Mieter hat unerlaubt Hund angeschafft, brauche Hilfe!

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23 Antworten

Wir haben zwar selbst einen ziemlich großen Hund, aber ich finde das schlicht gesagt, eine Unverschämtheit. Das brauchst du dir nicht bieten zu lassen. Es ist eindeutig eine Vertragsverletzung. Forder ihn auf, mit einer Frist von zwei Wochen den Hund abzuschaffen, sonst wirst du den Vertrag aus wichtigem Grund (fristlos) kündigen. Du brauchst keinen Mieter zu tolerieren, der sich über Vertragsvereinbarungen einfach hinwegsetzt. Tut mir zwar Leid um den Hund, der die Zahl der armen Kreaturen im Tierheim vergrößern wird. Das ist aber nicht eure Schuld.

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Kommentar von Angie2805
07.10.2010, 12:07

Auch wenn Du einen Hund hast, scheinst Du nicht gerade ein großer Tierfreund zu sein, sondern ein "Aufseinrechtpocher".

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Wir vermieten selbst 3 Wohnungen und wir wurden auch nicht darüber informiert, dass ein Mieter ein Loch durch die Wand zwischen Küche und Balkon geschlagen hat, um eine Katzenklappe einzubauen. Wir mussten uns damit abfinden und es so lassen wie es war (natürlich erst, nachdem wir ihn gescheit zammgschissn (getadelt) hatten). Rechtlich haben wir nichts unternommen. Warum eigentlich? ... Dem muss ich mal auf den Grund gehen^^. Meiner Meinung nach solltest du eine Frist setzen (2 Wochen) und wenn der Hund bis da hin nicht weg ist, bleibt einem nur noch der Gang zum Schlichter oder zum Gericht übrig.

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Der Hund kann einem leid tun, die Mieter aber nicht. Du kannst abmahnen und eine Frist setzen. Ich denke, ein Monat ist o. k., ich kenne aber die gesetzliche Regelung nicht, falls es überhaupt eine gibt. Was im Vertrag steht, gilt. Wenn die Mieter den Hund nicht abgeben wollen, bleibt Dir nur die Kündigung. Doofe Situation. Aber man fragt halt auch vorher, schon gleich gar, wenns im Vertrag steht. Magst Du denn gar keine Hunde? Das arme Viech tut mir echt leid. hmpf Gruß, q.

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Setze ihm schriftlich und per Einschreiben eine angemessene Frist bis zum (ca. 14 Tage) TT.MM.JJJJ und drohe ihm an, dass wenn das Tier über besagtem Termin noch im Hause ist oder später nochmals gesehen wird, eine Kündigung des Mietvertrages erfolgt. Ob eine fristlose Kündigung erfolgen kann, bezweifle ich. Aber die Aufforderung das Tier zu entfernen sollte schnell kommen, sonst akzeptiert man den Verstoß gegen die Hausordnung letztendlich noch.

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erst mal kundig machen denn nicht in jedem Fall ist diese Regelung mit der Tierhaltung nach Absprache auch rechtswirksam.Je nach Ortslage Stadt oder Dorf hast Du schlechte Karten und jeder Richter wird im ernstfall den Hund erlauben.Was verstehst Du unter einer Absprache...? Das was in Deinem Vertrag steht ist Hundehaltung nach Absprache..das hat der Mieter ja getan und Dich darauf angesprochen,Du aber wolltest das Recht vorbehalten zu bestimmen ob ja oder nein.Versuchs aber mit einer Kündigung kommst Du im ernstfall nich durch!Dafür gibt es auch ein Kleintiergesetz !(Mit dem Begriff Kleintiere werden heute diejenigen kleinen Haus- und Heimtiere bezeichnet, welche vom Menschen nicht als wirtschaftliche Nutztiere gehalten werden, sondern als Gefährten in das tägliche Leben einbezogen sind. Zu den Kleintieren gehören: Haushunde, Hauskatzen, Hauskaninchen sowie die domestizierten Formen vieler Nager wie Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Hamster usw. Ferner werden domestizierte Vogelarten, Reptilien und zum Teil auch Fische und diverse Spinnen zu den Kleintieren gezählt. Diese Tierarten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Lebensgewohnheiten und Haltungsanforderungen teilweise grundlegend.)

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Wow, schon so viele Antworten!

Erstmal habe ich nichts gegen Hunde, ich liebe Hunde sogar sehr. Aber darum geht es nicht. Das Haus ist aus verschiedenen Gründen nicht für Hunde geeignet.

Ausserdem geht es ja auch darum das sie den Hund nach Unterschreibung des Mietvertrages ja erst bekommen haben. Der Hund ist also noch neu! Und sie wussten von Anfang an das Haustierhaltung nur nach Absprache erlaubt ist. Und sie haben NICHT gefragt!!! Man kann über alles reden, aber nicht so :-(

Und sich einfach über einen bestehenden Mietvertrag hinwegzusetzen ist eine Frechheit!! Was kommt denn danach wenn man schon von Anfang an so anfängt????

