Mikrobiologie Berufe

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Biochemie, Immunologie, Hirmforschung...fast alles was in der Medizin entwickelt wird stammt von Biologen. Ein tolles Studium, wo man wirklich sehr viel lernt, sich auch komplett auf Zoologie, Physiologie, Mensch konzentrieren kann. Selbst im "Schnibbelkurs" lernst du soviel über die verschiedenen Tierarten und verstehst wie sich die Evolution entwickelt hat, dass du Prinzipien bis zum Menschen hin verstehen, extrapolieren, ergründen kannst, die manch einem Mediziner nicht klar sind/erst viel später klar werden. Beispiel die Zirbeldürse, das dritte Auge, das Hormon Melatonin.

Leider leider wird von der Bevölkerung der medizinische Fortschritt nur der Medizin zuerkannt, und Mediziner tun alles diesen Ruf nicht zu verlieren. Viele Biologen finden sich dann als Labor-Helferlein(wollte schon "Ratten" schreiben) wieder und machen für die Mediziner die ganze Arbeit, aber den Ruhm ernten dann die anderen.

Im Biologiestudium musst du auch an Tieren rumschnibbeln, also so ein Unterschied ist das nicht. Integratives Lernen ist Spezialität des Biologiestudiums. Stumpfes Auswendiglernen (was dann natürlich auch schneller Vergessen wird) ist die Methode der Medizin. Multiple Choice Fragen muss man da besonders lernen.

Also wenn du schlau werden willst studiere Biologie, wenn dir eher an Geldverdienen gelegen ist Medizin. Und letzteres ist auch der Beweggrund der meisten Medizinstudenten heute.

Wir brauchen mehr Immunologen und Hormonforscher...also Biologie->Zoologie->organische Chemie->Biochemie/Immunologie...wäre ein guter Werdegang für Dich...Hiúmabiologie und Sportmedizin, Hirnforschung sind dann auch belegbar.

Gott machen Sie sich frei von ihrem beschämendem Dünkel - das ist ja peinlich.

Außerdem zeugt Ihre Antwort von gruseliger Unkenntnis über die Arbeitsweise einer universitären Forschungs-/Arbeitsgruppe. Offenbar hatten Sie nie das Vergnügen...

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@moepeinszwo

Ich habe 6 Jahre fast Tag- und Nacht und am Wochenende nur im Labor gestanden und Lungenkrebsforschung gemacht, Diplomanten und Praktikanten der Biologie udn Chemie ausgebildet, Biochemie, Zellkultur, Gentechnik, Biotechnologie, Herstellung monoklonaler Antikörper gemacht. Ich weiss leider zu gut wovon ich rede..umso mehr gruselt mir wenn ich den marginalausgebildeten Mediziner gegenüberstehe..ich merke schon dass ich meinen Wortschatz anpasse...man darf die nicht überfordern. Meist sind sie nach wenigen Ausblicken getillt was ich ihnen peu a peu zu verstehen geben möchte.

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@Schnabelwal

Das Fremdschämen über solche selbstherrlichen Kommentare geht ohne Unterbrechung weiter!

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@Auskunft

ist vielleicht nur ungewohnt weil wir es sonst nur von Medizinern kennen, deren Horizont ich allerdings doch traurigerweise meist überblicke...übrigens war auch mein Biochemie Professor überrascht von meinem wissen..aber der stand über der Sache und konnte meine Leistung korrekt bewerten. Ich habe ihm seine fehler in seinen Vorlesungen vorgehalten...er hat das mit mir interessiert diskutiert udn geschmunzelt. In der Medizin ist es undenkbar einen Professor zu kritisieren...da wird alles geglaubt auch wenn es vom Himmel stinkt....sie glaubten alles von Galen über 1000 Jahre lang!

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@Schnabelwal

Ungewohnt ist es bestimmten Fachärzten nicht - für sie ist es Alltag bei ihren Patienten.

