Mit dem Tod eines Tieres umgehen?

7 Antworten

Das ist normal. Ich denke wie du damit am Besten umgehst musst du selbst herausfinden. Jeder geht mit seiner Trauer anders um. Ich hab mich ein paar Tage zu Hause verkrochen und alles rausgeweint. Drüber reden kann ich nicht, weil das bei mir dann schlimmer wird. Und was mir am wichtigsten ist ist eine Beerdigung (auch wenn es "nur" ein Hamster ist aber das haben meine Eltern verstanden). Ich denke nicht, dass deine Mutter dich für bescheuert hält. Wenn du ihn geliebt hast ist das schon verständlich. Und vor allem zwing dich nicht in x Tagen mit der Trauer fertig zu werden sondern nimm dir die Zeit die du brauchst :)

Kleine Tiere haben praktisch immer ein kürzeres Leben als wir Menschen, aber es ist doch schön, dass Du Deinen Hamster begleitet, mit ihm gespielt und ihn lieb gehabt hast. Ihr habt also 3 Jahre gemeinsam geteilt! Sieh darin das Schöne, denk über die Endlichkeit allen Lebens nach, aber lass Dich davon nicht herunterziehen. Ich bin schön älter, habe bereits mehrere Haustiere überlebt, und jedes davon lieb mit ein paar Blumen im Garten oder im Wald begraben. Auch Abschied nehmen gehört zum Leben.

Stell Dir mal vor, wenn kein Tier seit Anbeginn der Welt je gestorben wäre, säßen wir in einer dicken Schicht mehrere hundert Meter hoch voller krabbelnder Käfer, summender Mücken, sich windender Würmer, dazwischen ein paar größere Tiere und ein paar Menschen, von Jesus bis Hitler, von Che Guevara bis zu Deinen Urgroßeltern, dazwischen ein paar Neandertaler, und es wäre viel zu wenig Platz für alle!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es wäre schade, wenn du nicht um dein Tier trauern würdest. Und du hast Recht, es war nicht "nur" ein Hamster, es war ein Lebewesen, um das du dich liebevoll gekümmert hast, und an dem du viel Freude hattest. Jetzt ist dein kleiner Freund gestorben, und deine Trauer ist absolut normal und es ist auch wichtig, daß du diese Trauer zulässt, und sie nicht unterdrückst. 

Hallo,
vergrabe den Hamster im Wald und bastle ihm ein kleines Kreuz.
Dann kannst Du ihn noch besuchen.

Ein Hamster wird in der Regel nur knapp 3 Jahre alt.
Wenn sie älter werden, vegetieren sie oft nur dahin, oder leiden.

So ist er über die Regenbogenbrücke gegangen ... ;)

Hatte nen dschungarischen zwerghamster...die werden sogar nur 1-2 Jahre alt😅

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@Leatko

Dann war er wirklich schon Senoir.
Lieber schnell und schmerzlos, als noch lange vegetieren und leiden. ;)

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Es war nicht "nur" ein Hamster, er war viel mehr. Natürlich ist es schlimm für dich, dass er gestorben ist, es wäre sehr schade, wenn nicht.

Du darfst ruhig traurig sein und weinen, schließlich ist dein Haustier tot du es fehlt dir.

Uns hat immer geholfen uns von den Tiere richtig zu verabschieden und sie zu beerdigen. Mach es genau so, wie du es für den Hamster magst. Du kannst ihn begraben, in einem schönen Kästchen, ihm einen kleinen Brief reinlegen, dazu etwas, das er gerne gemocht hat. Solche Dinge halt, die werden dir helfen.

Und weine ruhig so lange wie die Trauer dauert, du hast einen sehr guten Grund dafür traurig zu sein.

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