Mieterhöhung nach Mieterwechsel zulässig?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Änderungen des Mietzinses sind bei Mieterwechsel nicht nur zulässig, sondern meist die Regel; zu welchen Konditionen, wurde hier schon beschrieben.

Aber ob wirklich die Miete gestiegen ist oder nur die Nebenkosten (z.B. wg. Anbieterwechsel oder generell Konditionen der Anbieter) oder beides angepasst wurde, lässt sich aus deiner Beschreibung nicht ersehen. Wenn von Mieterhöhung die Rede ist, ist immer die Nettokaltmiete gemeint.

Es steht dir ja frei, diesen Mietvertrag zu unterschreiben.

 Außerdem liegt die Erhöhung der Miete somit über 20 Prozent und somit über der zulässigen Grenze

 

Diese Kappungsgrenze gilt nur bei Mieterhöhungen in einem laufenden Mietverhältnis. Bei Neuvermietungen kann der Vermieter diese Grenze auch locker überschreiten.

Hier muss er nur darauf achten, dass die neue Miete nicht mehr als 20% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt (bei gleichzeitiger Wohnungsknappheit), da sonst ein Mietwucher nach § 5 WiStrG vorliegen würde.

Eine Einschränkung gibt es aber noch: Wenn in Eurer Stadt die sogenannte Mietpreisbremse eingeführt wurde, dann darf die neue Miete nicht mehr als 10% höher sein, als die des Vormieters.

Das ist nicht richtig. Sie darf nicht höher als 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, es sei denn der Vormieter hat bisher schon mehr als das bezahlt.

1

Der Vermieter darf bei Neuvermietung die Miete bis zu 10% über der örtlichen Vergleichsmiete (Durchschnitt der letzten vier Jahre) festlegen. Das ist die sog. Mietpreisbremse.

Etwas anderes wäre die sogenannte Kappungsgrenze von 15 bis 20% innert drei Jahren als zulässige Miethöhe für ein bestehendes Mietverhältnis Die kommt ja nun zunächst bei Neuvermietung überhaupt nicht zum Tragen.

Mieterhöhung umgehen (Wohnungstausch)

Hallo, ich bin durch einen Wohnungstausch auf meine Traumwohnung gestossen. Wem der Begriff "Wohnungstausch" nichts sagt, hier eine kurze Erklärung: Da es in Großstädten sehr schwer ist eine Wohnung zu finden, gibt es nun die Möglichkeit, seine Wohnung gegen eine andere zu tauschen. Also ich zB tausche meine kleine 2-Zimmer Wohung gegen eine größere. Die Mieter der großen Wohnung ziehen in meine günstigere.

Jetzt zum eigentlichen Problem: Die Miete der zukünftigen großen Wohnung würde sich bei einem Mieterwechsel erhöhen. Leider um soviel, dass ich nicht mehr in der Lage wäre, sie zu bezahlen.

Meine Frage: Gibt es eine Lösung diese Mieterhöhung zu umgehen, da wir die Wohungen ja tauschen? Also zum Beispiel so etwas wie einen Untermietervertrag? Oder dass ich in meinem Vertrag und die anderen Mieter in ihrem stehen bleiben, was natürlich ein Risiko birgt und bestimmt auch nicht legal ist.

Ich kenn mich damit leider nicht aus. Hoffe jemand hat eine Idee

Danke schonmal :)

...zur Frage

Nachtrag zum Mietvertrag -nicht einverstanden, Kündigung?

Hallo,

seit etwa 2,5 Jahren wohne ich mit meinem Verlobten in einer Wohnung. Bei der Wohnungsbesichtigung und auch mehrmals in weiteren Gesprächen erklärte mir die Vermieterin, dass die Haltung von Katzen in Ordnung wäre, jedoch ein Hund unerwünscht ist. So kam es dazu dass wir ca. 1,5 Jahre später den Entschluss fassten, uns zwei Katzen anzuschaffen. Dies schien ihr nicht zu gefallen und sie begegnet uns seitdem auch immer mit sehr finsterer Miene (was mich eigentlich nicht juckt). Im Mietvertrag steht lediglich der Satz " keine Haustiere vorhanden". Ein klares Verbot ist darin also nicht zu finden. Außerdem ist solch eine Klausel ja ohnehin nicht wirksam, da damit auch die Haltung von Kleintieren verboten wäre. Und dies darf nicht verboten werden. In diesem Nachtrag steht jetzt plötzlich, dass sie die Katzen nie erlaubt hätte und dass sie eine "Zustimmung" jederzeit widerrufen kann. (Meiner Meinung nach versucht sie, sich jetzt eine Strategie zu überlegen, wie sie die Katzen los wird) Hinzu kommt, dass sie die Miete um 50 Euro monatlich erhöht hat, was irgendwie total willkürlich zustande gekommen ist. Begründet hat sie das mit gestiegenen Heiz- und Wasserkosten und Müllabfuhrkosten. Nach einer Recherche stellten wir jedoch fest, dass es keine Erhöhung gab (sondern eher ein Abfall der Preise im vergangenen Jahr). Es kann also auch keiner erklären, wie diese 50 Euro zustande kommen. Die Wasserkosten können auch nicht gestiegen sein, da wir über die Semesterferien immer weg sind (was umgerechnet fast das halbe Jahr ist) und wenn wir da sind immer im Fitness-Studio duschen. Heizen tun wir auch nicht sonderlich viel. Wir waren nicht bereit diesen Nachtrag zu unterschreiben und fühlen uns jetzt ziemlich verarscht. Vor allem hat sie auf unsere Reaktion einfach mal frech mit "ja dann schreibe ich mal die Kündigung!" reagiert. Ich weiß echt nicht was sie da plötzlich geritten hat (wahrscheinlich ist gerade das schon lange nicht mehr passiert *hust).