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@Auskunft

Die Hybris meine ich. Die ist doch Normalität bei den heutigen Medzinern. Gerade bei denen die den Eid des Hippokrates NICHT mehr schwören mussten. Und das merkt man eben dramatisch. Schon ab dem ersten Semester wenn sie noch fast keine Vorlesung hatten - aber ein Stethoskop umgebunden...

Mir ist vor 25 Jahren schon aufgefallen wie unwissenschaftlich z.B. der Schmidt Thews, eine dickes Physiologiebuch der Medizin, doch schreibt. Alles so absolut...da wird das Gehirn eingeschläfert...man geht gar nicht davon aus, dass auch nur eine der dort beschrieben Thesen im nächsten Moment schon wiederlegt sein KÖNNTE. Da wird das Medizinerhirn von Anbeginn an dazu trainiert stumpfsinnig auswendigzulernen ohne jemals etwas zu hinterfragen.

So lässt sich auch dann wiederum verstehen, dass sich der Arzt, der dann später seinen Patienten gegenübersteht selten was vorfindet was er damals im Studium gelernt hat. Er kann sich nicht hineindenken, nicht Quervernetzen,versethet die Zusammenhänge im Körper nicht wirklich. Und so muss er dann bei 90% der Leiden seiner Patienten passen..und erklärt sie für somatoform. Sind doch Organidioten die deutschen Fachärzte..Nirgendwo sonst gibt es so eine Spezialisierung auch einzelne Organe wie in Deutschland(deutschsprachigen Raum).

Wer wird denn heute noch gehielt beim Arzt...Deseasemangement vom Feinsten.

Erst wenn wir den Arzt für die Heilung bezahlen erinnert er sich vielleicht wofür er eigentlich da ist. Heute wird er dafür bezahlt, dass er aus einem grippalen Infekt (zumindest theoretisch) eine Lungenentzündung macht. Für die tatsächlich zugrundeliegenden Leiden interessiert sich der Arzt nicht...er sucht nach Katastrophen und findet sie. Die Deutschen sind ein sehr krankes Volk obwohl wir eines der teuersten Gesundheitssysteme haben.

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@Schnabelwal

Viele große Wort - eventuell sollten Sie den Eid des Hippokrates mal lesen (bei ihrem Wissen natürlich im Original - man will ja nichts durch Übersetzungen verwässern) bevor Sie sich wünschen, dass er heute noch Grundlage der Ausbildung sein sollte...

Und wenn ich lese: "Lungenkrebsforschung gemacht" - dann ist klar wohin der Hase läuft...

Aber bei den hier vielfach von Ihnen aufgezählten Qualifikationen, der Arbeitsmoral und dem sogar Ihren alten Professor beeindruckenden Wissen haben Sie ja sicher an einer Universität Karriere gemacht und können sich nun für eine Veränderung der Ausbildung der Mediziner stark machen - eventuell sogar einen Modelstudiengang ins Leben rufen?!

Oder sitzen Sie zu Hause und verbringen Stunden damit gutefrage.de Antworten zum Thema Schilddrüse mit immer dem selben Quark zu beantworten?

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Danke für den Stern!

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Erfahrung nicht. Genetik und Mikrobiologie sind jedenfalls die Fachrichtungen der Biologie mit den besten Aussichten auf Jobs in der Wirtschaft. Ob du dort eher in der Überwachung/Verfahrenskontrolle oder in in der Forschung und Entwicklung arbeiten wirst, hängt von deinen Leistungen ab. Mikrobiologen werden auch in der Pharmazie gebraucht, da viele Medikamente mikrobiell erzeugt werden. Von Genetik kann man in diesem Bereich nie zu viel Ahnung haben. Der Mikrobiologe hat eher einen Bezug zur Produktion, der Genetiker zu Theorie und Forschung.

Mikrobiologie ist wirklich ein weites Feld.

Wenn du auch Interesse an Pharmakologie/Medizin hast - mitlerweile gibt es an größeren Krankenhäusern/Universitätskliniken Mikrobiologen welche die mikrobiologische Diagnotik im Labor betreiben - aber auch z.B. in der Onkologie und Pädiatrie beratend tätig sind was den Einsatz von Antibiotika angeht.

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