Meinen Hund einschläfern lassen?

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Wenn er leidet - nicht mehr gut frißt, Schmerzen hat, keine Lebensfreude mehr, Verbesserungen ausgeschlossen sind etc... dann sollten man ihm helfen zu gehen.

Ob es aber so ist, könnt nur Ihr entscheiden.

Es ist sehr schwer den richtigen Zeitpunkt zu finden. Auf der einen Seite möchte man Hundi nicht leiden lassen - auf der anderen Seite nicht zu früh aufgeben.

Arthrose ist was Schlimmes. Man kann aber vieles dagegen tun. Es wird nicht mehr besser werden, aber man kann bei einigen Hunden viel dafür tun, dass es sich nicht weiter verschlechtert. Um dennoch mit ihm raus zu gehen gibt es Laufhilfen. Dies bringt aber nur was, wenn die Schmerzen durch Schmerzmittel weg sind und wenn er noch Lebensmut hat. Ich weiß nicht was Ihr alles dagegen tut u. wie Dein Hund drauf ist. Auch hier müßt Ihr entscheiden, ob Ihr alles gemacht habt u. ob Hundi sich schon selbst aufgegeben hat oder weiter leben möchte.

Meine Hündin hat auch Arthrose und auch sie wird hinten rum sehr instabil. Daher bekommt sie jeden zweiten Tag Massagen u. jeden zweiten Tag Krankengymnastik. Ich habe mir dies von einer Therapeutin zeigen lassen. Es tut ihr unglaublich gut. Auch bekommt sie einiges an homoöpatischen Mitteln. Zur Zeit wird es nicht schlimmer und das ist bereits ein Fortschritt. Mein Tierarzt ist der Meinung, man kann gar nichts dagegen machen. Aber es geht wie ich an meiner Hündin sehe. Ob das für Euch eine Möglichkeit darstellt oder nicht - könnt auch nur Ihr entscheiden.

Du schreibst er hat nur abends Schmerzen. Bekommt er keine Schmerzmittel oder hat er dennoch Schmerzen?

Wenn er Schmerzmittel bekommt und dennoch sich quält, dann kann ich die Überlegung Deiner Mom verstehen.

Ob ich ihn einschläfern lasse würde oder nicht - das kann ich so nicht beantworten, weil ich weder ihn sehe und auch nicht sehe wie stark er sich quält noch weiß was Ihr alles gegen die Schmerzen / Arthrose unternommen habt.

Wenn Du "nur" ein Problem mti der Einschläferung hast wg. Deinem schlechten Gewissen - das ist normal. Auch wenn man alles erdenkliche getan hat und es keinerlei Hoffnung gibt, hat man ein schlechtes Gewissen. So geht es zumindestens mir.

Mein Kater mußte im April eingeschläfert werden. Es war definitiv der richtige Zeitpunkt - es ging nicht mehr, er quälte sich nur noch. Dennoch habe ich Wochenlang ein schlechtes Gewissen gehabt und immer wieder gedacht "was wäre gewesen, wenn..."

Iditotisch zu zu denken und dennoch tut man es.

ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Es hat sich herausgestellt, dass mein Hundi einen Bandscheibenvorfall, Arthrose und eine Lehmung hatte. Wir haben ihn einschläfern lassen, er ist ganz ruhig eingeschlafen. Ich glaube jetzt, dass ich richtig gehandelt habe. Danke für deine Unterstützung :) Lg Luninchen

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Die frage ist, ob es fuer das tier eine quaelerei ist unter diesen bedingungen weiterzuexistieren oder nicht besser in ruhe den letzten gang zu gehen. Endscheident ist nicht was Du denkst und fuehlst, sondern das beste fuer das tier ist.

also ich habe selbst einen 12 jährigen rüden mit cauda equina. er läft noch recht gut, rennt sogar dem ball hinterher und auch hasen. aber wenn er nicht mehr laufen könnte, womöglich auch noch inkontinent wird, dann möchte ich ihn nicht leiden lassen. es ist immer eine frage, was du dem tier zumuten "möchtest". meine meinung: ich würde oihn einschläfern auch wenn es noch so schwer fällt- ich weiß das. aber das wichtigste ist, dass der hund glücklich ist, den letztendlich muss er deine/eure entscheidung akzeptieren.

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