Möchte meine beim Händler gekaufte Problenstute umtauschen?

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9 Antworten

du brauchst eine reitbeteiligung auf einem gut ausgebildeten pferd. und danach solltest du suchen.

nach deinen berichten langen die kenntnisse noch nicht aus, ein pferd zu stabilisieren. du bist unsicher. du hast eine zu grosse erwartungshaltung.

hand aufs herz: warum hast du ausgerechnet DIESES pferd gekauft? weil es die gewünschten eigenschaften hat - oder weil es zu dir passt?

zu langer rücken plus hüftproblem? so ein pferd würde ich stehen lassen.

ich würde das pferd kaufen, dass zu mir passt. und erwarten würde ich von ihm erst mal gar nichts. ICH muss ihm vermitteln, dass es in der neuen umgebung sicher ist. ICH muss ihm ruhe und beständigkeit vermitteln - und ICH muss ihm notfalls auch zeigen, wo der bartel den most holt.

warum ich kein pferd mit diesem gebäudefehler kaufen würde? ganz einfach - es gibt eine sehr kompetente pferdefrau namens linda tellington jones - und die masst es sich an, die pferdecharaktere nach gebäudetypen und körperausstrahlung einzuteilen. und es gab einen pferdemenschen namens schwark.... (naja, er war gar kein pferdemensch an sich), der äusserst aufschlussreiche dinge über den zusammenhang von interieur und exterieur bei pferden geschrieben hat.

aber wo du die stute jetzt schon zwei monate am hacken hast - präsentiere du dich. übernimm deine aufgabe als bezugsperson für das pferd. und erwarte nicht, dass das pferd... naja - das ross spiegelt DICH wieder. im moment sieht es so aus, als würdest du mit dem nächsten pferd wieder das gleiche problem haben. du musst darauf achten, wie das pferd auf dich reagiert. der erste moment entscheidet. so kann ich wirklich nur raten, das pferd wieder abzugeben, bei einer ordentlichen reitbeteiligung noch mal gründlich zu trainieren und erfahrungen zu sammeln und den sprung zum eigenen pferd in 2-3 jahren noch einmal zu wagen.

ich weiss nicht, was in deinem kaufvertrag steht... aber vermutlich bist du in der zwickmühle, dass du ein anderes pferd nehmen musst, wenn du dieses zurückgibst.

ach ja - es gibt keine problempferde. grundsätzlich nicht. es gibt pferde, mit denen du klarkommst und welche mit denen du nicht klarkommst. aber ein pferd IST nie ein problem.

ach ja - sieh dich, solltest du die stute behalten - oder sie auch tauschen - nach einem männlichen trainer um. 

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Manchmal passt man einfach nicht zusammen und dann ist es besser sich zu trennen......."Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Ich finde das überhaupt nicht schlimm und habe das auch schon selber durch (Wenns nicht passt, dann passt es einfach nicht.).

Ich hoffe eine evtl. Rückgabefrist für das Tier ist Vertraglich geregelt worden. (Ein Rückgaberecht auf Grund eines nicht zusagenden Charakters gibt es meines Wissens nach nämlich nicht.)

Beim Händler zu kaufen geht meistens nach hinten los. Hast du einmal bei einem Händler gekauft, kommst du da oftmals nicht mehr so ohne weiteres und vor allem nicht ohne Verlust raus.

Leider ist es oftmals so, dass du ein beim Händler gekauftes Pferd tatsächlich wieder zurück geben kannst, dafür musst du dann aber auch das nächste Pferd wieder bei diesem Händler kaufen (was dann auch gleich noch etwas teurer ist - du zahlst also drauf.). Ansonsten bieten viele Händler auch an, das Pferd zurück zu nehmen, erstatten dann aber nur einen Teil des Kaufspreises (Da werden dann Nutzungsgebühren und Co. abgezogen.)

Das letzte woran man beim Pferdekauf sparen sollte ist der Anschaffungspreis. Ich kann nur jedem der sich ein Pferd anschaffen will den Rat mit auf den Weg, ausschließlich direkt vom Züchter zu kaufen. Die kennen ihre Tiere genau und die meisten kleineren Zuchtbetriebe können es sich finanziell gar nicht erlauben ihre Käufer aufs Kreuz zu legen und einen schlechten Ruf zu riskieren.

Ich drücke dir die Daumen dass du ohne größere finanzielle Verluste aus der Sache raus kommst und das Pferd zurück geben kannst.

Ob du das Pferd zurück geben kannst, kann ich dir nicht sagen. Da musst du dich mit dem Verkäufer kurzschließen und schauen, was in deinem Kaufvertrag steht bezüglich Rückgabe oder ob er es auf Kulanz zurück nehmen kann.

Die nächsten Fragen wären, warum man sich ein Pferd mit Gebäudefehler und eines mit einer "krassen" Vorgeschichte antut, wenn man nicht weiß was da unter Umständen alles auf einen zu kommen kann.

Was deine RL angeht, würde ich mir noch eine zweite und dritte Meinung einholen, da es meines Erachtens keine Problempferde gibt sondern nur Problemmenschen, die das Pferd nicht verstehen oder etwas falsch interpretieren.

Der nächste Punkt bist du (ist nicht persönlich gemeint, da ich weder dich noch dein Pferd kenne). Das Pferd war nach deinen Angaben zuerst ruhig und soweit auch brav, nun ist es hibbelig, schlägt die Box zusammen, tritt aus (No Go!) und ist nervös, das ist für 11-jährige Pferde eher unnormal.

