Mein Gesicht hat sich verändert

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definitiv kann die veränderungen deines aussehen mit dem was du beschrieben hast zusammenhängen...du fühlst dich unwohl, stehst sehr unter druck und leidest schlicht und einfach...ne zeit lang hatte ich auch diese probleme in der schule usw., war immer der kleinste und schon meistens ein bissel "uncool". hab damals auch das gefühl gehabt, das sich äußerlich was verändert hat. als tipp kann ich dir mitgeben, dir ein hobby zu suchen, was dir wirklich spaß macht...am besten ein teamsport oder eine theatergruppe zum beispiel, und deine sozialen kontakte auf diese aufbaust, dich also glücklich fühlst...das kann dann echt dazu führen, das dir entweder das was in der klasse vorgeht am a**** vorbeigeht, oder das du dich besser integrierst, da du viel druck verlierst...und viel lockerer an die ganze sache angehst, da du ja so oder so bei deinem hobby andere freunde hast :) hoffe ich konnte dir helfen :)

Danke! Echt nützlicher Tipp!

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Natürlich spiegeln sich Probleme sofort im Gesicht wieder. Jemand sieht gestresst oder entspannt aus. Einer hat eine verkniffene Miene während ein anderer fröhlich lächelt. Es ist wichtig, dass du auf dich selbst achtest und dich um sich selbst zu kümmerst. Dazu gehört, die Phobie und das negative Erlebte loszulassen und das Selbstwertgefühl (Selbstachtung = auf sich selbst acht geben) aufzubauen. Achte darauf, was deinem Körper und deiner Seele gut tut. Etwas, was dir Freude macht, wird auch dein Gesicht wieder verändern (Stichwort Hobby). Es ist sowieso jetzt der richtige Zeitpunkt. Du wirst bald die Schule verlassen, und im Berufsleben und der Ausbildung werden die Karten völlig neu gemischt. Du siehst die Klassenkameraden so gut wie nie mehr wieder, und sie haben keinen Einfluss mehr auf dich. Es wäre gut, kurzfristig die Hilfe eines Fachmanns/einer Fachfrau in Anspruch zu nehmen, um das Mobbing und die Folgen sowie die Phobie durchzusprechen, damit du wieder gestärkt durchstarten kannst.

Auch dir vielen Dank für deinen guten Vorschlag. Es ist aber echt nicht leicht, sowas loszulassen. Aber du hast vollkommen Recht!

Vielen Dank :)

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@MeAmo

Es gibt Psychologen, die sich auf Mobbing und Phobien spezialisiert haben. Diese Informationen können durchaus wichtig sein, um deine Probleme zu überwinden. Allgemein gesagt sind durch das Mobbing negative Botschaften über dich in dir selber entstanden. Aber du bist ja schon auf einem guten Weg (MeAmo). Du kannst also eine Inventur über das Erlebte machen und die Botschaften, die dich dadurch erreicht haben - d.h., das, was tatsächlich gesagt wurde aber auch das, was durch negatives Verhalten ausgedrückt wurde, wie du dich gefühlt hast, was du über dich dachtest. Dann nimmst du diese ganzen Botschaften und schreibst genau das Gegenteil davon auf. Das sind deine Affirmationen. Die liest du morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen durch oder nimmst sie selbst gesprochen auf und hörst sie dir an (früher einfach mit Kassettenrekorder, heute ???). Anfangs lösen die Affirmationen den Schmerz in dir, der an die Oberfläche tritt. Du wirst merken, wenn du die neuen Botschaften intus hast, denn die Affirmationen werden dann unwichtig und können durch andere ersetzt werden.

Zu dem Thema kannst du lesen: Pia Mellody, Facing Codependence mit Arbeitsbuch Breaking Free. Das gibt es zwar auch auf Deutsch, aber bitte lese in Englisch, wenn du kannst. Mellody befasst sich mit Missbrauch und deren Folgen, den Coabhängigkeitssymtomen. Beide Bücher kann ich jedem Psychologen ans Herz legen. Sie werden zwar unter Selbsthilfe geführt, sind aber allgemein verständliche Fachbücher. Und Mobbing ist ja Missbrauch.

