Mit anderen über die Beziehung sprechen - ein "Geht gar nicht"?

12 Antworten

Hallo!

Ich habe das als auch schon gemacht, aber nur mit ganz engen Freunden, meinem Bruder oder meinem Patenonkel sowie meiner "Kindergartenfreundin" -----> eben bei jenen Leuten, bei denen ich genau weiß, dass das was ich sage unter uns bleibt.

Ich persönlich finde das nicht falsch oder verlogen, solange man bei der Wahrheit bleibt und niemanden diffamiert bzw. sich nicht nur "beklagt". 

Mir persönlich half es z.B. sehr, dass ich während meiner Trennung von meiner Ex bzw. während der vorherigen, über ein halbes Jahr gehenden Entfremdung einige Gespräche mit einem 1935 geborenen und sehr lebenserfahrenen Bekannten führen durfte, die mir sehr geholfen haben und mir diverse Türen öffneten, durch die ich diese Gesamtsituation besser und leichter betrachten konnte.

Manchmal ist es sogar sehr sinnvoll, mal mit einem Außenstehenden über die Beziehung und deren Probleme sprechen zu können. Ein Außenstehender sieht das Ganze unvoreingenommener und kann die Situation ganz anders beurteilen, dadurch Denkanstöße und Überlegungen zum Nachdenken geben. Allerdings sollte es eine Person sein, die vertrauenswürdig ist, ein(e) gute(r) Freund(in), Bekannte(r).

Ich bin immer froh, dass mein Mann auch Fehler hat, weil sonst müsste ich ja auch perfekt sein. Also ein gewisses Maß an Toleranz in der einen Waagschale und auf der anderen Seite ein Teil Erziehung, bei Dingen, die man so nicht durchgehen lassen kann. Und das Ganze mit dem richtigen Maß an Zugehen aufeinander und Liebe, liebevollem und repektvollen Umgang miteinander und dem Bewusstsein, dass man selber auch solche Fehler hat. Dann klappt das super.

Und über kleine Marotten darf man sich auch mit den Freundinnen austauschen, wenn man zu seiner Liebe steht.

Vielleicht liegt's einfach daran, dass ich Reaktion anderer auf manche Fehler in meiner Vorstellung übertrieben aufgebauscht vor meinem inneren Auge sehe ;)

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