Mein Sohn ist unter 18 und bekommt Mahnungen!?

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8 Antworten

Was kann ich machen den Kosten zu entgehen ?

Es sind nicht deine Kosten.

Aber du kannst als Mutter dein Nicht-Einverständnis mit dem Vertragsschluss erklären und die Sachen zurückschicken.

Ggf. musst du glaubhaft machen, dass dein Sohn minderjährig ist.

Wäre es ein Fehler den zu sagen dass mein Sohn unter 18 ist und ein Falsches Alter angegeben hat ?

Es löst die zivilrechtliche Forderung in Wohlgefallen auf, aber was bleibt ist u.U. ein strafrechtlicher Betrug.

JudiKC29 25.07.2016, 13:51

Die Sachen sind schon benutzt...

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kevin1905 25.07.2016, 13:52
@JudiKC29

Das ändert nichts an der Rechtslage.

Evtl. muss er Wertersatz leisten, das ist aber summentechnnisch nicht das Problem.

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Mal davon abgesehen, dass Du diese Verträge widerrufen kannst - wie sollen sich hier die Kosten zwischen Einkauf 117,-- Euro und 249,-- Euro zusammensetzen.

Ansonsen setze Deinen Sohn mal auf den Pott - er soll alle Rechnungen und Mahnungen herausgeben, damit Du Dir einen Überblick über den Gesamtschaden verschaffen kannst.

Das sinnvollste wäre, den Verkäufern zu schreiben, dass du den Kaufvertrag widerrufst, weil dein Sohn noch nicht 18 ist und die Dinge ohne dein Einverständnis gekauft wurden. Du musst dann natürlich alles wieder zurück schicken.

Informiere dich am Besten auch darüber, wie du den Internetzugang deines Sohnes begrenzen kannst, damit er nicht einfach so irgendwelche Dinge im Internet kaufen kann.

JudiKC29 25.07.2016, 13:47

Kommen die mir dann nicht mit Urkundenfälschung ?

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franneck1989 25.07.2016, 13:49
@JudiKC29

Kommen die mir dann nicht mit Urkundenfälschung ? 

Das hat auf die (Nicht-)Wirksamkeit des Vertrages keine Auswirkungen

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daCypher 25.07.2016, 13:53
@JudiKC29

Wenn, dann kriegt dein Sohn eins auf den Deckel. Im schlimmsten Fall muss er vielleicht wegen Urkundenfälschung ein paar Sozialstunden machen. 

Wenn die Sachen nicht verdreckt oder kaputt sind, dürfte aber nichts passieren. Die Händler rechnen ja eh mit ein paar Rücksendungen, weil du generell 14 Tage Rückgaberecht hast. Wenn man sich Kleidung im Internet kauft und dann feststellt, dass sie nicht passt, kann man sie auch problemlos zurückschicken.

In deinem Fall ist der Kaufvertrag ja sowieso "schwebend unwirksam", weil dein Sohn noch nicht voll geschäftsfähig ist.

Ich würde den Verkäufern erst mal schreiben und dann schauen, was sie antworten. Vielleicht machst du dir ja viel zu viele Gedanken und es gibt keine Probleme.

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franneck1989 25.07.2016, 14:09
@daCypher

Im schlimmsten Fall muss er vielleicht wegen Urkundenfälschung ein paar Sozialstunden machen. 

Eine falsche Altersangabe ist keine Urkundenfälschung

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geheim007b 26.07.2016, 08:34
@franneck1989

Es ist ein Kreditbetrug da er Verhältnisse vortäuscht ohne die er zu diesem Kreditgeschäft (kauf auf Rechnung oder via Lastschrift) nicht fähig gewesen wäre den Kauf zu tätigen.

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JudiKC29 25.07.2016, 13:47

Und die Sachen wurden schon benutzt

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kevin1905 25.07.2016, 13:50
@JudiKC29

Dann ist ggf. Werersatz zu leisten. Der dürfte aber geringer sein, als die eigentliche Forderung.

