mit ü30 das leben schon vorbei?

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14 Antworten

Absoluter Unsinn. Ich bin fast 54. Mein Leben ist super interessant, abwechslungsreich und macht richtig Spass.

Körperlich bin ich fit, wahrscheinlich fitter als die meisten 30-40 jährigen. Geistig bin ich voll auf der Höhe und bin durch meine Lebenserfahrung fast stressresistent.

Ok, wahrscheinlich sind 98% der über 50 jährigen deutlich schlechter dran, ich habe meinen Körper und meinen Geist nie vernachlässigt, die Gene sind wohl auch gut, aber man kann an einer frühen Alterung durchaus etwas entgegesetzen.

Wenn ich sehe, wieviel Teens und Twens hier mit dem Leben unzufrieden sind und deprimiert, wundert es mich allerdings nicht, dass einige glauben (und sogar hoffen)ab 35 Jahren wäre das Leben sogut wie vorbei.

Ich habe übrigens erst mit über 40 eine Familie gegründet, habe daher zwei noch sehr jung Kinder (1J und 9J). Ich bin es schon meinen Kindern schuldig, dass ich ihnen lange erhalten bleibe. Daher lebe ich sehr körperbewusst und mache regelmäßiges Training. 8-10 Klimmzüge schafft kaum ein 20jähriger. Und auf der Hantelbank drücke ich noch locker 80kg. Andersrum trinke ich auch gerne und regelmäßig mit Freunden Bier und auch härtere Sachen und rauche dabei eine halbe Packung Zigaretten.

Wenn ich meine Tochter in der Schule abhole (oft mit dem Motorrad) freut sie sich jedenfalls und hat keine Probleme, dass jemand sagt: na, kommt dein Opa dich abholen. (Hab auch noch kaum ein graues Haar und keine Glatze).

Ich arbeite seit ich 15 bin, hab Hauptschule und mit 15 in die Lehre. Unsere Familie ist schuldenfrei und wir können uns alles leisten. Ich habe alle interesanten Länder bereist und mir fast jeden Traum erfüllt. Aber selbst dann sage ich nicht, ab 60 ist mein Leben wahrscheinlich vorbei sondern blicke optimistisch in die Zukunft.

Bei der Gelegenheit: Heute muss jeder Abi haben, dann ein Auslandsjahr, das erste Studium wird nach 2 Semestern abgebrochen, dann was anderes studiert, Also erst mit 26 Jahren ins Berufsleben, trotzdem noch total grün hinter den Ohren.

Wenn das Leben mit Ü30 schon rum sein soll, warum studiert man dann überhaupt? Meiner Meinung nur, weil man viiiel zu faul zum arbeiten ist. 

Ich bin übrigens in den letzten 15 JAhren wieder mehr gläubig geworden, würde mich als guten Christ bezeichnen obwohl ich keine Kirche brauche. Ich bin aber dankbar dass ich eine liebe Familie habe und das es mir so gut geht. Und christliche Werte sind mir wichtig.

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Hallo! Das hängt vom persönlichen Modus Vivendi ab und bei Dir spielen da sicher die Depressionen mit.

Hier haben auch schon viele gesagt : 

Das Leben fängt mit 30 erst an

Ist offenbar so : 

Dazu kommt noch Depression usw die ich früher nicht hatte, weil ja alles noch ging.

Du verwechselst da Ursache und Wirkung, alles Gute.

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Also wenn du Depressionen hast wundert es mich nicht, wenn du keine Lust hast aufzuräumen. Und anstatt auf dich selbst zu hören, machst du dir nebenher deswegen auch noch schlechtes Gewissen und ignorierst dich selbst was die Depris noch schlimmer macht.
Was man aus seinem Leben macht? Keine Ahnung aber jetzt schreibt dir keiner mehr vor was du für eine Schule besuchen sollst. Wenn dir so langweilig ist - was interessiert dich denn ? Gibt es ein Thema ? Geh nebenbei studieren oder erkunde die Welt oder oder oder. Zu "tun" gibt's genug - ich will dir nur nicht noch mehr Gründe geben dich fertig zu machen wenn du dir was vornimmst und doch nicht tust was du willst.
Die Zeit zwischen 30 und 40 ist dazu da sich selbst kennenzulernen. Zu reifen. Zu erkennen bzw. sich auf den Weg zu machen zu sehen wer man wirklich ist.

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Nein, die unerschöpfliche Kraft und Energie der frühen Jahre erschöpft sich nun doch unausweichlich, aber dafür sind die Fähigkeiten und monetären Möglichkeiten so angestiegen das man sich endlich das (auch) leisten kann von dem man immer geträumt hat.

Von der verbrauchten Kraft des Alters bist du aber noch Jehrzehnte entfernt.....

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"Mit 60 fängt das Leben erst an" (Schlagertext).

Du hast also noch viel, viel Zeit aus deinem Leben etwas zu machen. Doch irgendwie fühlst du dich nicht wohl. Was sind den deine Hauptprobleme?

