Meine Oma hat Krebs und ich kann mich nicht verabschieden?

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8 Antworten

Hallo cevrai

mit dem Sterben umzugehen ist schwer - egal wie alt man ist - und es gibt verschiedene Arten des Abschieds und das ist ok - denn wir Menschen sind sehr unterschiedlich.

Wie auch die anderen schreiben, frag Deine Mutter, Verwandte ob sie mit Dir hinfahren - Du kannst auch alleine zu Deiner Oma ins Zimmer (auch wenn Du erschrecken wirst) - fahr aber nicht alleine hin, damit Du gleich nachher oder auf dem Rückweg darüber sprechen kannst, das ist ebenso wichtig.

Und wenn - aus welchen Gründen auch immer - ein Besuch nicht möglich ist, geh an einen ruhigen Ort (Kirche oder auch in der Natur) und verabschiede Dich dort von ihr, sag ihr was Du noch sagen möchtest, sing ein Lied - mach nach was Dir zumute ist - sie wird das spüren :)
Frag allenfalls auch Deine Eltern mitzukommen, wenn Du möchtest - einfach so, wie es für Dich am besten stimmt.

Man kann sich auch auf diese Weise verabschieden - wichtig ist es, den Menschen gehen zu lassen - da gibt es nichts zu bereuen (auch später nicht).

Liebe Grüsse

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Rede mit deinem Vater, geh ggf. alleine hin.

Du WIRST es bereuen, es nicht getan zu haben.

Deine Oma in ihrem jetzigen Zustand zu sehen wird ein Schock für dich sein. Aber darüber kommst du weg, und sie wird sich über deinen Besuch freuen.

Über die verpasste Gelegenheit wirst du aber dein Leben lang nicht hinwegkommen.

Es spricht auch nichts dagegen, sie häufig zu besuchen und dabei zu sein, wenn sie stirbt. Ist hart - aber Sterben ist Teil unseres Lebens.

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Ich war damals noch jünger (9 Jahre) als mein Opa gestorben ist, aber ich habe mich am selben Tag noch verabschiedet (er lag aber auch nicht weit entfernt und es war jetzt im Nachhinein betrachtet die richtige Entscheidung), jedoch kann ich deinen Vater verstehen ihm geht das ja wahrscheinlich noch etwas näher wenn das seine Mutter ist.

Aber vielleicht fragst du mal deine Mutter ob sie mit dir hinfährt.

Letzten Endes musst du das aber entscheiden, ich kann nicht für dich sprechen und dir nur sagen, dass es mir nicht geschadet hat, war in dem Moment zwar hart anzusehen aber doch die richtige Wahl, habe so besser damit abgeschlossen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und auch deiner Oma, dass sie keine Schmerzen hat.

Bleib stark

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Dann sag dass deinem Vater so, dass du dich gerne von ihr verabschieden möchtest. Man wird es sonst wirklich bereuen. Deinen Vater kann ich aber auch verstehen. Er kann ja draußen warten. Ich finde, dass sollte er für dich machen, auch wenn die Fahrt etwas weiter ist. Oder hast du noch andere Verwandte die dorthin fahren? Dann könnten die dich mitnehmen.

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Tun wirst du wohl nicht viel können, außer deinem Vater nochmal ordentlich ins Gewissen zu reden. Finde ich nicht in Ordnung so ein Verhalten. Ist doch egal, ob sie nun wirres Zeug redet oder anders aussieht als zu Zeiten, als sie noch gesund war. Sie liegt im Sterben, da gehört es sich als Verwandte sich zu verabschieden. Mach ihm klar, das ihr den Fehler stark bereuen werdet. Wer weiß was sie Euch noch alles sagen wollte und ihr wart zu feige.. Mein Opa ist auch vor 5 Jahren verstorben, zu Hause in seinem Haus, ich war über 5 Wochen jeden Tag bei ihm, obwohl er ab da nur noch im Bett lag und keinerlei Lebensfunken mehr in sich hatte. Als er starb, war ich auch dort bis der Leichenwagen eingetroffen ist. Es sagt keiner das sowas einfach ist, aber tut es einfach eurer Oma zu Liebe, damit sie glücklich sterben kann. mfG

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Es muss doch noch mehr Verwandte geben, oder sprich mit deinem Vater dass du dich unbedingt verabschieden möchtest. Mit 14 Kannst du (mit Erlaubnis) auch schon allein mit dem Zug fahren.

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Bitte Deinen Vater, Dich wenigstens hinzufahren, damit Du Dich verabschieden kannst. Er muss ja nicht mit reingehen.

Als vor vielen Jahren meine Mutter starb, hatte ich nicht die Chance, mich zu verabschieden. Ich bedaure das bis heute.

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Update:
Mein Vater hat sich doch dafür entschieden sich zu verabschieden und ich bin froh darüber.. 3Tage nachdem wir bei ihr waren ist sie gestorben. 

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