Muss ich dem Arbeitgeber über einen Minijob informieren?

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Entgegen der weit verbreiteten Meinung können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern durch Standard-Formulierungen im Arbeitsvertrag (z.B. Nebentätigkeitsverbot) nicht generell die Aufnahme von Nebenjobs verbieten. Der Chef kann dem Mitarbeiter daher nicht einfach eine Nebentätigkeit verbieten, auch wenn das im Arbeitsvertrag steht. Auch die Formulierung "Eine Nebentätigkeit darf nur dann ausgeübt werden, wenn sie vom Arbeitgeber vorher genehmigt wurde" verstößt gegen das Grundrecht auf freie Berufswahl.

Grundsätzlich gilt: Ein vertraglich vereinbartes generelles Verbot von Nebentätigkeiten ist unwirksam, und der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer nicht kündigen, nur weil er auch noch woanders arbeitet. Ein Arbeitnehmer kann daher grundsätzlich in seiner Freizeit einem Nebenjob nachgehen. Sofern aber anzunehmen ist, dass die Nebentätigkeit ggf. mit der Haupttätigkeit kollidiert, besteht eine Anzeigepflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Wenn dann ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers nicht vorliegt, besteht ein Anspruch des Arbeitnehmers auf Genehmigung der Nebentätigkeit.

Ja, er sollte darüber bescheid wissen. Falls er den Eindruck bekommt, dass Dich Dein Nebenjob in deinem Hauptberuf belastet (Müdigkeit, fehlende Konzentration etc.), kann er sogar verlangen, dass Du den Nebenjob kündigst.

Ja, er sollte schon darüber Bescheid wissen. Verbieten kann er Dir den auch, wenn Du a. für ein Konkurrenzunternehmen tätig bist oder wenn es Deine Haupttätigkeit negativ beeinflusst (z. B. nachts arbeiten und Du bist ständig übermüdet und bringst dadurch weniger Leistung etc.)

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Hallo.

Momentan arbeite ich noch als Zeitungsbotin für die Zustellung kostenloser Wochenzeitungen unserer Region auf Minijob Basis.

Jobsuche läuft. Ist aber nicht so einfach als getrennt lebende Mutter eines pflegebedürftigen Kindes.

Am 22. Januar war eine Stellenanzeige ausgeschrieben in einer dieser Zeitungen. Dort wurden Vertriebsinspektoren gesucht. Da ich beim selben Arbeitgeber angestellt bin, schrieb ich an dort angegebene Email Adresse und wollte mich eigentlich nur erkundigen und informieren.

Gestern rief mich meine Disponentin an und informierte mich darüber, dass die "Chefin" sich bei ihr über mich erkundigt hat.

Da bereits 6 Wochen ins Land gegangen sind und ich bis dato keine Antwort in irgendeiner Form erhalten habe, war es für mich eigentlich erledigt. Zumal ich finde, dass es zur Grundlage der Höflichkeit gehört, wenigstens einmal kurz zu antworten.

Nun denn. Heraus kam, dass ich eventuell eingeladen werde. Ich habe mich jedoch noch nicht einmal richtig beworben, da ich wie gesagt, keine Antwort auf meine Email erhielt. Der Fahrweg zur Hauptzentrale ist ungefähr 45 Fahrminuten von hier entfernt. Diese Strecke möchte ich sinnvoll fahren und nicht unnötig verheizen.

Nun hoffe ich wenigstens auf einen Anruf, denn mir wäre es lieber, via Telefon einen Termin abzustimmen als einfach einen Termin vorgesetzt zu bekommen. Ich habe noch andere Termine unter der Woche und arbeite eben auch mitunter. Nachmittags ist mein Kind daheim.

Auf der einen Seite bin ich irgendwie froh auf diese Aussicht - endlich mehr Stunden - doch auf der anderen Seite auch sauer, weil ich nicht weiß, wo ich dran bin und die Organisation suboptimal ist.

Wie würdet Ihr Euch in einer solchen Situation verhalten?

Des Weiteren wollte ich fragen, ob jemand von Euch als Vertriebsinspektor arbeitet?

Im Voraus vielen Dank.

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Kann ich beim gleichen Arbeitgeber nochmals einen Minijob auf 450 Euro Basis machen?

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Hallo,

habe momentan nen minijob vertrag, der besagt 450€ basis, so, habe 60 Stunden diesen Monat (ab 16.09) gearbeitet und heute kam die Auszahlung von 210€ aufs Konto, das kann nicht stimmen oder? Habe nach 2 Arbeitstagen ein Angebot auf Vollzeit bekommen (8h/MO-FR) und auch zugesagt und auch schon Dokumente etc eingereicht, aber der Vertrag für Vollzeit wurde noch nicht fertig gemacht und unterschrieben, heißt eigentlich müsste ich diesen Monat doch 450€ netto bekommen und nicht nur 210 oder wie haben die das abgerechnet? der Minijobvertrag war halt.. 2-3h/MO-FR, aber ab dem zweiten Tag habe ich schon 8h+ gearbeitet, heißt ich müsse das Pensum für den vollen Monat noch erreicht haben, wenn nicht sogar mehr. Zerbreche mir gerade den Kopf, jemand ne Idee?

LG

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