Mieteinnahmen bei einer WG?

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15 Antworten

Es gibt Vermieter und Untervermieter, da sind die Tarife verschieden. Einnahme ist Einnahme.

was heißt das denn Einnahme ist Einnahme ? dann kann er auch die Miete als Kosten geltend machen ?

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der normalfall ist ja eigentlich auch der, dass in einer 5er wg jeder 1/5 der miete trägt und sie von wem auch immer gemeinsam überwiesen werden. die wg vermietet nichts untereinander.

vermietet der sohn nun aber wirklich und überweist nicht nur einfach für beide hat er mieteinnamen. das ganze macht aber eigentlich kein sinn da er eigentlich seine mietkosten anteilig als aufwand geltend machen können müsste und somit 400€ einnahmen gegen 400€ kosten stehen würden.

was mich etwas ins zweifeln brignt denn am ende könnte er damit noch einen verlust produzieren was sicherlich nicht im sinne des FA wäre.

Bei einer 5 er WG gibt es meistens auch einen Hauptmieter da der Vermieter sich nicht die Arbeit machen will ,denn oft wechseln diese WG Mieter !

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@littlejoe2008

joa richtig aber dann geht es meistens wie irgendjemand hier schon geschrieben hat nicht als untervermietung sondern eher als der "geldeintreiber" ich habe damals auch in einer 2er wg geowhnt mein mitbewohner hat immer miete überwiesen das war nix mit untervermietung für die man ja eigentlich wirklich noch einen vertrag bräuchte.

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Ganz wichtig: Untermieteinnahmen müssen als Mieteinnahmen gegenüber dem Finanzamt versteuert werden.

Quelle:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0203/rechtundfinanzen/0117/index.html

Wenn Du im Steuerrecht aus irgendwelchen Blättchen oder der Apotheker-Rundschau zitieren willst, dann kannst Du davon ausgehen, das Deine Antwort idR falsch ist.

Führ doch bitte eine gestzliche Grundlage aus dem deutschen Steuerrecht an, die Deine Aussage bestätigt.

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@ZauberinDanny

na, die Berliner Zeitung halte ich nicht gerade für die Apotheker-Rundschau.

Da du Experte im Steuerrecht bist wirst du die richtige Antwort ja wissen - ich weiß sie jetzt auch, und zwar anhand des Gesetzestextes gem. § 21 Einkommensteuergesetz.

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In einem noch etwas haarsträubenderem Fall versuche ich gerade Klarheit zu schaffen. Das Finanzamt beharrt steif und fest darauf, dass ein "Gewinn" aus folgendem Sachverhalt versteuert werden soll:

  • es handelt sich um eine noch nicht abbezahlte Eigentumswohnung.
  • das vermietete Zimmer + Mitnutzung von Gemeinschaftsräumen wird ca. 13% unter der ortsüblichen Miete überlassen.
  • Das Finanzamt erläutert die eigenen Berechnungen nicht einmal. Eigentlich hätte ein Verlust entstehen müssen --> werde ich jetzt im Einspruchsverfahren (seit wann heisst das Rechtsmittel so, ich miene mich zu erinnern, dass es früher immer ein "Widerspruch" war ?).

Das Finanzamt lässt sich also von vorne herein nicht auf die Verneinung der Gewinnerzielungsabsicht ein. Kann bei einer Eigentumswohnung nicht auch von einer Wohngemeinschaft ausgegangen werden. Wo ist das Thema "WGs" überhautp geregelt. Ich finde keine Richtlinien, Urteile oder sonst was dazu. Zumal das Finanzamt sich ja an Urteile nur bedingt halten muss, wenn diese nur einen vergleichbaren Einzelfall betreffen? Ich müsste also dann in meinem Fall ein neues Urteil herbei führen?

Bin für jeden Hinweis dankbar.

Hallo littlejoe2008, du brauchst deine Mieteinnahmen nicht versteuern, wenn sie folgende Bedingungen laut Richtlinie 21.2 EStG nicht überschreiten.

