Müssen auch Stiefväter bis zum 25. Lebensjahr für Kinder aufkommen?

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18 Antworten

Als Stiefvater hat er keine Unterhaltsverpflichtung. Nach dem Gesetz ist er ja überhaupt nicht mit dem Mädchen verwandt. Natürlich, wenn sie zusammen leben, geht die ARGE immer von einer Bedarfsgemeinschaft aus. Die Tochter würde also, so lange sie zu Hause lebt nur Geld bekommen, wenn die Familie insgesamt hifsbedürftig wäre. Sie müsste jetzt ihren Anspruch selbst durchklagen, da sie ja volljährig ist. Aber vielleicht gefällt es ihr im Hotel Mama auch einfach besser

klar gefällt es ihr im hotel mama besser :)

aber die lage da zu hause ist sehr angespannt. die eltern - also die mutter und der stiefvater - wollen schon lange eine kleinere wohnung beziehen, weil die miete sehr teuer ist.

außerdem haben sie ja noch die 'kleine' zuhause, die macht aber eine ausbildung zur zeit.

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@diemeggie

Danne ihren Umzug in Angriff nehmen und die widerspenstige Tochter einfach zurück lassen. sollen si

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Da der Stiefvater mit der Mutter eine Bedarfsgemeinschaft bildet, bin ich mir nicht so ganz sicher, ob im Falle eines Rechtstreites sein Einkommen nicht doch mit einberechnet werden dürfte. Ihre Bekannten sollten sich auf jeden Fall anwaltliche Hilfe holen. Wie wär's denn mit der Möglichkeit, dass die Eltern darauf pochen, die Tochter müsse siche unbedingt eine eigene Wohnung nehmen, da die Tochter das Familienklima "vergifet" und die Eltern keinen Einfluß mehr auf sie haben?

Nicht ganz so. Aber da der Mann in Bedarfsgemeinschaft mit der Frau lebt, die dann für Ihre Tochter zahlen muß, ist er indirekt davon betroffen. Aber das sollte er anwaltlich klären lassen. Da gibt es ja noch die Frage, wieviel er zahlen muß. Wenn die Tochter kein eigenes Einkommen hat, und ausziehen will, also Geld von der Arge braucht, dann braucht die Tochter auch die Einwilligung der Mutter. Ganz so leicht ist es für die Jugendlichen nicht mehr.

Wenn er die Kinder nicht ohat ist er auch nicht unterhaltspflichtig. Ganz einfach. Nur wenn der Mann arbeitslos ist oder wird, dann bildet die Familie eine Bedarfsgemeinschaft und dann wird alles miteingerechnet. Der Mann ist nur seiner Frau gegenüber unterhaltspflichtig. Wenn die 20jährige nicht ausziehen möchte oder nicht arbeiten, dann ist das nicht Sache des Mannes den du als Stiefvater bezeichnest, was es ja nicht ist, weil er die Kinder nicht adoptiert hat. Es gibt kein Gesetz in Deutschland, dass ein Mann für Kinder zahlen muss, die nicht seine eigenen sind. Ehrlich gesagt für eine faule 20jährige die nicht meine Tochter ist würde ich auch nicht zahlen. Der würde ich mal das Wort zum sonntag sagen.

Stiefväter müssen nicht aufkommen,die Kinder sind Halbwaisen wenn ein Elternteil verstorben ist.Gibt eine Rente: Für Nullbockeinstellungen,mal schnell andere Regelungen treffen.Wenn der Geldhahn mal ganz zugedreht ist,merkt es schnell,das man den Hintern selbst bewegen muß und wenn es eigenes Geld verdient,kann sie auch ausziehen

Ich würde das faule Mensch rausschmeißen und der ARGE auch den Grund dafür nennen. Faulheit sollte niemals finanziert werden. Entweder sie bewegt ihren Hintern und tut was, oder sie fliegt raus, weil es für die Familie nicht mehr tragbar ist. Und das kann man begründen und als Mann würde ich der ARGE drohen, die Familie zu verlassen, dann ist das mit der Zahlerei auch gleich geklärt.