Ich würde dem Pferd etwas mehr Ruhe gönnen in Form einer entspannten Besitzerin, die sich souverän dieser Herausforderung annimmt. Sie ist 8 Wochen bei dir und hat sich zum Negativen verändert. Ebenso bist du jetzt gefordert:

Leg deine innere Unruhe, deine Angst und das "das schaff ich sowieso nicht-Denken" schnellstmöglich ab. Dein Pferd merkt das und du kannst ihr so keine Sicherheit und Ruhe vermitteln.

Sollte dies nicht möglich sein, brauchst du eine/n fähige/n Reitlehrer/in, der/die dir und deinem Pferd hilft miteinander zu kommunizieren.

Es ist der anstrengende, schwierige Weg, der sich lohnt für beide.

ich hab fürmiene durchgeknallte isistsute 4 (in Worten Vier) Jahre gebraucht,bis wir uns endlich geeinigt hatten, daß ich eben einen heißen Ofen hab und das beste drauß machen muß. Wie seiht es mit der Fütterung aus? kann mann da was machen, damit sie nicht so aufdreht: also viel STROH, ausreichend Heu, KEINE Heulage, KEIN Krippenfutter. und kauf Dir sow ie ich damals ne große Flasche Baldrian - für DICH und ggf auch für sie (oder gib ihr Notfalltropfen o.ä.). Gewöhne sie in aller Ruhe an eine ruhiges Pferd, mit dem Du dann später zusammen arbeiten kannst (hat bei mir gut geholfen - soweit das bei einem Turbopony eben geht ;-)) Falls Du sie zurück gibst, erearte finanzielle Einbußen bzw ein schlechteres oder teureres Tauschpferd. Ich fürchte übrigens, daß Du Dir genau das richtige Pferd gekauft hast, da es Dir genau das beibringen will, was Dir noch fehlt - auch da rede ich aus Erfahrung (s.o. 4 Jahre...) aber vielleicht findest Du nauch einen Trainer, der Dir und der Stute helfen kann beim zusammenwachsen - ich hatte meine "verrückte Ziege" bis zu ihrem Tod mit 30 Jahren diesen Sommer...

Ich möchte nicht nochmal auf den Händler hereinfallen... worauf muss ich achten? 

Darauf, dass man Pferde nicht beim Händler kauft.. denn wenn du das Pferd zurückgeben kannst (falls das überhaupt geht!), musst du das nächste ebenfalls von ihm kaufen..  

Ansonsten schließe ich mich ponyfliege und NanaHu an. 

Ich denke auch, dass du noch nicht gefestigt und erfahren genug bist, um einem eigenen Pferd Sicherheit und Ruhe zu vermitteln.  

Die Probleme, die du beschreibst, sind alle samt gut lösbar und auch einen "nervösen Charakter" kann man super in den Griff bekommen - mit dem richtigen Besitzer.  

Ich glaube, du solltest das Pferd zurückgeben und noch mehr Erfahrungen sammeln, Kurse belegen usw und es dann noch mal versuchen. 

Was erwartest Du in 2 Monaten ?? Wenn es nicht klappt wird auf die Händler geschimpft. Bei meinem Pferdekauf habe ich die schlechtesten Erfahrungen mit Privatverkäufern gemacht.

Meine einzige Erwartung war damals, dass es ein Andalusier sein sollte. Und so war es auch, er kam, sah und siegte. Ankaufsuntersuchung war ok. Das Pferd konnte außer dem spanischen Schritt auf der Stelle gar nichts, und war sehr unsicher. Ich habe 1 1/2 Jahre gebraucht, bis er mich beim Ankommen im Stall freudig begrüßt hat. Ich muß sagen diese ganze Arbeit und Geduld war es wert.

Lass Dein Pferd erst einmal ankommen, das dauert. Oft hilft solchen Pferden auch, wenn sie  auf der Wiese ein anderes Pferd als Freund gewinnen. Wenn die Stute sehr nervös ist hilft auch die Zufütterung von Magnesium. Vertrauen und Ruhe solltest Du vom Boden aus erreichen, erst danach ist Reiten angesagt. Es gibt einige Menschen die der Ansicht sind, das ein Pferd zu funktionieren hat. Darüber wird oft vergessen, dass es ein hoch sensibles Lebewesen ist.

Du machst es genau richtig! Vermutlich kannst du nur bei den Händler umtauschen. Ich würde dir einfach empfehlen, in erster Linie nach Wallachen zu schauen. Kannst du jemanden mitnehmen? Vermutlich ist es ein Händler, der preisgünstig Pferde ohne Papiere Anbietet, aber genau diese bekommen jetzt die Touristenpferde aus den Ferienhöfen und die sind eigentlich sehr ruhig und geländetauglich. Frage doch den Häbdler, welches Pferd er dir empfehlen kann, denn er hat auch keine Lust, dass du oft zum tauschen kommst.

denn er hat auch keine Lust, dass du oft zum tauschen kommst.

Ganz ehrlich - dem ist das egal. Wenn jedes umgetauschte Pferd etwas teurer ist als das alte, verdient er damit ja sehr gut. 

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Nun Händler sind nie eine gute Idee...Ich habe meine Hafi Stute durch Kontakte erworben.Da eine Freundin von mir beim Pferdezuchtverband ist und viele Züchter persönlich kennt und diese mir dann auch einen entsprechend guten Preis gemacht haben..

Hol einen Pferdeflüsterer.

haha, warum soll man pferde "beflüstern"? man sollte lieber anfangen, ihnen zuzuhören...

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