Mein Hund zieht immer so stark an der Leine das er sich fast erwürgt und schon hechelt als würde er keine Luft mehr bekommen. Was kann ich dagegen tun?

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10 Antworten


1. Ein gut sitzendes Geschirr kaufen (z.B. von annyx)

2. Einen Teil des täglichen Futters nicht in den Napf geben, sondern in Form von Trockenfutter mit auf den Spaziergang nehmen.

3. Immer für eine lockere Leine sorgen. Dein Zug erzeugt beim Hund Gegenzug.

4.Geh mit dem Hund raus. Steht er neben Dir, marker das gewünschte Verhalten sofort (z.B. "Fein" und ein Stück Futter). Warte, bis der Hund Dich ansieht und wiederhol das Ganze mehrfach. Belohne den Hund so, dass er das Futter neben oder hinter Dir bekommt, damit er versteht, für welche Position er belohnt wird.

5. Bleibt der Hund nach mehreren Wiederholungen an Deiner Seite, gehst Du den ersten Schritt.
Bleibt der Hund an Deiner Seite, belohnst Du ihn sofort wie unter 4.
Klappt auch das zuverlässig, erhöhst Du die Anzahl der Schritte und belohnst wieder wie unter 4.

Am Anfang wird der Hund unter Ablenkung immer wieder ziehen. Sprich ihn dann ruhig an und hol ihn mit
einer Handbewegung und einem Stück Futter wieder in die Position neben oder hinter Dich. Dazu gehst Du mit einem Bein etwas zurück, verlegst den Körperschwerpunkt nach hinten und lädst den Hund bei lockere Leine mit einer Handbewegung dazu ein, wieder in den Leinenradius neben Dich zu kommen. Steht er in Position, markern (Futter und Lob).

Wichtig ist, dass Du absolut konsequent übst, sobald der Hund an der Leine ist. Ohne Ausnahme. Steigere die Schwierigkeit langsam und wenn der Hund zu aufgeregt ist, mach z.B. ein kurzes Suchspiel mit ihm.

Achte bitte auch darauf, dass der Hund gut ausgelastet ist, Freilauf hat und dass er so frühzeitig raus kommt, dass er nicht zieht, weil er sich dringend lösen muss. Und hab Geduld: Leinenführigkeit ist anstrengend für Hunde, weil sie Konzentration erfordert und das menschliche
Lauftempo für Hunde eigentlich viel zu langsam ist.



Dein Hund muss einfach lernen das Ziehen nicht zum Erfolg führt. 

Gehe im Moment jedes Wochenende mit einer Tierheim Hündin spazieren. Hab ihr das lockere Leine laufen in wenigen Stunden beigebracht ganz ohne Leckerlies oder Kommando. 

Besorge dir ab sofort ein gepolstertes Brustgeschirr. Und beginnt ganz von vorne. 

Zieht der Hund bleibst du stehen, ganz einfach. So lange warten bis sich die Leine lockert und wenn der Hund nur kurz den Kopf nach hinten macht. Lockere Leine ist lockere Leine. Dann geht's auch gleich weiter. 

Rennt der Hund wieder in die Leine, gleiche Spielchen nochmal und nochmal und nochmal. Das ist gerade , wenn sich verhalten festigt echt nervenaufreibend. Und kann zu Beginn bestimmt 30-50x passieren. Du darfst da bloß nicht genervt sein sondern ruhig und immer wieder stehen bleiben. 

Zieh das mal konsequent durch am Geschirr und das über mehrere Tage ohne Erfolgserlebnis. Dann wird sich das Problem auch lösen. 

Meiner lernt gerade ein Kommando damit er weiß 'Ah jetzt soll ich bei ihr laufen' geübt wird das mit Geschirr und kurzer Leine, Leckerchen und Clicker.

Die Leckerchen werde ich dann umso besser er das Kommando versteht abbauen und dann weglassen.

Bei mir läuft das so ab:

Ich rufe ihn mit 'Komm her' habe die Leine in der rechten Hand und ein Leckerchen in der Linken, gib das Kommando damit er weiß Ich will das er hier bleibt und wenn er es schafft bekommt er ein Leckerchen während des Ganges. Das mach ich dann OHNE Unterbrechung ein kleines Stück und gib ihm dann das Kommando 'Frei' und er darf schnüffeln.

Es geht nicht von heute auf morgen ist ja klar, aber bei uns klappt es bis jetzt gut. Vielleicht ist das ja auch was für dich. :)

Ich würde einfach einen entgegengesetzten Zug machen so dass der Hund das spürt. Ich würde versuchen oft den augenkontakt mit dem Hund halten. Das geht zu Anfang am besten mit einem Leckerli in der hand, das man dann langsam absetzt. Wenn der Hund nach oben guckt sofort ein Leckerli geben. Trotzdem wenn er freiwillig zu dir nach oben guckt immer belohnen. Später reicht das reden. Ich würde aber kein Geschirr nehmen weil der Hund dann den Zug weniger spürt. Vielleicht solltest du das mal mit einer retriver leine Versuchen. Den Stopper aber nicht zu fest ziehen nur so das auf Spannung 1-2 Finger da zwischen passen uns wichtig das man damit nicht ständig zieht sonder nur kurze Impulse giebt. Ich hoffe ich konnte helfen😁

Informiere Dich über Hundeerziehung. Im Internet oder Buch und wenn Du es nicht alleine schaffst suche Dir Hilfe beim Hundetrainer oder im Hundeverein.

LG

Die Leinenführigkeit perfektionieren!

Sobald er zieht, einfach stehenbleiben. Gegebenfalls die Richtung wechseln. Du überlässt ihm momentan ja gerade die Führung.

Irgendwann wirst du diesbezüglich ein orthopädisches Problem bekommen.

Und es kann sogar sein, dass der Hund sich den Kehlkopf bricht, sofern er immer weiter derartig zieht, und du sozusagen dagegen hälst.


Schau mal hier, vielleicht hilft es dir.

Brustgurt und Leinenführigkeitüben :D
Lg julian

Tronje2 26.07.2016, 18:06

Kurze Leine. Brustgurt.

Den Hund nicht anquatschen sondern einfach in die entgegengesetzte Richtung laufen und den Hund mitnehmen.

Das heisst dann Leinenführigkeit. Wie oben. MfG

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BegerBlanceSu 26.07.2016, 18:13

hilfreiste antwort ? :))

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