Unterhaltspflichtig ist die Mutter. Wenn der Stiefvater nicht adoptiert hat, hat er primär keine Unterhaltspflicht. Offen bleibt bei den Informationen, ob die beiden einen Ehevertrag geschlossen haben (sowie dessen etwaiger Inhalt), ob man aus der Bedarfsgemeinschaft etwas herleiten kann, und natürlich inwieweit die Tochter eigene Anstrengungen zum Erwerb eigenen Unterhaltes nachweisen muss. (Das ist keine Rechtsberatung, sondern mein hoffentlich gesunder Menschverstand. Allerdings kann die juristische Realität durchaus anders aussehen).

Ich würde es einfach sein lassen solange Sie diese Einstellung beibehält. Wer so ein Verhalten an den Tag legt ist wahrscheinlich eh zu doof sein recht einzuklagen. Wie es jetzt rechtlich genau aussieht kann wohl nur ein Anwalt beantworten, ich würde aber mal tippen dass er aufkommen muss,da er mit der Frau verheiratet ist, und rechtlich gesehen die Frau aufkommen muss, also sind beide mit im Boot.

Die Frau könnte ja lediglich mit ihrem Einkommen aus dem Minijob aufkommen. Damit läge sie aber weit unter ihrem eigenen Selbstbehalt.

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Ich gehe davon aus, das es nicht für Stiefväter gilt.

Aber, der Mann muss für den Unterhalt der Ehefrau aufkommen, so dass ggf. dann Geld von ihr für die Tochter übrig bleibt.

Da ist in der Erziehung wohl etwas grundlegend Schief gelaufen wenn das Mädel diese Einstellung hat.Leider ist er und die Mutter verpflichtet unterhalt zu leisten,sofern er es kann.Mit dem Mädel wären aber viele ernste Gespräche wegen ihrer Einstellung fällig

diese gespräche verlaufen im sande. leider.

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Nein der Mann ist zu keinen Zahlungen verpflichtet, er hat das Kind nicht adoptiert und somit gibt es kein Gesetz der Welt, dass er zahlen muss. Das wäre ja noch schöner, wenn man jetzt schon für fremde Kinder zahlen müsste.

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Nein, muss der Stiefvater nicht! Es besteht kein verwandschaftsverhältnis, unterhaltspflichtig ist er nur für die Ehefrau.

Genau so würde ich das der Arge auch mitteilen! Der VdK hilft ggf weiter...ist billiger als Anwalt.

Er soll sie wegen unüberbrückbarer sozialer Spannungen aus der Wohnung rausschmeißen (ist auch unter 25 möglich und ein wichtiger Grund, den die ARGE ggf. anzuerkennen hat) und sich gleichzeitig offiziell weigern, Unterhalt an sie zu leisten (ruhig schon innerhalb der Wohnung).
Dann müsste sie versuchen, einen Unterhaltstitel gegen ihn oder die Mutter zu erwirken, was nicht klappen dürfte.
Damit wäre die ARGE am Zug, die Tochter hätte Anspruch auf eine eigene Wohnung, würde von denen Regelleistung und Wohnung erhalten, allerdings wäre dann das Party-Leben vorbei und sie hätte schneller eine Sanktion an der Backe, als sie "hui" sagen kann, käme sie ihren Pflichten nicht nach.
Letztlich muss der Stiefvater sich nur weigern, zu leisten, denn das SGB II begründet kein eigenes Unterhaltsrecht.

gute Antwort !

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M. E. hat er da (wenn überhaupt) nur eine moralische Verpflichtung - rechtlich ist da nur die Mutter zuständig.

Wenn der leibliche Vater schon lange tot ist, stand an Stelle seines Unterhaltes ja die (Halb-) Waisenrente.