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Kommentar von DerHans
24.01.2010, 17:13

Das genau habe ich gemeint. Du musst das nicht tolerieren. Sonst bestimmt demnächste dein Mieter, was man dort darf, oder nicht.

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Ein großer Hund fällt nicht unter dieses Kleintierurteil. dies haben die Richter ganz klar zum Ausdruck gebracht. Ich hätte als Mieter ein beklemmendes Gefühl wenn mir im Treppenhaus so ein großer Köder entgegenkommt und alles verpisst und verkackt. Da würde ich dem Vermieter drohen, die Miete zu kürzen, weil ich mich nicht mehr sicher im Treppenhaus bewegen kann. Und die Situation kommt dann außer Rand und Band, wenn andere Mieter das gleiche Recht einfordern und auch große Hunde halten.

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Viele Antworten, viele so sehr mit Emotionen behaftet, dass die eigentliche Frage völlig an den Rand der Belanglosigkeit geraten ist. Richtig hat Malkia geantwortet. Wenn der VM die Abschaffung durchsetzen will, muss er klagen. Wenn der Mieter einen Hund anschafft, ohne den VM um seine vertraglich verankerte Zustimmung zu bitten, handelt er treuwidrig. Die Gerichte sind aber, genau wie hier zu erkennen oft der Meinung, "der will nur spielen", "der macht ja nichts". Deshalb kann es vor Gericht schlecht aussehen. Gab es denn überhaupt schon ein Gespräch mit dem Mieter. Das Vertrauensverhältnis ist auf jeden Fall empfindlich gestört. MfG

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Interessante Thread.Aber auch wenn mann fragt, kann es probleme geben. Ich habe seit 6 wochen einen Hund. Ich hatte meine Vermieterin gefragt ob Sie was dagegen hatte. Solange es "kein Terrier der alles kaputt macht" - "Kein kleinen Kläffer" und "Kein Riesen Grosses" hatte sie Grundsätzlich nix dagegen.(Bleibt nicht so viel Auswahl) Ich habe mir kurze Zeit später meinem Border collie geholt. Ich bin Tagsüber immer Zuhause und der Hund bekommt reichlich Auslauf. Jetzt streiten Wir uns über der Hund. Sie sagt das erlaubnis für einen Kleinen Hund gegeben worden ist und nicht für so ein "Riesen Vieh" der ganz gross wird und alles kaputtmachen wird. (Die Alte hat doch eine Kristallkugel) Jetzt soll ich den Hund Abschaffen, obwohl er kein Dreck/Lärm macht und obwohl meine Nachbarn im Haus damit einverstanden sind. Die Nachbarn hatten auch streit mit Ihr und würden notfalls vor Gericht aussagen. Jetzt droht sie mit Kündigung. Ich muss dazu sagen das Wir vor einem Jahr aneinander geraten sind und die Vermieterin hat das offentsichtlich nicht vergessen. Ich glaube das der Hund nur ein Vorgeschobener Grund ist..und das Sie das ganze mit voller absicht macht um uns eine reinzuhauen. Das ganze liegt jetzt bei meinem Rechtsanwalt und wir werden sehen was jetzt Passiert. Den Hund gebe ich nicht wieder her und habe mich auf der suche nach eine neue bleibe gemacht. Ich werde mich aber nicht rausekeln lassen...soll Sie auf unterlassung und Zwangsräumung klagen!!!

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Sucht das Gespräch mit den Mietern und verlangt die Abschaffung des Hundes. Ich finde es grottenschlecht sich über derartige, im Mietvertrag ausgewiesene Vereinbarungen, hinweg zusetzen. Vertrag ist Vertrag und für beide Parteien bindend

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Kommentar von Besuma
23.01.2010, 19:24

Abschaffung...wie sich das schon anhört...es handelt sich hier um einen Hund/Lebewesen und nicht um eine laute Stereoanlage!

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Kommentar von Leichnam69
23.01.2010, 19:25

ja aber eine Absprache beinhaltet nicht das Vorrecht auf ein ja oder nein .

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Hält der Mieter verbotenerweise Hund oder Katze, dann darf ihm der Vermieter deswegen allein in der Regel nie kündigen. Weigert sich der Mieter, das Tier abzuschaffen, weil er sich im Recht glaubt, dann muss er auf Unterlassung klagen. Etwas anderes gilt nur, wenn das Tier erheblich stört oder gefährlich ist und der Mieter nichts dagegen tut, obwohl er dazu aufgefordert wurde.

Versuch es doch mal mit dem Hund, vielleicht ist er ja ganz in Ordnung und es klappt mit ihm.