Ich weiß, dass sie uns nicht einfach so ohne Weiteres aus der Wohnung bekommt :D Jedoch hab ich ehrlichgesagt keine Lust weiterhin mit ihr zu tun zu haben, da Frauen, welche in die Wechseljahre kommen sich anscheinend zu wahren Furien entwickeln können. Mir stellt sich bloß die Frage, ob es möglich ist die Wohnung fristlos zu kündigen, da sie uns offensichtlich belogen hat, um an 50 Euro mehr im Monat ran zu kommen (Betrug?) und uns einen Vertragsverstoß unterstellt.

Wäre über hilfreiche Antworten sehr dankbar. :)

...zur Frage

40% Mieterhöhung bei Mieter- und Vermieterwechsel rechtens?

hallo, meine Freundin und ich sind in eine neue Wohnung gezogen. Mit dem Mieterwechsel fand auch ein Vermieterwechsel statt. Der neue Vermieter hat die Kaltmiete von 300 auf 420 angehoben. Ist das rechtens? Da eine Mieteröhung bei bestehendem Vertrag bei maximal 20% liegen darf, bin ich etwas verunsichert.

Danke für eure Antworten!

...zur Frage

Muss ich dem Vormieter die Miete zahlen wenn er früher auszieht?

Hallo!

Ich ziehe demnächst in eine neue Wohnung. Der Vormieter zieht 2 Wochen vor Ende seines Mietvertrags aus und ich kann dann schon in die Wohnung. Jetzt will er die Hälfte der Monatsmiete von mir gezahlt bekommen. Er hat den Auszugstermin selbst gewählt. Muss ich das bezahlen? Danke!

...zur Frage

Mieterhöhung, rechtlich ok?

Hallo zusammen,

ich möchte mal die aktuelle Situation schildern.

Wir sind Mieter einer 106 qm Wohnung seit 2009 in einer einfachen Wohnlage Berlins. Wir hatten einen Staffelmietvertrag welcher Anfang 2011 die letzte Erhöhung bewirkt hat. Die Miete ist seither unverändert. Der Vermieter fordert nun eine Mieterhöhung von 6,60 EUR /qm auf 7,44 EUR /qm und beruft sich auf den Berliner Mietspiegel 2011. Ebenfalls hat er die maximale Steigerung innerhalb von 3 Jahren mit bedacht und fordert genau 19,99 % mehr Miete als 2010.

Im Mietspiegel 2011 ist unsere Wohnung wie folgt eingegliedert: Spanne von 5,51 - 8,37 angegeben mit einem Mittelwert von 7,05 EUR.

Jetzt ist vor kurzem der Mietspiegel 2013 erschienen, welcher für uns wichtige Änderungen beinhaltet. Und zwar ist die Spanne nun 6,01 - 7,42 mit einem Mittelwert von 6,70 EUR.

Der Vermieter fordert also eine Mieterhöhung basierend auf dem Mietspiegel von 2011. Mit den 7,44 EUR /qm liegt er nun laut neuem 2013er Mietspiegel über der Spanne...um ganze 2 cent.

Ebenfalls habe ich die Berechnung der genauen ortsüblichen Vergleichsmiete basierend auf wohnwertsteigernden und wohnwertmindernden Merkmalen berechnet. Hier läge unsere Wohnung bei 6,84 EUR.

Die Frage ist jetzt, ist die Mieterhöhung so ÜBERHAUPT erlaubt, bzw. sollte man wiedersprechen aufgrund der Höhe? Es sind immerhin fast 90 EUR mehr im Monat.

Danke und LG R

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?