Wenn der Stiefvater die Kinder aber als seine eigenen großgezogen hat, wird er sie unterstützen, auch wenn er nicht muss.

Die Halbweisenrente wird in dem Alter nur weiter gezahlt wenn Madame etwas sinnvolles tut, wie etwa eine Ausbildung oder studieren. Partyhartzen zählt da wohl nicht dazu. :)

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@Flarestar

eben - die rente ist jetzt auch schon eingestellt worden. und der stiefvater hat auch nicht soviel geld, dass er das mädel noch fünf jahre durchfüttern kann. zumal sie ja auch dann zuhause weiter wohnen wird, was eine größere wohnung mit höherer miete usw. erforderlich macht.

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Das ist ziemlich ungewöhnlich und kaum vorstellbar. Er hat rechtlich mit den Kindern nichts zu tun

Ich denke mal Mutter+Stiefvater leben zusammen,da ist es der Arge Wurst wer aufkommt...Wird eh alles aufgerechnet,wer da in einer Gemeinschaft lebt..

Wenn er sie nicht adoptiert hat, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass er das muss

Ich glaube nicht, das der Stiefvater so einfach in die (Zwangs-)-pflicht genommen werden kann. Wer hat denn dem Stiefvater das unterbreitet?

das hat die ARGE ihm so gesagt, nachdem er da 'hingebeten' wurde, als das mädel hartz4 beantragen wollte.

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@diemeggie

Er hat bestimmt keine Pflicht für das Mädchen aufkommen zu müssen. Allerdings, wenn die Mutter etwas beantragen würde, dann greift wohl die Bedarfsgemeinschaft. Die Arge selbst wird dem Mädchen allerdings auch nicht bezahlen, denn sie hat wohl keinerlei Ansprüche .

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@MikeMolto

Die ARGE muss zahlen, wenn sonst keinerlei Unterhaltspflicht besteht und auch kein Einkommen.
Das Problem, das fast jedem Sachbearbeiter in den Wahnsinn treiben wird, ist, dass sich diese Konstellation nur außerhalb von A2LL (dem beliebten Programm der Leistungsabteilung) bearbeiten lässt und dieses kaum jemand kann.
Das sind die Fälle, die dann zwei Jahre auf der Fensterbak ruhen, oder die man irgendwann im Fleet wiederfindet ^^

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@VirtualSelf

die 20jährige sollte sich einfach schämen so eine Faulheit an den Tag zu legen und Menschen auf der Tasche zu liegen, die nichts damit zu tun haben, ein so faules STück in die Welt gesetzt zu haben. So was macht mich sehr wütend und sollte nicht auch noch unterstützt werden. Absolut nicht !

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@diemeggie

Klar das ist dann ein Bedarfsgemeinschaft. Dagegen würde ich klagen als Mann, wenn ich für das faule Stück auch noch zahlen müsste. Ehrlich gesagt, ich als Mann, wenn ich einer wäre, würde das Weite suchen, weil die Mutter des Mädchens auch nicht gerade arbeitswütig ist. Nee da kann es einem vergehen, wenn man sowas liest.

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@truxumuxi

Nicht so hart, für "Faulheit" gibt es immer auch Gründe!!! Ich finde sie sollte mal zum Therapeuten und mit dem klären warum sie null Bock hat...

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@nichtnurmama

Und so lange soll ein Mann der nicht ihr VAter ist für sie zahlen.Wie lange soll denn das therapieren gehen. Weißt du es gibt auch Menschen, die brauchen keine Therapie, die sind gerne faul und machen nur Party, solange irgendeiner Geld rüberschiebt. Schon mal daran gedacht, oder glaubst du immer an das gute im Menschen. Ich will dich ja nicht enttäuschen, aber du hast keine Ahnung wieviel sehr gerne und sehr gut auf Kosten anderer leben.

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