Phobien scheinen immer eine Angst vor einer Art Angriff zu sein. Was genau passieren wird, ist aber diffus und kann nicht immer benannt werden. So könnte zum Beispiel sein: Angst vor Spinnen - Angst vor dem Angriff des Tieres (diffuser Art) Angst vor Höhen - Angst zu Tode zu stürzen (konkret) Angst vor Geistern - Angst vor ...? Angst rot zu werden - Angst vor ...?

Wenn man Glück hat, kann man das Ereignis, das die Phobie letztendlich ausgelöst hat, herauskristallisieren. Vermutlich würde dich die Psychologin in Situationen bringen wollen, in denen du Angst hast, rot zu werden. Diese Situationen stehst du mittels Atemtechniken und gedankliche Ablenkung durch. Dann wird es hoffentlich bald vergehen. Schon von Goethe sagt man, dass er die höchsten Türme bestieg, um seine Höhenangst zu überwinden. Du bist also in guter Gesellschaft.

Du kannst dir für dich riskante Situationen im Geiste vorstellen. Das ist anfangs schmerzhaft. Wiederhole die Szene so lange gedanklich, bis du deine Reaktion variieren kannst und am Ende imstande bist, den Angriff der anderen Person selbstsicher zurückzuweisen. Du kannst die Szene abschließen, indem die andere Person nicht negativ, sondern ausgesprochen liebevoll auf dich reagiert. Sinnvoll ist es, wenn du dich während der Übung an einem Ort aufhälst, wo du dich 100% wohlfühlst und sicher bist. Auch solltest du dir bewusst sein, dass andere Menschen in Wirklichkeit nicht so harsch sind, wie du es dir in deinem Geiste ausmalst. Du machst lediglich eine Übung, um deine Ängste an die Oberfläche zu bringen und zu konfrontieren.

Unabdinglich würde ich vorher am Selbstwertgefühl arbeiten, so dass du schon weißt, dass du ein wertvoller Mensch bist, wenn du solche Übungen machst.

Diese Tipps sind ohne Gewähr. Im Zweifelsfall solltest du diese Ideen einem geschulten Psychologen unterbreiten, der dich durch diesen Prozess auch begleiten kann.

Ich bin noch dabei, weiter über Phobien nachzudenken.

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@Rotblaugruen

Danke, dass du dir solche Mühe gegeben hast. Dein Text hat mir wirklich Kraft gegeben, Anregungen und Hoffnung gegeben, dass man wirklich etwas dagegen tun kann. Wirklich schlimm sind für mich vor allem Situationen, wenn ich z.B. ein Referat halten muss. Denn dann bin ich natürlich sehr aufgeregt, konzentriere mich quasi nur auf meine Angst. Erstens versagt dann häufig die Stimme und zweitens blockiert das natürlich auch das Denken. Dieses Problem haben aber bestimmt einige Leute. Ich versuche es mal mit deinen Tipps. Ich glaube ich müsste in manchen Situationen echt lockerer werden, da ich mir - wie du treffend sagtest - schon ein sehr negatives Bild von manchen Personen mache, obwohl diese eigentlich nicht so schlimm sind wie man vorerst immer denkt.

Lg MeAmo

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@MeAmo

Mir fällt gerade noch etwas ein: Zum Merken von Inhalten eines Referats haben sich bei mir Mind Maps als äußerst nützlich erwiesen. Mit ihnen habe ich auf der Uni in allen Prüfungen gute Noten erzielt. Das englische Buch heißt: Tony Buzan, Use your Head. Dieses Buch ist aber auch ins Deutsche übersetzt worden. Mind Maps enthalten die zentrale Idee in der Mitte, von der "Äste" mit den wichtigsten Punkten abzweigen und davon wieder "Unteräste", welche die wichtigsten Aspekte zu dem Punkt stichwortlich festhalten. Sie helfen auch bei der Planung und ersten Gedankensammlung zu einem Thema.

Es ist leichter, sich eine Mind Map vor dem geistigen Auge vorzustellen als einen Text im Kopf zu behalten. Du könntest die Mind Map zur Orientierung während des Referats bereit halten und erkennst so auf einen Blick wo du dich gerade befindest. In deinem Text selbst oder den Stichworten könnten die jeweiligen Stichwörter aus der Mind Map farbig hervorgehoben werden, um dir bei der Orientierung zu helfen.

