Mir schmeckt keine Rohkost. Was kann ich machen, um meine Geschmacksnerven umzustimmen?

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8 Antworten

Neben moralischen und ernährungsphysiologischen Argumenten bei der Ernährung, sollte man gelegentlich auch mal auf die Argumente seines Körpers hören.
Der kann sich nur mitteilen in Form von "schmeckt mir" oder "schmeckt mir nicht", oder auch "ich habe Appetit auf = ich brauche jetzt, besorg mal ..."

Hör auch mal auf deinen Körper und laß ihn mitreden. Der weiß am besten was du grade brauchst und nicht irgendwelche Bücher in denen irgendwelche Ideologien verbreitet werden.

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Wenn dir Rohkost nicht schmeckt musst du sie doch auch nicht essen. Ich esse auch nichts was mir nicht schmeckt so einfach ist das. Wobei ich oft einfach mal Sachen ausprobiere, auch mit Dingen die mir eigentlich nicht schmecken (wobei Sauerkraut wohl nie mein liebling werden wird egal in welcher Variation). 

Solange du das Gemüse beim Kochen nicht tot kochst sondern ggf. nur blanchierst oder kurz dünstest ist das doch auch gut. Und Obst ist auch gesund und ich bezweifel das du davon mehrere Kilo pro Tag zu dir nimmst (was dann wahrscheinlich wirklich nicht mehr soooo gesund wäre)

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Wenn du Gemüse nie roh gegessen hast- verträgst du es nicht so gut. Genauso wie du jetzt vermutlich auch kein Steak vertragen würdest. Also langsam ran tasten. Mit kleinen Portionen anfangen

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Kommentar von 0sternchen002
17.01.2016, 10:25

Es geht nicht ums vertragen sondern es schmeckt mir einfach nicht... ich hab schon im kindergarten den Salat unter den Tisch geschmissen, weil ichs so ekelig fand:)

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Der Mensch konnte erst duch die höhere Energiedichte von gekochtem Essen ein derartig großes Gehirn - und damit Fähigkeiten, die den Mensch vom Affen unterscheiden -  entwickeln. Warum also einen Schritt in der Evolution zurück gehen? ;)

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Hallo,

manche Gemüsesorten sind nicht geeignet, um sie roh zu essen.

Ich weiß nicht, ob du mit Gemüse auch Salat meinst.

gelbe Rüben, Paprika, Radieschen, Rettich, sämtliche Blattsalate, Tomaten, Gurken usw. sind gut geeignet.

Mit passenden Dips und Kräutern kannst du dir sehr gute Gerichte zusammenstellen.

Z.B. Rucola mit Tomaten, kombiniert mit Feta und gerösteten Nüssen, einer süßlichen Marinade.

Rezepte für Marinaden und Dips gibt es  zahlreich im Internet zu finden, z.B. Chefkoch.de.

Liebe Grüße


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Kommentar von 0sternchen002
17.01.2016, 10:31

Esse auch keine Salate..

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Eins noch: Die Natur hat nicht die geringste Lust, dem Menschen als Nahrung zu dienen. Jede Pflanze wächst für sich selbst und nicht, um dem Menschen "wertvolle Vitalstoffe" zu liefern.

Richtig ist das Gegenteil, nämlich, daß sehr viele Pflanzenarten alles Mögliche versuchen um NICHT gefuttert zu werden. Es werden äußerst häufig Bitterstoffe oder Giftstoffe eingelagert. Weiterhin gibt es Dornen, Behaarung usw.

D.h. die religiös-dämliche Behauptung, daß in wilder Natur der rohen Pflanze die pure Gesundheit wächst, hat keinerlei fachliche Grundlage. Dies siehst Du auch an den vielen Giftpilzen, die keinerlei Lust haben, gegessen zu werden und sich mit Gift schützen.

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Es bringt dir ja auch so gut wie nichts. Warum willst du das dann roh essen?

Eine Karotte in roher Form sorgt sehr gut dafür, das der Darm ordentlich ausgeputzt wird. (Ersichtlich an dem Resultat in deiner Toilette am nächsten Tag).

Auch die meisten andern Gemüse die du ungekocht zu dir nimmst werden im Körper nur sehr wenig aufgeschlossen und dienen lediglich mit ihrem Balaststoff für eine gute Entleehrung des Darmes.

Im Gegensatz zu Obst, das kannst du nahezu vollständig verwerten.

Also koch halt dein Gemüse und wenn du dein Gemüse schön bunt machst und anbratest, dann noch etwas Zwiebel und Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne mit rein machst - noch abschmecken mit Salz und Kräutern, dann sollte der Appetit und der gute Geschmack dich beim Essen erheitern.

Man isst nichts, wo es einem schon beim Anblick (oder ersten Bissen) übel wird.

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Du kannst das Gemüse dünsten dann wird es bekömmlicher und schmeckt dir eventuell oder du bereitest es richtig zu.

ABER das eigentliche problem sind nicht deine Geschmacksnerven es ist die fehlinformation. Du schreibst:

sehr intensiv mit Ernährung auseinandergesetzt... bin deshalb auch Vegetarier geworden und esse zu hause vegan!

wer sich intensiv und vor allem RICHTIG mit ernährung auseinandersetzt hällt von Vegan oder Vegetarisch und allen anderen Ernährungsideologien abstand.

Ich habe jetzt aber gelesen, das Fruktose in großen Mengen sogar schlechter als Glukose ist.

und das glaubst du jetzt einfach so weil du es gelesen hast. DA liegt der zweite fehler du bist zu leichtgläubig. kleines bsp?

Magst du Kaffee? solltest du aber denn er verlängert das Leben:

Wer Kaffee trinkt, lebt länger. Dies zeigen Daten von mehr als 200.000 US-Amerikanern.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/wer-kaffee-trinkt-lebt-laenger-ernaehrungsstudie-a-1063260.html

DAZU muss man WISSEN:

Ernährungsforschung kann keine Kausalitäten, also
Ursache-Wirkungs-Beziehungen, liefern, sondern nur Korrelationen, also
statistische Zusammenhänge. Und weil die ausschließlich Hypothesen
erlauben, sind all die Weisheiten und guten Ratschläge zum Thema – gut
gemeint.

http://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/ernaehrungsmythen-vegan-vegetarisch-fleisch-zucker-gut-und-boese/

dazu fällt mir ein gutes Video ein:

Mit der Angst der Menschen lässt sich am leichtesten Geld verdienen....

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