Unterlagen anforden kann und dann auch einsehen darf. Auf Grund seiner Bewertung kann er dann der Agentur für Arbeit seine Einschätzung mitteilen.

kommt darauf an was drinne steht.Wenn es ein Gutachten ist mit Diagnose,dann geht es dem Arbeitsamt weniger an (zur Vermittlung) wenn du Leistungsansprüche willst von ihnen und in dem Bericht steht was drin über Erwerbsimnderungsprozente,Einschränkungen etccc...dann könnte es durchaus das Recht sein des Arbeitsamtes diesen Bericht einzusehen.Wenn du dir nicht sicher bist gibt es aber eine ganz einfache Lösung,sag dem Arbeitsamt sie sollen den Bericht den sie meinen zu brauchen zur Einsichtnahme einfach bei der zuständigen Stelle (Reha-Ort) selbst anfordern. Du wirst dann sehr schnell sehen ob sie dies bekommen von der Rehaeinrichtung oder ob ihnen dies gleich im voraus verwährt wird oder ob sie wiederum auf dich zukommen und deine Einverständniss holen,dann weißt du es auch letztendlich ob du ihnen dies gewähren musst oder eben nicht..... Selbst du kannst dich sogar starfbar machen wenn du ungefragt Berichte herausgibst ohne Einverständniss des Urhebers (zum Beispiel Arztberichte,OP-Berichte etc...) laß dir nigs gefallen,manche Sachbearbeiter überschreiten auch eindeutig ihre Kompetenzen.

sonnig0815 25.08.2012, 13:23

Wenn man von deinem letzten Satz absieht, (Sachbearbeiter überschreiten ihre Kompetenz) ist alles andere leider komplett FALSCH!

Ärztliche Berichte, Gutachten usw. können allerhöchstens MIT Zustimmung der Patienten (Schweigepflichtentbindung) an Vertragsärzte (Amtsärzte) übermittelt werden. Eben zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit. Das JC oder den Sachbearbeiter gehen die Berichte einen feuchten Dreck an! Da gibt es keine Ausnahmen.

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Watzmann71 25.08.2012, 18:28
@sonnig0815

würde ich nicht so behaupten daß alles falsch ist.Du hast leider wenig Ahnung was für ein Datentausch hinter dem Rücken der Patienten betrieben wird.Dann träumt mal weiter.Ich habe daß selbst erlebt wie die Maschinierie funfktioniert hinter dem Rücken und daß 5Jahre lang,also erzähl mir nigs.Würdest du also behaupten so wie ich daß entnehmen kann daß ein Sachbearbeiter für Rentenanträge med.Gutachten ebenfalls einen feuchten Dreck angeht? ohjeee!!

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Diesen Bericht darf nur der Amtsarzt/med. Dienst auf verlangen einsehen und ist aus Datenschutzgründen "vertraulich" zu behandeln.

das hätten so manche Sachbearbeiter gerne, wenn überhaupt auf solche Anforderungen einfach schriftlich nach der Rechtsgrundlage fragen und schon kommt das große Schweigen.

SachbearbeiterInnen stehen unter Schweigepflicht. Medizinischer Dienst, Amtsarzt usw. schicken Gutachten usw. doch an an den/die Fall-ManagerIn, damit diese(r) sehen kann, welche beruflichen Möglichkeiten sich bieten. Ist ja auch gut möglich, daß aufgrund deiner Erkrankung das Job-Center für Schwerbehinderte zuständig ist.

sonnig0815 25.08.2012, 13:26

..nicht ganz richtig. Die Sachbearbeiter bekommen lediglich den Bericht des beauftragten Amtsarztes in dem die Einschränkungen des Kunden vermerkt sind und keine kompletten ärztlichen Gutachten. Das wäre ja noch schöner.....

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