Muss ich die Maklerprovision zahlen, wenn der Makler mein Gebot ablehnt und der Verkäufer mein Angebot annimmt ?

7 Antworten

Dass ein sogenannter Makler einen Anspruch geltend machen kann wenn er keinen Vermittlungsauftrag für ein Objekt hatte wäre mir denn doch neu.

Es macht immer Sinn, erst die Fragebeschreibung genau zu lesen. Und da steht eindeutig:

Die Verkäufer haben den Makler NICHT beauftragt.

Die Kaufwilligen erhielten also von dem Makler ein Objekt angeboten, für welches er keinen entsprechenden Maklervertrag hat.

Dass auf der anderen Seite Kaufinteressenten sich an ihn gewandt haben ist eine andere Geschichte. Diese beinhaltet, dass der Makler ihnen solche Objekte anbieten darf - und nur solche - die er tatsächlich vermitteln DARF.

So weit ich erinnere gibt es entsprechende Rechtsprechung zu solchen Abzockungsversuchen. Ich würde da mal auf anwalt.de rumstöbern.

Die Maklercourtage entsteht durch das vermitteln potentieller Käufer, daher ist bereits durch den Erstkontakt mit dem Makler ein Courtageanspruch entstanden. Der gilt selbst dann, wenn der Verkäufer zwischenzeitlich einen neuen Makler beauftragen würde die Immobilie letztendlich aber doch an jemanden verkauft zu dem der Kontakt durch den ersten Makler zustande kam.

Hat der Makler Ihnen die Gelengheit zum Abschluß eines Kaufvertrages aufgezeigt und der Vertrag mit dem Verkäufer kommt zustande sind Sie zur Zahlung der Provison an en Makler verpflichtet.

Die Provision stellt ein Erfolgshnorar dar; sie ist keine Wertschätzung des Persönlichkeitsbildes des Maklers.

Hausverkäufer inseriert nach Ablauf des Maklervertrags privat die Immobilie. Müssen wir trotzdem die Provision zahlen?

Hi,

wir wollen ein Haus kaufen und fanden im Januar ein Inserat auf Immoscout.

Das Objekt wurde über einen Makler angeboten. Wir haben es uns angeschaut und hatten interesse. Dann haben wir eine Kaufabsichtserklärung unterschrieben wo auch die höhe seiner Provision drin stand.

Leider wurde das Objekt zuvor von einer weiteren Partei reserviert und somit standen wir auf Platz 2 falls die Finanzierung der 1. scheitert.

Wir haben dann ewig nichts gehört vom Makler und dachten uns das Objekt wäre verkauft.

Doch jetzt ist das Objekt wieder bei Immoscout drin und wir haben sofort Kontakt aufgenommen (diesmal zum Verkäufer "über das immoscout Email Formular" und nicht zum Makler).

Der Verkäufer teilte uns mit das der Maklervertrag am 31.02.2018 ausgelaufen sei und die 1. Partei keine Finanzierung bekommen hat. Nun bietet er es Privat zum verkauf an.

Da wir immernoch auf der Suche sind und auch Interesse am Objekt haben, würden wir gern kaufen.

Nun zu meiner Frage:

Kann der Makler auf seine Provision bestehen obwohl wir das Inserat ohne seine "Hilfe" ein 2. Mal im netz gefunden haben?

Falls er nach dem kauf mitbekommt das wir nun die neuen Eigentümer sind wird er sicherlich eine Rechnung schreiben wollen und denkt wir hätten ihn hintergangen (was ja eigentlich nicht wahr ist). Wir können jedenfalls Beweisen das das Inserat vom Verkäufer, nach Ablauf des Maklervertrags, privat Inseriert wurde.

Liebe Grüße

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LG Björn26434

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Der Eigentümer setzte sich heute sofort mit dem Makler und dessen Chef in Verbindung, um diesen Betrug aufzuklären (habe seine Email als cc bekommen).
Meine Fragen: - kann der Eigentümer aus diesem Grund aus dem Maklervertrag austreten und uns das Haus privat verkaufen? - Kann die Reservierung für die anderen Interessenten auch durch den Eigentümer rückgängig gemacht werden? (Ich weiß, das ist mit Gebühren verbunden, allerdings entstand der Reservierungsvertrag aufgrund von falscher Tatsachenbehauptung.)
Danke für die Antworten!

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