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Schick am besten die Sachen zurück und trete im Namen Deines Sohnes von den Kaufverträgen zurück.

JudiKC29 25.07.2016, 13:51

Die Sachen sind leider schon benutzt

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beangato 25.07.2016, 13:57
@JudiKC29

Dann setze Dich mit den Versandhäusern in Verbindund und erkundige Dich, ob Du irgendeinen Schadenersatz bezahlen kannst.

Kürze Deinem Sohn das Taschengeld und lass es ihn selbt bezahlen.

Und halte ihn in Zukunft von Amazon und dergleichen fern.

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Mahnungen aus dem Internet immer zu erst auf Echtheit prüfen.

Da kann es vorkommen, dass irgendwelchen Gestalten eine Rechnung zu fällt und diese eine gefälschte Mahnung versenden.

Minderjährige sind bedingt Geschäftstätig. Wenn du nicht mit dem Kauf einverstanden bist, müssen die das zurück nehmen und ihr bekommt das Geld wieder. Melde dass dein Sohn minderjährig ist!

Schreibe denen und lege eine Ausweiskopie bei. Gegen deinen Sohn dürften keine vollstreckbaren Titel erwirkt werden können. Und hau deinem Sohn ein paar hinter die Ohren.

kevin1905 25.07.2016, 13:48

Schreibe denen und lege eine Ausweiskopie bei.

Dass Anfertigen von Kopien ist nicht immer statthaft.

Gegen deinen Sohn dürften keine vollstreckbaren Titel erwirkt werden können.

Wo steht das denn? Kinder ab 7 sind beschränkt geschäfts- und daher deliktfähig.

Und hau deinem Sohn ein paar hinter die Ohren.

Gewalt gegen Kinder ist niemals angemessen und immer eine Straftat. Wer sich solcher Methoden der Erziehung bedienen muss ist als Elternteil unqualifiziert.

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TimmyEF 26.07.2016, 09:23
@kevin1905

Eine Straftat ist es seinen Kindern nicht genügend Ehrlichkeit und Respekt beizubringen. Uns hat es auch nicht geschadet.

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JudiKC29 25.07.2016, 13:53

Die Sachen sind schon benutzt...

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geheim007b 26.07.2016, 08:32
@JudiKC29

wenn die sachen nicht im originalzustand zurückgegeben werden können ist der widerruf nach "taschengeldparagraph" zwar grundsätzlich möglich... allerdings entsteht eine Schadensersatzforderugn auf die differenz zwischen auslieferung und jetzigen Zustand... und das dürfte mehr oder weniger der Neupreis sein.

Die Frage ist was mit den Inkassogebühren ist... prinzipiell kriegen konzerne die vor Gericht kaum oder gar nicht durch, wodurch man ihnen durch Zahlung der Hauptforderung (+ evt. Rücklastschriftgebühren und paar euro Mahngebühren) entgehen kann. Das Problem das ich sehe ist das Amazon & Co eben dinge sind die man auch in Zukunft gern nutzen möchte, aber niemand zwingt sie auch in Zukunft geschäfte mit unzuverlässigen Kunden zu machen (erst recht wenn man das Alter fälscht um einen "Kredit" (Zahlung auf Rechnung oder Lastschrift) zu bekommen.  Das sollte man immer im Hinterkopf haben, wie es Amazon konkret handhabt weiß ich nicht.

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Ich glaube auch wenn du das sagst muss er es wohl oder übel bezahlen, oder eben du , der Betrag steht ja nach wie vor offen und es muss bezahlt werden. 

franneck1989 25.07.2016, 13:49

Nein, wenn man sich korrekt verhält muss man nichts bezahlen

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kevin1905 25.07.2016, 13:50

Der durch den Minderjährigen geschlossene Vertrag ist schwebend unwirksam und bedarf zur Wirksamkeit der Zustimmung der Fragestellerin.

Diese liegt aber nicht vor, also hat der Händler keinen Anspruch auf Bezahlung.

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