Mit dem Kiffen aufhören. Hat einer Tipps?

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geh blos nicht zur therapie ,ich kenne auch leute aus meinem beknnten kreis , die eine gemacht haben , dass hat was genützt bis sie den ersten joint bei jemand anderem gesehen haben , dann wurden sie wieder gierig, ich habe selber nur kiffer in meinem bekanten kreis gehabt , da haben manche schon 8-10 joints am tag geraucht , bis sie mal erwischt wurden vom freund und helfer,dass is alles eine frage der psyche , man bekommt doch keine körperlichen entzugserscheinungen , ich habe auch nach längerem konsum einfach aufgehört , klar is es am anfang schwer vor allem beim schlafen gehen , aber ich hab mir einfach gedacht dass ich auch ohne den scheis schlafen kann, mach viel sport damit du ausgelastet bist , dann denkst du abends nicht mehr daran , du musst dir einfach einreden dass du stark genung bist ohne den scheis klarzukommen fertig aus . also therapie würde ich nie im leben bei marihuana machn !!!!!!!

Ich habe selber jahrelang sehr regelmäßig gekifft und habe mich letztendlich wegen Problemen mit der lieben Justiz & bevorstehendem Prüfungsstress entschlossen erst mal aufzuhören.

Die Wirkung der Droge empfinde ich nach wie vor als sehr positiv, es regt die Gedanken an, gibt einem die Möglichkeit zu entspannen und trotz des Rauschzustandes behält man immer die Kontrolle über seinen Körper (im Gegensatz zu Alkohol).

Die Probleme ergeben sich letztendlich nur aus dem falschen Umgang mit der Droge. Wenn man einmal längere Zeit dauerhaft konsumiert (und sei es nur ritualisiert vorm Schlafengehen wie in deinem Fall), merkt man schnell, dass eine psychische Abhängigkeit entsteht. Die euphorische Entspanntheit des Bekifftseins begünstigt die Entstehung einer psychischen Abhängigkeit auch sehr. Und genau diese psychische Abhängigkeit verursacht den Motivations- und allgemeinen Leistungseinbruch. Wieso irgendetwas tun, wenn man sorgenlos und ganz entspannt "chillen" kann? Das ist der Punkt, wo es bei einem selber "Klick" machen muss. Und dafür braucht es meiner Meinung nach keine Therapie. Sieh zu, dass du in deiner Freizeit etwas Sinnvolles anstellst (Sport) und dir gegebenenfalls in deinem Berufsleben neue Ziele steckst. Die ersten zwei Wochen nach dem Aufhören sind die härtesten. Immer wieder denkt man daran, wie gerne man jetzt einen rauchen würde, hat Einschlafprobleme und leichte Konzentrationseinbußen gekoppelt mit leichter Gereiztheit. Nach zwei Wochen wirst du aber merken, dass es sich auch ohne Cannabis ganz entspannt leben lässt und du wirst nicht mehr so viel daran denken. Man muss es erst mal einmal übertreiben, um "aufzuwachen".

Nichtsdestotrotz halte ich den verantwortungsbewussten Umgang mit Cannabis für bedenkenlos. Verantwortungsbewusst heißt für mich jedoch 1-2x die Woche und nicht in der Woche. Da dank Vater Staat der Cannabiskonsum jedoch strikt prohibitiert wird, lasse ich den Konsum erst mal komplett sein, setze mich nebenbei aber stetig für eine Cannabislegalisierung ein. Denn nur bei einer legalen Droge können Kontroll- und Präventionsmaßnahmen greifen, um einen Missbrauch dieser an sich so wertvollen Pflanze vorzubeugen.

Hier https://www.quit-the-shit.net/qts/start.do kannst Du Deinen Konsum schrittweise und unter Anleitung reduzieren.

Ansonsten ist der Verzicht auf Cannabis sehr viel einfacher als beispielsweise der Verzicht auf Nikotin. In eine Therapie oder in eine Klinik zu gehen ist vollkommen unnötig, weil die Schwierigkeiten beim Aufhören ausschließlich "kopfgemacht" sind. Man ist ein paar wenige Tage etwas nervös und gereizt, wenn man sich nicht hinreichend ablenkt; mitunter kann es zu einigen leichten Schlafstörungen kommen. Alles nicht der Rede wert und nicht vergleichbar mit heftigen Entzügen von Alkohol oder harten Drogen.

Cannabis-Entzug ist physisch und psychisch nicht schlimmer als Liebeskummer. Man sollte die Angelegenheit also nicht unnötig dramatisieren.

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