Zahlen kannst du dir über Symbole merken und in Geschichten umsetzen. Siehe: http://www.mbh-visitec.de/uploads/media/FachundFuehrungskraefte.pdf Der Autor erklärt dies ganz gut in 30 Minuten Powergedächtnis, Gabal Verlag. Auch Vera Birkenbihl beschäftigt sich in mehreren Büchern mit Gedächtnisstützen und gehinrgerechtem Lernen. Die in Sprachen lernen leicht gemacht erklärten Techniken und Vorgehensweisen funktionieren sehr gut. Ich finde, das ist ein sehr interessantes und nützliches Thema.

Es hat in der Geschichte immer wieder Leute gegeben, die ihre Schwäche in eine Stärke verwandelt haben, so z.B. schüchterne Menschen, die so lange an sich gearbeitet und geübt haben, bis sie vor einem ganz großen Publikum sprechen konnten - was sich keiner sonst getraut hat. Das ist doch mal eine Herausforderung.

Viel Erfolg!

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@Rotblaugruen

Wow, hätte ich doch noch einen Stern zur Verfügung. Echt super hilfreicher Tipp! Und auch ein sehr guter Link! Ich werde an mir arbeiten.

Vielen Dank

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Hallo. Ich würde dir als Psychologe was anderes vorschlagen, als das du dich haslüberkopf in irgendelche Hobbys stürzt, was sicher eskaliert, da du innerlich garnicht bereit dazu bist. Gehst du noch zur Schule, Ausbildung, oder arbeitest du? Wie wäre es mal mit einer schönen Reha? 4 - 6 Wochen mal abspannen? Antrag bei der Kasse stellen und eben da du dich selbst als psycisches Frack siehst eine psychosomatische Reha anmelden. Das dauert zwar lange, aber wenn der HA ein Kurhaus kennt, kann er/sie das beschleunigen. Da kannst du über alles reden, lernst viele in deinem Alter kennen die ähnliche Probleme haben. Ihr werdet beschäftigt mit Basteln, oder was anderem. Sie bieten Vieles an. Dann Anwendungen, schwimmen, Gymnstik, Entspannungsübungen was wichtig für dich ist. Sehe das Ganze als kleinen Urlaub an. Du bist da nie alleine, hast aber Einzelzimmer, damit du dich mal zurück ziehen kannst. Brauchst 4 oder 6Wochen nicht kochen. Lass dich mal verwöhnen.Ernährungsberatung gibt es auch noch.

Du musst zwar zuzahlen, wenn du in Arbeit stehst. 10€ pro Tag. dafür hast du aber alles da. Taschengeld, Ok ein wenig brauchst du schon, weil man in der Freizeit Kaffee trinken geht oder mal an einem Ausflug teil nimmt. Bist du Schülerin oder AZUBI, bist du glaube ich befreit. Das kanst du aber bei der Kasse erfragen. Die Kur dann eben auf deine Psyche hin eireichen. Hast du noch andere Krankheiten, die dann mit angeben. Verspnungen im Nacken hat doch jeder. Schlafstörungen, total überlastet. Es könnte das Burn out Syndrom dabei heraus kommen. Die HA schreiben immer Erschöpfungssyndrom und wenn du schnell errötest ist das eine zusätzliche psychische Last oder? Wie wäre das, bevor du irgendwann zum Pssychologen rennst? Paul

Du hast es auf den Punkt gebracht. Ich kann nämlich echt nur sehr schwer abschalten. Meistens schau ich dann Fern oder höre Musik, um meine Gedanken zu "überdecken".
Glücklicherweise sind aber bald Sommerferien, da fahren wir in den Urlaub. Aber ich werde mir deinen Tipp sicherlich durch den Kopf gehen lassen.

Vielen Dank für den super Tipp Paul

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Also soweit ich als Laie weiß kann so etwas durch aus durch Stress bedingt sein.

Denn der Stress ist ja nicht nur für die Seele sondern auch und vor allem für den Körper anstrengend und laugt einen aus.

was dagegen helfen könnte ist vllt einfach mal zu versuchen sich zu entspannen und mehr zu schlafen. zb mal von 10 bis 8 oder so.. (nachts) :)

ganz liebe grüße

und ich hoffe dass es dir bald besser geht