Mieterhöhung nach Mieterwechsel zulässig?

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Änderungen des Mietzinses sind bei Mieterwechsel nicht nur zulässig, sondern meist die Regel; zu welchen Konditionen, wurde hier schon beschrieben.

Aber ob wirklich die Miete gestiegen ist oder nur die Nebenkosten (z.B. wg. Anbieterwechsel oder generell Konditionen der Anbieter) oder beides angepasst wurde, lässt sich aus deiner Beschreibung nicht ersehen. Wenn von Mieterhöhung die Rede ist, ist immer die Nettokaltmiete gemeint.

Es steht dir ja frei, diesen Mietvertrag zu unterschreiben.

 Außerdem liegt die Erhöhung der Miete somit über 20 Prozent und somit über der zulässigen Grenze

 

Diese Kappungsgrenze gilt nur bei Mieterhöhungen in einem laufenden Mietverhältnis. Bei Neuvermietungen kann der Vermieter diese Grenze auch locker überschreiten.

Hier muss er nur darauf achten, dass die neue Miete nicht mehr als 20% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt (bei gleichzeitiger Wohnungsknappheit), da sonst ein Mietwucher nach § 5 WiStrG vorliegen würde.

Eine Einschränkung gibt es aber noch: Wenn in Eurer Stadt die sogenannte Mietpreisbremse eingeführt wurde, dann darf die neue Miete nicht mehr als 10% höher sein, als die des Vormieters.

Das ist nicht richtig. Sie darf nicht höher als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, es sei denn der Vormieter hat bisher schon mehr als das bezahlt.

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Der Vermieter darf bei Neuvermietung die Miete bis zu 10% über der örtlichen Vergleichsmiete (Durchschnitt der letzten vier Jahre) festlegen. Das ist die sog. Mietpreisbremse.

Etwas anderes wäre die sogenannte Kappungsgrenze von 15 bis 20% innert drei Jahren als zulässige Miethöhe für ein bestehendes Mietverhältnis Die kommt ja nun zunächst bei Neuvermietung überhaupt nicht zum Tragen.

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Der Vermieter fordert also eine Mieterhöhung basierend auf dem Mietspiegel von 2011. Mit den 7,44 EUR /qm liegt er nun laut neuem 2013er Mietspiegel über der Spanne...um ganze 2 cent.

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