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der mietvertrag spielt hier eine untergeordnete rolle. ausschlaggebens ist, ob nachbarn sich beschweren. dann kann die abschaffung des hundes gefordert werden und bei weigerung ausserordentlich gekündigt werden.

das ist der trend der rechtsprechung

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Ein Mieter zahlt für ein Haus/eine Wohnung viel Geld. Wir sind selber sowohl Mieter als auch Vermieter. Ich bin der Ansicht, dass es grundsätzlich keine Mietverträge geben dürfte, in denen eine angemesssene Haustierhaltung verboten wird!!! Damit meine ich: 1 - 2 Hunde oder Katzen müßten grundsätzlich erlaubt sein wie auch Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel etc. ja sowieso erlaubt sind. Sollten es mehr sein, muß der Vermieter gefragt werden, ebenso bei exotischen Tieren. Ferner muß klar sein, dass für Schäden, die die Haustiere anrichten, der Mieter aufzukommen hat.

Für viele Menschen, insbesondere Familien, Kinder, Ältere bedeuten Haustiere mehr Lebensqualität. Und schon Heinz Rühmann meinte:

"Es gibt auch ein Leben ohne Hund (meine Anmerkung: Tier), aber es lohnt sich nicht."

Liebe Grüße

Angelika

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Also sind Haustiere nach Absprache erlaubt? Was ist wenn sie den Hunde geholt haben nun die Erlaubnis schriftlich noch holen wollten, immerhin wollen sie evtl erst gucken ob es mit dem Hund der ja kein Baby mehr ist auch klappt. Seine Sie nicht so krass und verlangen die Abschaffung. Solange kein Hundegebell täglich ein störendes anderes Thema ist und er sich leise verhält erlauben sie ihn. Sie sitzen zwar am längeren Hebel und können denen wieder kündigen.Aber versuchen sie es doch zumindest mal.

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Kommentar von DerHans
24.01.2010, 17:15

Wäre ja wohl zumindest eine etwas seltsame Art von Absprache. Erst Tatsachen schaffen und dann hinterher kommen und diese dann genehmigen lassen.

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Wenn der Vermieter ein Hund erlaubt, dann gehört er zu Mietsache, wenn dann u.a. Kratzer an der Tür sind, dann ist das normaler Verbrauch zu Lasten des Vermieters und dann können sich andere Mieter auch Hunde anschaffen. Verträge sollten eingehalten werden.

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Kommentar von heimwerker
24.01.2010, 21:37

Was ist denn das für ein Blödsinn??? MfG

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(Urteil vom 30.01.1997) Die Erteilung oder Versagung der Haltung eines Hundes (hier: Yorkshire-Terrier) in der Mietwohnung steht bei einer im Mietvertrag vorbehaltenen Zustimmung grundsätzlich im Ermessen des Vermieters. Die Tierhaltung gehört grundsätzlich nicht zum vertragsmäßigen Gebrauch der Wohnung, weil hiervon erfahrungsgemäß eine Gefährdung oder Belästigung der Mitbewohner des Hauses und eine stärkere Wohnungsabnutzung ausgehen.

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Kommentar von Leichnam69
23.01.2010, 19:28

Bei der Hundehaltung herrscht ebenfalls einigermaßen Klarheit: Kampfhunde kann der Vermieter verbieten. Auch wenn im Mietvertrag die Hundehaltung untersagt wird, muss sich der Mieter daran halten. Schoßhündchen wie Yorkshire-Terrier stuften die Landgerichte Kassel und Düsseldorf allerdings wie Kleintiere ein (Az.: 1 S 503/96 WM 97, 260 und Az.: 24 S 90/93 WM 93, 604). Wurde nichts im Mietvertrag vereinbart, empfiehlt es sich, den Mieter vorher um Erlaubnis zu fragen, um späteren Ärger zu vermeiden.

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Weise sie auf den Vertrag hin. Wenn du gar nicht damit leben kannst, dann kündige ihnen oder biete ihnen an, selber zu kündigen und vereinbart eine Frist dafür.

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Ich versteh das einfach nicht von euch. Es ist doch NICHT schlimm wenn man einen Hund hat wenn er nicht andauernd rumbellt ! Das ist doch sicherlich der einzigste Grund warum sowas oft nicht "erlaubt" ist und wenn er nicht bellt, lassen sie sie doch einfach ihre freude mit dem Hund haben.

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Kommentar von DerHans
24.01.2010, 17:07

Wozu glaubst du, dass ein Vermieter das eigentlich in den Mietvertrag rein schreibt. Ganz davon abgesehen, tut man einem großen Hund einen Gefallen in einer Mietwohnung?

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Was ist so schlimm an einem hund??? Wenn er nicht stört, sprich dauernd bellt. Lass doch den Mietern ihren Hund und weise sie nur drauf hin, das sie wenigsten vorher Bescheid sagen müssen hätten.

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Zumindest abmahne, wenn nicht gar kündigen. Sie haben ihren Teil des Mietvertrages nicht erfüllt.

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