Muss ich etwas unterschreiben was ich nicht will?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Der Arbeitgeber hat u.a. Fürsorge- und Informationspflichten bezüglich der betrieblichen Altersvorsorge. Er möchte damit Rechtssicherheit schaffen, damit du nicht in x Jahren ankommen und ihn verklagen kannst.

Dann kann er dokumentieren, dass er seinen Pflichten eine bAV anzubieten und die Arbeitnehmer zu informieren nachegkommen ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich kann dich niemand zwingen, das zu unterschreiben. Wenn diese Drückerkolonne dich unter Druck setzen wollen, schmeißt du sie raus und beschwerst dich bei deinem Arbeitgeber.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

es reicht ein Zweizeiler von dir, das du derzeit kein Interesse hast eine betriebliche Altersvorsorge abzuschliessen.

Wenn der Berater der Firma gute Arbeit leistet, enthaftet er den Arbeitgeber durch eine Versorgungsordnung. Jedem Mitarbeiter wird einmal in der Gehaltsabrechnung mitgeteilt, das er jederzeit im Personalbüro Einsicht nehmen kann oder bei grösseren Betrieben das Intranet. Auch ein Flyer einmal im Jahr in der Gehaltsabrechnung zur Erinnerung reicht aus, damit hat er die von Kevin genannte Fürsorgepflicht erfüllt, die auch nicht mehr erfordert, da bereits höchstrichterlich abgeklärt.

Daten musst du keine rausgeben, es gibt Vermittler die da zuviel abfordern und damit auch etwas Druck erzeugen. Ich sehe das entspannter und gehe den o.g. Weg und einfacher Erklärungen.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

deinen namen, vornamen und geburtsdatum haben sie ja sicher. deine personalnummer auch. mehr brauchen sie nicht.

da schreibst du einfach quer über das blatt. "wird nicht gewünscht" und unterschreibst das auf der seite wo du das reingeschrieben hast

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Kann sein, dass du deine Ablehnung schriftlich darlegen musst.

Aber warum lehnst du das eigentlich ab?
Eine betriebliche Rente ist meist das beste was es gibt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von martinzuhause
07.02.2017, 14:35

wenn man denn bis zur rente in der firma bleibt. und das später nicht versteuert werden muss. und man so viel rente hat das man keine sozialleistungen dazu bekommt. und kaum arbeitslos war. und.... und .... und.

ansonsten braucht man es nicht gerade

0
Kommentar von no021
08.02.2017, 09:57

Vorsicht! Solange der Arbeitgeber deine Beiträge einbezahlt ja. Zahlst du aber selber die Beiträge ein, oder liegst mit deinem Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze --> Achtung! Dann erwirtschaftest du auf die Beträge 1. keine Rentenansprüche, 2. zahlst 20% Pauschalsteuer und nach Kapitalauszahlung 3. z.Z. ca. 18,5% Krankenkassenbeiträge (Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil)! Zahlst du aus dem "Netto", musst du aus dem deinen bereits sozialverbeitragten Abgaben abermals diese Sozialbeiträge leisten (Doppelverbeitragung).

Nur die Rentenkasse und dein Arbeitgeber generieren also Vorteile, wenn du selber die Beiträge leistest!

0

Was tun sie wenn du das nicht unterschreibst?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?