Müssen Beamte Steuern zahlen?

10 Antworten

Stimmt das das Beamte (zum Beispiel Polizisten) keine Steuern zahlen müssen?

Falsch - Beamte zahlen sogar eine höhere Lohnsteuer als Angestellte!

Außerdem würde ich gerne noch wissen was die Vorteile sind Beamter zu sein (das man nicht gefeuert werden kann weiß ich, aber was gibt es noch für Vorteile?)

Auch dies ist falsch - Beamte können wohl gefeuert werden !

Ich hab mal gehört das man auch in der Art Privatversichert ist.

Diese Entscheidung, ob Private oder gesetzliche Krankenversicherung, trifft der Beamte selbst.

Wenn Du Fragen hast, bitte etwas genauer stellen, aber bitte ohne solche unsinnigen Anmerkungen.

Nein, Beamte müssen sich privat versichern.

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@Akka2323

Nein, Beamte müssen sich privat versichern.

Unsinn - der Beamte hat die Wahl, wie er sich versichert.

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@Apolon...........Man wird diese Gerüchte wohl nie aus der Welt schaffen können :-(

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Auch dies ist falsch - Beamte können wohl gefeuert werden !

Auch dies ist falsch. Beamte können aus dem Dienst entfernt werden auf verschiedene Art und Weise... Gefeuert aber niemals.

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@furbo

Beamte können aus dem Dienst entfernt werden auf verschiedene Art und Weise... Gefeuert aber niemals.

Und wo liegt der Unterschied ?

Die Entlassungsgründe, kann man im Beamtenstatusgesetz nachlesen.

Und ich denke gerade mal an § 24 (Verlust der Beamtenrechte)

http://www.gesetze-im-internet.de/beamtstg/__24.html

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Das mit den Steuern ist völliger Unsinn. Beamter bezahlten keinen Rentenversicherungsbeitrag, aber ganz normale Steuern. Hinsichtlich der privaten Krankenversicherung: Beamte erhalten eine sog. Beihilfe für die Krankheitskosten, nicht immer in voller Höhe sondern meist um die 75%. Den Rest können sie mit einer privaten Krankenversicherung abdecken, die dann entsprechend günstig ist. Anders als bei anderen Jobs spielt auch die Anzahl der Kinder eine Rolle für die Bezahlung. Wenn man will, kann man positiv sehen, dass man was für die Allgemeinheit tut (nicht nur als Polizist, sondern generell als Staatsbediensteter, auch wenn viele das kritisch sehen).

Nachteile: Vergleiche das Geld mit der Bezahlung in der freien Wirtschaft. Da ist für eine vergleichbare Position wesentlich mehr zu holen, wenn es einem aufs Geld ankommt.

Noch so ein Schwachspieler!

Beamter bezahlten keinen Rentenversicherungsbeitrag, aber ganz normale Steuern.

Sozialversicherungsbeiträge müssen sie nicht zahlen, da sie in keinem Arbeitsverhältnis stehen.

Sie zahlen aber einen höheren Steuersatz als Arbeitnehmer.

Hinsichtlich der privaten Krankenversicherung: Beamte erhalten eine sog. Beihilfe für die Krankheitskosten, nicht immer in voller Höhe sondern meist um die 75%.

Unsinn.  Der Beamte kann entscheiden ob er sich privat oder gesetzlich versichert.

Die Beihilfesätze richten sich nach den Beihilfevorschriften der einzelnen Bundesländern.  In den meisten Bundesländern (Ausnahme Hessen und Bremen) erhalten sie 50 % Beihilfe (Ausnahme bei mindestens 2 Kindern  oder als Versorgungsbeamte 70 % Beihilfe)

Anders als bei anderen Jobs spielt auch die Anzahl der Kinder eine Rolle für die Bezahlung.

Was haben denn die Kinder mit der Bezahlung zu tun ???

Wenn man will, kann man positiv sehen, dass man was für die Allgemeinheit tut (nicht nur als Polizist, sondern generell als Staatsbediensteter, auch wenn viele das kritisch sehen).

Was hat denn dies mit einem Beamten zu tun. Jeder Mensch hat die Möglichkeit hier seinen Beitrag zu leisten.

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Beamte bezahlen Steuern wie jeder andere auch. Da sie jedoch im Krankheitsfall eine Beihilfe in Höhe von 50% - 100% vom Dienstherren erhalten, sind sie nicht gesetzlich krankenversichert. Den fehlenden Teil der Krankheitskosten können sie privat versichern.

Das Beamtenverhältnis ist im Regelfall ein Verhältnis auf Lebenszeit. Der Beamte bleibt ein Leben lang beim Staat, dafür sorgt der Staat im Ruhestand für ihn, mit einer Pension. Daher zahlen Beamte auch nicht in die Rentenversicherung.

Aus der Tatsache der Lebzeitverbeamtung ergibt es sich auch, dass Beamte nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen müssen.

Ebenfalls aus der Besonderheit dieses Fürsorgestatus ergibt sich, dass der Staat seinen Beamten unterstützt, wenn sich dessen Familienstand ändert, z.B. auf Grund einer Heirat oder von Nachwuchs.

Das letzte Problem ist dann das Gehalt. In der Wirtschaft kann man mit dem selben Bildungshintergrund eventuell mehr verdienen und weiter aufsteigen, dafür fehlen halt die oben genannten Punkte.

Noch einer - der sich nicht auskennt !

Da sie jedoch im Krankheitsfall eine Beihilfe in Höhe von 50% - 100% vom Dienstherren erhalten, sind sie nicht gesetzlich krankenversichert. Den fehlenden Teil der Krankheitskosten können sie privat versichern.

Ein Beamter erhält nie 100 % an Beihilfe. Auch für den Beamten gilt die Krankenversicherungspflicht und er hat die Möglichkeit sich entweder in der GKV oder in der PKV zu versichern.

Das Beamtenverhältnis ist im Regelfall ein Verhältnis auf Lebenszeit.

Nein - die Verbeamtung beginnt mit der Ausbildungszeit als Beamter auf Widerruf.  Danach darf er eine Probezeit absolvieren als Beamter auf Probe. Erst danach wird er Beamter auf Lebenszeit.

Aus der Tatsache der Lebzeitverbeamtung ergibt es sich auch, dass Beamte nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen müssen.

Auch diese Anmerkung ist totaler Blödsinn.

Arbeitslosenversicherung zahlen nur Arbeitnehmer. Aber ein Beamter ist kein Arbeitnehmer und hat auch keinen Arbeitsvertrag.

Also ist er auch nicht Sozialversicherungspflichtig.

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@Apolon

Feuerwehrtechnische Beamte zum Beispiel haben einen Beihilfesatz von 100%, es wird jedoch lediglich als "Freie Heilfürsorge" bezeichnet.

Ich gebe zu, ich habe vergessen, dass es inzwischen einen Krankenversicherungspflicht gibt, und die auch den unversicherten Teil des Beamten umfassen kann

Klar beginnt man erst als Beamter auf Widerruf, dann auf Probe, etc. pp. Das ändert aber nichts daran, dass das Beamtenverhältnis nach den Grundsätzen des Berufsbeamtentums als lebenslanges Schutz- und Treueverhältnis ausgestaltet ist.

Die Frage ist, warum sind Beamte von der Sozialversicherung befreit? Nicht weil Sie keine Arbeitnehmer sind, sondern weil sie Beamte sind und nach den Grundsätzen des Berufsbeamtentumes sind sie in allen Lebenslage vom Dienstherren zu allimentieren und zu versorgen.

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