Ich zitiere:

"Werden Teile einer selbst genutzten Eigentumswohnung, eines selbst genutzten Einfamilienhauses oder insgesamt selbst genutzten anderen Hauses vorübergehend vermietet und übersteigen die Einnahmen hieraus nicht 520 Euro im VZ, kann im Einverständnis mit dem Stpfl. aus Vereinfachungsgründen von der Besteuerung der Einkünfte abgesehen werden. Satz 1 ist bei vorübergehender Untervermietung von Teilen einer angemieteten Wohnung, die im Übrigen selbst genutzt wird, entsprechend anzuwenden."

d.h. in deinem Fall schon ab einer Mieteinnahme von 50,--€ im Monat und das ganze Jahr Untervermietung (= 600,--€ Einnahmen)muß dein Sohn Einnahmen als Vermietung und Verpachtung versteuern. Im Gegenzug kann er aber die Ausgaben prozentual wie die Betriebskostenabrechnung gegenrechnen der Rest wird versteuert. (Steuerzahlung aber erst ab 7.834,--€ zu versteuerndes Einkommen).

es handelt sich doch nicht um eine selbstgenutzte Eigentumswohnung ? er ist doch nur Mieter und kein Eigentümer ?

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@littlejoe2008

Hallo littlejoe2008 bitte lies alles was ich geschrieben habe. Ich habe es sogar dick unterlegt damit es nicht überlesen wird.

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Hierbei handelt es sich um eine WG. Die Kosten werden geteilt. Also einer überweist die Miete an den Vermieter und der andere Mitbewohner erstattet seinen Anteil. Ich sehe da weder eine Vermietung noch eine Gewinnerzielungsabsicht. Da braucht gar nichts gemacht zu werden... LG Pollo

Das kommt darauf an: Wenn der Hauptmieter (= dein Sohn) von dem Untermieter mehr Miete verlangt, als er selbst anteilig für dieses Zimmer zahlen muss, dann handelt es sich um Mieteinnahmen, die versteuert werden müssen. Wenn aber nur die Gesamt-Kosten der Wohnung, sprich Miete/Nebenkosten, Strom, Telefon etc. anteilig unter allen Bewohnern der WG aufgeteilt werden, dann sind ja keine Einnahmen vorhanden, die versteuert werden müssten.

Es gibt verschiedene Mietverhältnisse. Er kann Hauptmieter sein oder gleichwertiger Mieter mit dem anderen zusammen. Das ist dann schon ein Unterschied.

Das halte ich für einen totalen Schwachsinn. Bei Pärchen die gemeinsam in einer Wohnung wohnen und die keine gemeinsame Kasse haben, sprich: sich die Miete teilen, überweist in der REgel ja auch einer das Geld an den Vermieter und der andere gibt dann dem "Überweiser" das Geld. Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn, denn er schlägt ja da keinen Profit raus. Wenn jetzt jemand ne Wohnung mietet, selbst gar nicht drin wohnt und die Wohnung teurer untervermietet oder so würde es ja immerhin ein bisschen Sinn machen, aber so ist das eine normale Wohngemeinschaft, beide haben sich drauf geeinigt wieviel wer zahlt und die Miete kommt beim Vermieter an. Da muss man doch nicht noch irgendwas mit der Steuer machen! Wozu auch...

Es ist ein riesenunterschied, ob es eine WG ist oder ob der Hauptmieter ein Zimmer untervermietet! Sind 2 paar Schuhe! ein Zimmer untermieten, darf man auch ohne Einverständniss der Vermieters gar nicht.

doch das ist nach Rücksprache und Einverständnis des Vermieters schon möglich !

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@littlejoe2008

Lies mal was bei mir steht :) Hab geschrieben, das man ohne Einverständniss des Vermieters nicht untervermieten darf :)

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Mieteinnahmen auch Untervermietungen, sind grundsätzlich Steuerpflichtigt, insbesondere wenn man stastliche Förderungen in Anspruch nimmt. Tut man das nicht, macht man sich der Steurhinterziehung strafbar, und das kann dazu führen, dass man ihrem Sohn die steuerlichen Vergünstigungen enzieht, und auch ein strafrechtliches Verfahren einleitet, was sehr teuer wird.

Da hätte der Staat aber eine enorme Verwaltungsarbeit, wenn er auch noch die Sachen bearbeiten müsste, bei denen es gänzlich an der Gewinnerzielungsabsicht fehlt.