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Also ich würde mir darüber keinen Gedanken machen falls du kinder haben wirst oder willst wirst du glaub ich nicht mehr daran denken weil sie dein Leben bestimmt erfühlen werden aber noch besser ist das dir wenn du dir 20 katzen kaufst dir niemand das verbieten kann weil du schon über 30 bist also mach dir darüber keine Gedanken das leben wird immer interessant sein auch mit 60 

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Kranklach.

Mit 30 Stehst du mitten in der Blüte deines Lebens. Du bist Fitt, Leistungsfähig und Aktiv. Mit 30 Jahren da fängt das Leben erst richtig an.

Du hast dich beruflich gefestigt. Hast evtl. Familiele, denkst ans Häusle bauen.

Mit 60 Jahren hast du die Erfahrungen, die du als 25 jähriger gerne gehabt hättest. Und mit 66 Jahren geht es erst richtig los.

Und ab 30 nur noch auf die Rente warten...da du Depressionen bekommst

Wenn du so denkst und fühlst gehörst du in eine Therapie,

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Das Leben fängt mit 30 oder 40 ja erst richtig an, denn da kommen die coolen Sachen

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Kommentar von buzzdrive
22.11.2016, 04:33

und welche wären das?

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Zur Anregung und Diskussion im Freundeskreis:

 

Ü-30: Die Krankheiten - Erwachsen - von nun an geht's bergab

Endlich 30 - das bedeutet erwachsen werden, aber es partout nicht wollen. Zipperlein stellen sich ein. Ein Wörterbuch analysiert unsere größten Leiden.

Von Mirja Kuckuk

Auf Mitleid braucht man nicht zu hoffen. Im Gegenteil. Eines ist sicher: Mit 30 wird man von allen Seiten belächelt - hämisch von den Twentysomethings, abschätzig von den Vierzigjährigen.

Die Älteren klopfen einem müde auf die Schulter mit einem fast angeberischen: "Ach Kind, du könntest meine Tochter sein" - und die Jüngeren fühlen sich aus unerfindlichen Gründen auf der "sicheren Seite". Als könnte ihnen diese Grenzüberschreitung nie widerfahren, selbst wenn sie schon 28 sind. (Erste Anzeichen, dass auch sie langsam Muffensausen bekommen: Sie feiern zum vierten Mal ihren "25. Geburtstag" oder laden zur "25 plus"-Party.)

Da Empathie also nicht zu erwarten ist, kämpft der Ü-Dreißiger wacker gegen den Umstand an, morgens um fünf im Indie-Club eigentlich nichts mehr verloren zu haben. Bockig schüttelt man das verschwitzte Haar - auch auf die Gefahr hin, sich als tanzender Kindergärtner zu fühlen und die folgenden drei Tage Kater und Krähenfüße pflegen zu müssen.

Abgesehen von der sozialen Schmach, ist da plötzlich dieses Stechen in der Brust. Der Besuch beim Kardiologen scheint unausweichlich, mindestens ein Langzeit-EKG muss her. Vielleicht ist ja der Herzfehler des Vaters ja doch vererbt worden - und schlägt unbarmherzig spätestens am 31. Geburtstag zu? Mit dem Schlimmsten ist zu rechnen

Warum werden wir beim Überschreiten der dritten Dekade dermaßen hysterisch? Und warum leiden wir dabei so sehr?

Diesen Fragen geht die Autorin Nina Puri ("Elternkrankheiten") in ihrem zweiten Buch "Ü-30-Krankheiten" nach. Die in Deutschland lebende Engländerin hat halb erschrocken, halb amüsiert festgestellt, dass Deutsche über 30 im Vergleich zu anderen Nationen besonders intensiv leiden. Und zwar in einem Ausmaß, dass aus ihrer Recherche im Krankenmilieu ein Ratgeber hervorgegangen ist. Von A wie Absturz bis Z wie Zungenbruch will Nina Puri Lebenshilfe leisten.

Nachts leuchten gepimpte Gebisse

Dass das beste Alter vorbei ist, merkt man spätestens, wenn beim Joggen das Knie sticht und "das Bio-Müsli-Etikett nur noch auf einen Meter Entfernung entzifferbar ist", schreibt Puri.

Mit einem Mal zwickt es an allen erdenklichen Stellen, der Körper verwandelt sich in eine einzige Baustelle: Das Gesicht - einst stimmige Collage aus Augen, Nase und Mund - setzt sich aus Poren, Fältchen und geplatzten Adern zusammen. Auch die Kronen der Kindheit haben ausgedient, leidvolle und kostspielige Zahnarztsitzungen folgen - denn für eine Zahnzusatzversichung war man doch schließlich immer viel zu jung (und cool).

