mietminderung wegen nichtnutzung eines Raumes durch Feuchtigkeit und Salper

2 Antworten

Salpeter bildet sich hoffentlich nicht, du müsstest nämlich Ammoniak ausdünsten wie ein Rindvieh.

Es sind ganz normale "Ausblühungen" durch Salze in Mörtel und Mauerwerk, die durch die Feuchtigkeit gelöst werden, die Feuchtigkeit verdunstet an der Mauerwerksoberfläche und die Salze bleiben zurück.

87 % Feuchtigkeit ist entschieden zu viel!

Setz dem Vermieter SCHRIFTLICH eine Frist bis Monatsende zum Trockenlegen der Wände und kündige ihm an, dass du andernfalls durch einen Fachbetrieb die Wände trocken legen lässt (Das wird wohl auf Einsatz von stromfressenden Bautrocknern herauslaufen, deswegen im Schreiben auch erwähnen, dass der Vermieter für die anfallenden Strommehrkosten aufzukommen hat) und die Wände auf Vermieterkosten sanieren lässt.

Kündige ihm weiter an, dass du die entstehenden Kosten mit der Mietzahlung verrechnen wirst.

Die Miete kannst du anteilig kürzen: Wieviel % der gesamten vermieteten Fläche macht die Fläche der beiden Zimmer aus? Die Zimmer kannst du nur noch als Lagerraum nutzen, daher kannst du 2/3 des Prozentsatzes der Zimmerfläche mindern. 

Einfaches Beispiel: Beide Zimmer zusammen 30 m², gesamte Wohnung 90 m², Anteil der Zimmerfläche 33 %, Mietminderung 2/3 x 33 % = 22 %.

Mietminderung geht nicht rückwirkend, geht immer ab dem Moment, wo du sie ankündigst.

Mietminderung geht ebenfalls nicht, wenn du auf Vermieterkosten die Zimmer sanierst. (Wenn du auf eigene Kosten den Schaden behebst, kannst du bis zur Instandsetzung Miete mindern, danach nicht mehr.) 


Grundlage könnte das Verhältnis zwischen Gesamtfläche der Wohnung zu der Raumfläche. Wenn Du 20 % der Wohnfläche nicht nutzen kannst, könntest Du das als Grundlage für eine entsprechende Mietminderung machen.

FEUCHTE WAND: Müssen Kupferrohre (Warmwasser) in Mauerdurchführungen gedämmt werden? (siehe Foto)

Bei mir kamen die Küchenfliesen von selbst von der Wand. Hab diese abgenommen und den lockeren Putz darunter entfernt. Hab dann gesehen, dass die Wand darunter komplett feucht ist.

Quelle dieser Feuchtigkeit scheinen die Wasserkupferrohre, die durch die Wand gehen, zu sein. Erste Prüfungen auf ein Leck führten zu keinem Ergebnis. Wenn der Haupthahn vom Warmwasser zugedreht wird, scheint die Wand über mehrere Tage langsam zu trocknen - das wurde bereits getestet.

Die Handwerker bzw. der Klempner, der von dem Vermieter geschickt wurde, hat nur Ein- und Ausgänge in der Wand mit Silikon versehen und den Haupthahn vom Warmwasser wieder aufgedreht. Er meinte, es wäre nur Wasserdampf oder Spritzwasser, was von ggü. von der Nasezelle (Badewanne) in die Wand "kriecht". Seither wird aber die Wand wieder feuchter. :-(

Kann es sein, dass für die Feuchtigkeit gar kein Leck im Kupferrohr notwendig sein muss ? Ist das Problem vielleicht, dass das Warmwasserrohr unisoliert in der Wand liegt und so von dort über die Wärmeausstrahlung Feuchtigkeit in die Wand dringt ?

WER KANN HIER WIRKLICH MIT FACHWISSEN HELFEN ???

1000 DANK !

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