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Hast Du eine Ahnung davon, wie viele Pärchen oder Freunde oder Studenten-WGs sich aus kostengründen Wohnungen teilen? Dabei geht es doch immer nur um eine reine Kostenerstattung. Bist Du wirklich der Ansicht, dass all diese Personen dies in ihrer Steuererklärung angeben müssen?

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Neulich bin ich privat mit einer anderen Person nach Holland gefahren. Die anteiligen Kosten für den Sprit hatte ich ihm erstattet. Muss mein Bekannter das deshalb in seiner Steuererklärung angeben?

LG, Danny

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@ZauberinDanny

nein das denke ich nicht! Für das erstere, hatte ich nur deine Frage beantwortet, was du dann im Zusammenhang mit der WG. machst bzw Untervermietung, dass musst du mit dir selbst ausmachen. Ich beantworte nur Fragen, sonst nichts!

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Wenn Du einen Teil Deiner angemieteten Wohnung aus Kostengründen untervermietest, dann sind das keine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Du brauchst das steuerlich nicht zu berücksichtigen.

Anders wäre es nur dann, wenn Du das machst, um damit einen Gewinn zu erzielen.

Wenn Du aber z.B. 500 € Miete zahlst und 300 € Mieteinnahmen durch Untervermietung hast, dann ist das steuerlich nicht zu berücksichtigen.

LG, Danny

Wieso soll er als Student eine Steuererklärung machen?

Normal schon denn es wäre dann ja eine Einkunfstart im Sinne des Finanzamtes aber dann könnte er ja auch die Miete als Kosten ansetzen und dann käme ja wieder 0,-- raus ?

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@littlejoe2008

Aber doch nicht bei zwei, dreihundert Öre pro Monat. Und wie Du geschrieben hast, geht es ja Null auf Null auf. Wenn überhaupt, ist es eben nur Papierkrieg

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Er soll sich beim Finanzamt erkundigen!

Das ist ja eine Logik.....

Die eine Mieteinnahme hat mit der anderen nichts zu tun. Zudem es ein ZUSÄTZLICHER Vermietungsvorgang ist.

Muss als Einnahme steuerrechtlich verbucht werden.

Hilft nix. Leider.

von der einnahme kann er nur seine aufwendungen abziehen und unterm strich wird nicht mehr wirklich was stehen vermute ich.

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@zonkie

Wenn er so viele Kosten dagegen rechnen kann, ist ja gut für ihn.

Und wenn er gar nichts unternimmt oder meldet , ist mir das auch egal...

Aber er hat nun mal gefragt. Da kann ich keine falschen Antwort geben

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Sind Sie Steuerberater oder so ? denn wenn ich die Mieteinnahme angeben müsste kann ich auch die Kosten als Aufwand ansetzen und dann würde es sich doch wieder aufheben ?

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@littlejoe2008

Bin Kaufmann. Ja, berechtigte Abschreibungen/Kosten können dagegen gerechnet werden. Aber das ALLES in der gesamten Steuererklärung. Das muss Dir mal ein Steuerfachmann vor Ort erklären.

Für solche detaillierten Beratungen ist diese einfache Frage/Antwort-Plattform nicht geeignet.

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@littlejoe2008

genau so müsste es sich verhalten. der aufwand für den sohn ist gegen die mieteinnahmen zu rechnen und das sollte sich ja im allgemeinen neutralisieren. dank freibeträgen kommt da wohl auch nichts zusammen selbst wenn man keine aufwendungen geltend machen würde.

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@OnkelBerni

Da hätte der Staat aber eine enorme Verwaltungsarbeit, wenn er auch noch die Sachen bearbeiten müsste, bei denen es gänzlich an der Gewinnerzielungsabsicht fehlt.

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Hast Du eine Ahnung davon, wie viele Pärchen oder Freunde oder Studenten-WGs sich aus kostengründen Wohnungen teilen? Dabei geht es doch immer nur um eine reine Kostenerstattung. Bist Du wirklich der Ansicht, dass all diese Personen dies in ihrer Steuererklärung angeben müssen?

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Und von welchen Abschreibungen soll hier die Rede sein?

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Neulich bin ich privat mit einer anderen Person nach Holland gefahren. Die anteiligen Kosten für den Sprit hatte ich ihm erstattet. Muss mein Bekannter das deshalb in seiner Steuererklärung angeben?

LG, Danny

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