Das Ergebnis: Den Zahn der Zeit erkennt man bei über Dreißigjährigen besonders gut zu später Stunde. Blecken die Besserverdienenden unter ihnen im Dunkeln die Zähne, leuchten gepimpte Beißer wie "Neonröhren in der Nacht". Ein klarer Fall von generalüberholtem Gebiss.

Weitere Beobachtungen bei Nacht: Selbst bei Glatteis im Winter hetzen die Ü-30er durchs Dunkel, geplagt vom "Restless Legs Syndrom" - dem panischen Versuch, durch Joggen, Skaten oder Mountainbiken dem weiteren körperlichen Verfall davonzulaufen.

Aber die Autorin entdeckt nicht nur körperliche Gebrechen. Sie führt dem 30-jährigen Jammerlappen schonungslos seine Anfälligkeit für soziale Macken vor. Zum Beispiel die Applemania, auch "iSprung" genannt - eine Infektion des Ü-30-Systems durch kalifornische Apfelviren.

Auffälligstes Symptom dieser hochansteckenden Krankheit: Der Patient starrt stundenlang auf ein kleines weißes Gerät und ist nicht ansprechbar. Die Frau befällt hingegen vemehrt das krankhafte Bestreben nach einem perfekten Zuhause: "Sie dekoriert, verziert, garniert und illuminiert." Spätestens, wenn der Satz "Schuhe aus" fällt, wissen Partner und Gast, woran sie sind.

Puri erklärt diese geschlechterspezifischen Fehlsteuerungen mit einem Blick auf die Areale des männlichen und weiblichen Ü-30-Gehirns. Den Mann beschäftigen in erster Linie Retro-Trainingsjacken, Bundesliga, Karriere, gemeingefährliche Sportarten und das eigene Erektionsvermögen. Die Frau treibt - natürlich - anderes um: Buddhismus und Ashton Kutcher, Handtaschen, Yoga und Jamie-Oliver-Rezepte.

Die in Großbritannien erwachsen gewordene Autorin Puri beschreibt pointiert ihr deutsches Umfeld - und liefert viel Wortwitz. Doch das wirkt manchmal ermüdend. 

Hat die Autorin denn neben all der schonungslosen Analyse auch ein tröstendes Wort auf Lager? Nicht wirklich. Puri, Jahrgang 1965, bezeichnet sich - natürlich nicht ironiefrei - als junggebliebene, urbane Kreativdirektorin. 

Aus eigener Erfahrung weiß sie: Mit 40 wird es nicht besser. Da suchen Männer auffällig die Nähe zu 20-Jährigen, während sich die gleichaltrige Partnerin intensiv um ihre Grünpflanzen bemüht. Und auf der Straße und in der Kneipe hat es sich endgültig ausgeduzt. Da hilft nur noch Selbstmitleid.

Und manche erinnern sich an den alten Spruch: "Trau keinem über 30!" Nicht mal dir selbst.

Nina Puri: "Ü-30-Krankheiten. Als Letzter erkennen, als Erster bekommen". Knaur Verlag, 223 Seiten, 12,95 Euro.

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Kommentar von emily2001
21.11.2016, 04:22

Hallo,

von 30 bis 40 - 45 J. ist doch das schönste Alter, man hat noch keine Wehwehchen, man ist fit und leistungsfähig...

Ja, mit 30 muß man Verantwortung tragen, zumindest schon für sich selbst...

Wer schlehte Laune hat, muß etwas dagegen tun und lernen, freundlicher und umgänglicher zu werden...

Emmy

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und ab 30 wartet man dann eigentlich nur noch auf Rente

Ach was, werd erst mal 40, wenn die Kinder dann mal langsam auf eigenen Füssen stehen, geht es Heiter weiter.

Natürlich hat man dann andere Interessen, wie mit 20, aber das heisst ja nicht, das man nichts schönes mehr erlebt.

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Man versucht `ne kostenlose zu finden

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Das Leben ist sinnfrei.

Entweder man lebt und versucht glücklich zu sein, oder man verkriecht sich in seiner Depression, redet sich alles schlecht und bleibt unzufrieden und frustriert.

Hast du wirklich vom Arzt diagnostizierte Depressionen oder sagst du das nur, weil du schlecht gelaunt bist?

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Kommentar von buzzdrive
21.11.2016, 03:54

habe vom arzt keine diagnose aber ich mag menschen einfach nicht... könnte mir gut vorstellen auf einer einsamen Insel zu wohnen! heute muss man sich in der gesellschaft alles teilen... bus/bahn/veranstaltungen usw

könnte mir vorstellen alleine in einem schloss zu wohnen mit ein paar Knechten die alles besorgen was ich brauche und dann wieder abzischen

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Ich hab den Eindruck, gerade andersrum. Es wurde immer interessanter.

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Man macht das selbe wie mit mitte-ende 20

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Kommentar von buzzdrive
21.11.2016, 03:55

was ich aber mit 20 mitte 20 gemacht habe hat mir nicht gefallen, und das jetzt umändern ist schwer

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