Mietrechtlich gesehen: Wie regelt man es, wenn eine Partei sehr viel Müll produziert?

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5 Antworten

Neben der Gefäßgröße der Abfallbehälter für Restmüll und kompostierbare Abfälle kann auch der Entsorgungszyklus verkürzt werden. Die Behälter für Wertstoffe und Papier/Pappe sind bei der Entsorgung kostenfrei.

Die mietvertraglichen Vereinbarungen mit den einzelnen Mietern haben kein Limit bei der Müllentsorgung. Daher kann der Vermieter jeder Mietpartei in der Abrechnung der BK den exakten Müllkostenanteil zuordnen und bei erkennbaren höheren Kosten entsprechend anpassen. Die Bestellung größerer Müllbehälter ist für den Mieter nicht zustimmungspflichtig.

Einwände des Mieters bei der BK-Abrechnung, die Kosten würden dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit nicht folgen, sind durch entsprechende Beweise im Verlaufe des Abrechnungsjahres leicht zu entkräften.

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Genau so! Es ist sowieso nicht einzusehen, warum in einem Haus mit grade mal 2 Wohnungen, nicht jeder seine eigene Mülltonne hat.

Als Vermieter ein Schreiben an die Mieter, dass das aufgrund der anfallenden Müllmenge künftig unumgänglich ist und dass künftig jeder seine eigene Tonne erhält. Dazu dann noch die Auswahlmöglichkeit für die Gefäßgrößen, die es bei Euch gibt.

Dann die Tonnen bestellen und mit der Lieferung ist das Problem dann gelöst.

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Kommentar von easywoman510
18.09.2016, 14:28

Super vielen Dank :) Sollten die obere Partei dann noch immer Säcke neben die Tonnen stellen, muss halt das nächst größere Gefäß her, oder?

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Kommentar von easywoman510
18.09.2016, 14:56

was macht man denn, wenn die obere Partei nicht einsieht, eine eigene Tonne zu bekommen, weil es für sie natürlich teurer ist

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Ich als Vermieter würde jeder Mietpartei eine Restmülltonne zur Verfügung stellen und genau nach Verursachung abrechnen.

Das sollte bei 2 Mietparteien kein Problem sein.

Frag doch mal beim Müllentsorger nach.

Bei meinem ist es so das pro Person 60 Liter Volumen im Monat für Restmüll zur Verfügung stehen muß.

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Kommentar von easywoman510
18.09.2016, 14:44

Mit denen setze ich mich morgen direkt in Verbindung und hake da mal weiter nach ;)

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Der Vermieter muss für ausreichend große Behältnisse sorgen. 

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Kommentar von bwhoch2
18.09.2016, 14:35

Aber was ist ausreichend? Wenn ein größeres Gefäß nur dazu dient, dass eine Mietpartei nur noch mehr Müll produziert? Es ist jedenfalls in höchstem Maße ungerecht, wenn dann die Gebühren für beide Parteien kräftig ansteigen, nur weil einer ständig immer noch mehr Müll erzeugt. Deshalb unbedingt zwei Tonnen und für jeden in der richtigen Größe.

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Kommentar von easywoman510
18.09.2016, 14:45

Ich denke auch, dass das unfair ist, wenn die Partei die vernünftig sortiert, mehr zahlen muss,  nur weil die andere Partei nicht in der Lage ist

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Welchen Paragraph gibt es dazu? Also das man den Mieter nicht vorher fragen muss ?

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