Meine Kinder wollen nur noch zu ihrer Oma?

11 Antworten

Es erinnert mich ein bisschen an das, was Scheidungskinder zum Beispiel so toll finden an dem Elternteil, den sie nicht immer präsent haben.

Bei meiner Scheidung unterhielt sich der Richter irgendwann 20min allein mit meinen Kids.

Und erzählte mir dann ganz entspannt, was meine Jungs alles besser fanden bei ihrem Vater ...

- Frühstück im Bett, ja, auch Schokozwieback und Kakao (den Rest stellt man sich vor ...
- wenn sie wollen, jeden Tag Pommes und Grillhahn vom Imbiss
- Filme gucken, die Mutter nie erlaubt hätte, weder den Film noch die Zeit
- alles, was herumliegt (Schuhe, Klamotten) räumt Papa weg 
- kein Helfen, also Tisch decken/ abräumen, kein Aufräumen, keine nervende Mutter, die nach Schularbeiten/ gepackten Schultaschen und und und fragt

"Sie sehen, alles ganz normal" meinte er dann und beruhigte mich, meine Kids seien einfach ganz normaler Durchschnitt. Die fänden es immer dort besser, wo es weniger Regeln gibt, mehr Freiheiten, weniger Einschränkungen (sei es materiell, oder dass man Rücksicht nehmen muss). Mit materiell meine ich, dass man nicht ständig Dinge kauft, die schon da sind, bloß jetzt eben moderner gekauft werden müssen (Handy z.Bsp.) Omas kann man da vermutlich viel schneller um den Finger wickeln.

Wenn es das sein sollte, dann würde ich mit der Oma klare Regeln festlegen, was deine Kinder dort dürfen und was sie zu tun haben, welche Dinge angeschafft werden und so weiter. 

Unter Umständen würde ich auch festlegen, wie oft sie zur Oma gehen. ich würde nicht zulassen, dass sie euch ausweichen können, indem sie zur Oma gehen.

Und wenn ihr Familienfreizeitangebote bietet, dann sollte nicht die Alternative sein "dann kommt Oma eben mit" (um deine Kids zu ködern), sondern entweder "Mitgehen/Mitmachen" oder zuhause bleiben. 
Vielleicht müsst ihr das ein-, zweimal durchstehen und wirklich zu Hause bleiben. Wenn deine Kinder wissen, dass es dann ein langweiliges WE zu hause wird, ihr also ernst macht, werden sie sich das überlegen, ob sie euch damit erpressen .

Ich denke, ihr macht schon alles richtig. Eure Kinder haben bloß eine Nische für sich entdeckt, wo man es ein u. U. wenig bequemer hat. Dass Kinder das ausnutzen, ist doch legitim. Das würden vermutlich fast alle Kinder machen.
Bei einer solchen Konstellation haben Eltern immer die schlechteren Karten.

Ich wünsch euch viel Kraft und dass sich euer Problem bald lösen lässt

Ich war als Kind auch so auf Oma und nochmehr auf Opa fixiert.

Zum einen kam dass dadurch, dass sie die ersten 3(?) Jahre die Tages- und danach 2 Jahre die Nachmittagsbetreuung übernommen haben. Auch sonst war ich sehr oft bei ihnen.

Meine Mutter war so jung wie du und hatte nicht viel Zeit wegen Stuium und dann Arbeit. Bei der Oma war ich immer im Mittelpunkt, durfte machen was ich wollte. Mein Opa war noch besser - er war streng, eine natürliche Autorität und hat mir die Welt erklärt. Da konnte mein Vater einfach nicht mithalten.

Besser wurde es erst, als meine Familie wegen Arbeit weit genug weg gezogen war. Dann war ich immer in den Ferien dort oder Oma kam angereist, wenn ein Kind krank war und meine Eltern arbeiten mussten.

Bei meinen Kindern habe ich das garnicht erst so einreißen lassen. Zum einen waren sie für mich immer der Mittelpunkt meines Lebens - aber das ist bei dir ja genauso. Es gab aber auch klare Regeln, Grenzen, Erziehung. Die eine Oma war schon Rentner und wurde viel in die Betreuung einbezogen. Dabei habe ich durchgesetzt, dass sie die von uns aufgestellten Regeln grundsätzlich durchsetzen muss. Klar darf eine Oma etwas nachsichtiger sein, aber der Grundsatz muss klar sein.

Meine Mutter wollte sich darauf nicht einlassen - sie beanspruchte das Recht für sich, ihre Enkel komplett verwöhnen zu dürfen - mit dem Ergebnis, dass sie diese deutlich seltener sah (ok, mind. alle 2 Wochen).

Schau mal auf die Kleinigkeiten. Was genau macht die Oma so interessant. Sind es weniger Reglen? Oder (was logisch wäre) deutlich strengere, liebevoll durchgesetzte Prinzipien?

Wie ernst nehmt ihr die Kinder? Auch da gibt es einen optimalen Mittelweg, den man anstreben muss - zu viel ist überfordernd, zuwenig frustrierend.

Hallo,

Zuerst mal: Dass die Kinder Oma und Opa so richtig gut finden, gerne dort sind und sich normalerweise nur schwer trennen können, ist nicht ungewöhnlich.

Die übliche Begrüßung, wenn wir unsere Kinder bei meinen Eltern oder Schwiegereltern abholen, ist mitnichten:"Hallo Mama, hallo Papa, schön dass ihr wieder da seid, dann können wir schnell nach hause!". Der O-Ton , wenn sie uns erspähen, ist eher: "NEEEINNN!!! Wir wollen noch nicht weg!!!!"

Soweit ist alles im grünen Bereich.

Was ich aber mal hinterfragen möchte: Welchen Einfluss hat Deine Mutter auf eure Familie? Hat sie die Macht, ungeliebte Entscheidungen von euch Eltern wieder umzustoßen? Zum Beispiel: ihr sagt das Kind darf nicht mit Freunden ins Schwimmbad, Doch wenn es die Oma einschaltet, besteht die reele Chance, dass das Verbot wieder aufgehoben wird? Und wenn ja, ist das häufiger so?

Erziehung will das Gegenteil von dem, was das Kind will?

Anna Freud:" Schritt für Schritt will die Erziehung das Gegenteil von dem, was das Kind will, zu jedem Zeitpunkt erscheint ihr der Gegensatz zu der beim Kind vorgefundenen Triebregung als das Erwünschte".

Sie geht hierbei auf die psychosexuellen Entwicklungsphasen bei Kindern ein. Zum Beispiel möchte das Kind weiter gestillt werden, jedoch wird es nach einiger Zeit dazu erzogen, aus einer Flasche zu trinken.

Glaubt ihr das stimmt, oder seht ihr das eher kritisch? Meiner Meinung nach will die Erziehung ja nur das Beste für das Kind und nicht alle seine Triebregungen unterdrücken...

Danke schon mal für Antworten.

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Tut mir leid für die lange Frage, ich hoffe irgend ein Experte kann helfen.

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